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Schulbesuchsreihe

„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in Freiburg und Stegen

  • An der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule Freiburg besuchte Kultusministerin Eisenmann eine Unterrichtssequenz im Laborraum für Fahrzeugtechnik.

  • In einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region ging es um die Partizipationsmöglichkeiten von Schülern im Schulleben, Ganztagsangebote und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien wie IQB und PISA aus Schülersicht.

  • Am Nachmittag besuchte Kultusministerin Eisenmann das sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen. Bei einem Rundgang kam sie mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 des Gymnasiums ins Gespräch.

  • Im Rahmen eines Elternforums tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Region Freiburg über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

  • Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit Schulleiterinnen und Schulleitern sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte und der kommunalen Verwaltung. Die anwesenden Gäste hatten die Gelegenheit Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Thomas Hecht, Abteilungspräsident am Regierungspräsidium Freiburg, und Thomas Kanstinger, stellvertretender Leiter des Staatlichen Schulamts Freiburg, beantwortete.

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulen im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Am 28. September war die Ministerin in Freiburg und Stegen, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit allen am Schulleben Beteiligten ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin begann am Vormittag mit einem Besuch an der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule Freiburg. Bei einem Rundgang stellte Schulleiter Konrad W. Mollweide der Kultusministerin das Profil der Schule vor. Eisenmann besuchte dabei unter anderem eine Unterrichtssequenz im Laborraum für Fahrzeugtechnik, wo sie sich mit dem Fachlehrer und den Schülerinnen und Schülern über die Anforderungen zukunftsorientierter beruflicher Bildung austauschte. Im Anschluss führte die Ministerin ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften des Kollegiums über aktuellen Aufgaben im Bereich der Digitalisierung, der Integration von Zugewanderten und der Qualitätsentwicklung an den Schulen. Das berufliche Schulwesen steht dabei besonders im Mittelpunkt. Als amtierende Präsidentin der Kultusministerkonferenz hat Eisenmann die berufliche Bildung zum Jahresthema ihrer Präsidentschaft gemacht.

Nach ihrem Besuch an der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule sprach Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region über die Partizipationsmöglichkeiten von Schülern im Schulleben, über Ganztagsangebote und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien wie IQB und PISA aus Schülersicht. Anschließend traf Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter Landtagsabgeordnete und Landräte sowie Bürgermeister der Region, um sich bei einem gemeinsamen Arbeitsessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besuchte Kultusministerin Eisenmann das sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen. Bei einem Rundgang mit Einblick in eine Unterrichtssequenz zeigte Schulleiterin Claudia Bärwaldt der Ministerin die Besonderheiten der Schule. Das SBBZ Stegen bietet hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen Bildungs- und Beratungsangebote vom Schulkindergarten bis zu einem Aufbaugymnasium und umfasst dabei auch ein Internat. Bei einer Gesprächsrunde mit dem Kollegium der Schule ging es unter anderem um die Weiterentwicklung sonderpädagogischer Bildungsangebote und die Herausforderungen in der Pädagogik für Hörgeschädigte. Danach tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden aus der Region im Rahmen eines Elternforums über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit rund 120 Schulleiterinnen und Schulleitern aus dem Stadtkreis Freiburg und den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte und der kommunalen Verwaltung. Nach einer Begrüßung durch die Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Dorothea Störr-Ritter, hat die Kultusministerin in einer einleitenden Rede ihre Eindrücke des Tages zusammengefasst und einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik geworfen. In einer moderierten Diskussionsrunde hatten die anwesenden Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Thomas Hecht, Abteilungspräsident am Regierungspräsidium Freiburg, und Thomas Kanstinger, stellvertretender Leiter des Staatlichen Schulamts Freiburg, beantwortete.

Weitere Informationen zu „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.
Der nächste Besuch führt die Ministerin am 16. Oktober 2017 nach Pforzheim und Althengstett.

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