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Schulbesuchsreihe

„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in Crailsheim und Künzelsau

  • Am Lise-Meitner-Gymnasiums überreichte Kultusministerin Dr. Eisenmann zwei Schülern einen Preis zum Europäischen Wettbewerb.

  • In einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus den Landkreisen Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Main-Tauber ging es um die Fortentwicklung von Ganztagsangeboten, die Digitalisierung sowie die Ergebnisse von Schulleistungsstudien wie IQB und PISA aus Schülersicht.

  • In den MINTec-Werkstätten der Georg-Wagner-Schule Künzelsau beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen. Dabei werden sie von den Auszubildenden der kooperierenden Unternehmen unterstützt.

  • In Künzelsau tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Landkreise Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Main-Tauber bei einem Elternforum über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

  • Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit etwa 100 Schulleiterinnen und Schulleitern  sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte und der kommunalen Verwaltung. Die anwesenden Gäste hatten die Gelegenheit Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin am Regierungspräsidium Stuttgart, und Alois Schmitt vom Staatlichen Schulamt Künzelsau beantwortete.

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulstandorte im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Am 22. Mai war die Ministerin in Crailsheim und Künzelsau, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Men-schen ausrichten können. Der Austausch mit den Schulleitungen, Lehrkräften, Schülern und Eltern ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin begann am Vormittag mit einem Besuch am Lise-Meitner-Gymnasium Crailsheim. Bei einem Rundgang durch die Schule präsentierte Schulleiter Joachim Wöllner der Kultusministerin das Profil der Schule, unter anderem das Ganztagskonzept. Außerdem besuchte Eisenmann eine Unterrichtssequenz und diskutiert – anlässlich des EU-Schulprojekttags – mit Schülerinnen und Schülern der Kursstufe 2 über europäische Themen. „Der EU-Schulprojekttag bietet eine hervorragende Gelegenheit, Chancen und Perspektiven des europäischen Gedankens ins Zentrum von Schule und Unterricht zu rücken. Gerade in europapolitisch eher schwierigen Zeiten lohnt es sich für uns alle, Sinn und Wert der europäischen Integration zu vermitteln“, so Eisenmann. Danach überreichte sie zwei Schülern des Lise-Meitner-Gymnasiums einen Preis zum Europäischen Wettbewerb. Im Anschluss an die Preisübergabe führte die Ministerin ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften des Kollegiums über Themen wie die Integration von Zugewan-derten und die aktuellen Herausforderungen an allgemein bildendenden Gymnasien.

Nach ihrem Besuch am Lise-Meitner-Gymnasium sprach Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus den Landkreisen Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Main-Tauber. Dabei geht es um die Fortentwicklung von Ganztagsangeboten, die Digitalisierung sowie die Ergebnisse von Schulleistungsstudien wie IQB und PISA aus Schülersicht. Anschließend traf Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter die Landtagsabgeordneten und Landräte sowie (Ober-) Bürgermeister der Region, um sich bei einem gemeinsamen Mittagessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besuchte Kultusministerin Eisenmann die Georg-Wagner-Schule Künzelsau. Bei einem Rundgang mit Einblick in eine Unterrichtssequenz in den Werkstätten zeigte Schulleiter Florian Frank der Ministerin die Besonderheiten der Schule. Die Verbundschule zeichnet sich unter anderem durch eine Kooperation mit der Initiative „Innovationsregion Hohenlohe“ und ein von Klasse 1 bis 10 durchgängiges MINTec-Profil aus. In den MINTec-Werkstätten beschäftigen sich die Schüler mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen. Dabei werden sie von den Auszubildenden der kooperierenden Unternehmen unterstützt. Im Mittelpunkt einer anschließenden Gesprächsrunde wurden die Herausforderungen bei der Inklusion und die Berufsorientierung an der Werkrealschule thematisiert. Danach tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Landkreise Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Main-Tauber bei einem Elternforum über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit etwa 100 Schulleiterinnen und Schulleitern der genannten Kreise sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte und der kommunalen Verwaltung. Nach einer Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Künzelsau, Stefan Neumann, fasste die Kultusministerin in einer einleitenden Rede ihre Eindrücke des Tages zusammen und warf einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik. In einer moderierten Diskussionsrunde hatten die anwesenden Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin am Regierungspräsidium Stuttgart, und einem Vertreter des Staatlichen Schulamts Künzelsau, beantwortete.

Weitere Informationen zu „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.
Der nächste Besuch führt die Ministerin am 17. Juli 2017 nach Tübingen.

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