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Schulbesuchsreihe

„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in Villingen-Schwenningen und Rottweil

  • In der Realschule Rottweil stand die neue pädagogische Ausrichtung der Realschule im Mittelpunkt der Gespräche. Kultusministerin Eisenmann nannte die Realschule „die zentrale Schulart im baden-württembergischen Schulsystem“.

  • Nach dem Rundgangan der Realschule nahm sich die Ministerin eine Stunde Zeit, um mit Eltern und Elternvertretern über aktuelle Bildungsfragen zu sprechen und zu diskutieren.

  • An der Golden-Bühl-Schule in Villingen-Schwenningen zeigten bei einem Schulrundgang Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler der Ministerin das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschule in der Praxis.

  • Nachmittags nutzten circa 30 Schülersprecherinnen und Schülersprecher aller Schularten aus der Region die Gelegenheit, sich mit der Kultusministerin über ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten am Schulleben auszutauschen.

  • Abschluss des Tages war am frühen Abend eine eineinhalbstündige Diskussionsrunde mit circa 120 Schulleiterinnen und Schulleitern aus der Region.

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann von sofort an einmal im Monat Schulstandorte im ganzen Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Den Auftakt machte die Ministerin am  24. Oktober im Schulamtsbezirk Donaueschingen. Auf ihrem Tagesprogramm standen Schulbesuche und der Austausch mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen, Schülern und Eltern aus der Region sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden. „Gute Bildungspolitik richtet sich an den Bedürfnissen der Schulen und der Menschen vor Ort aus. Hier bin ich auf Rat und die Meinung aller am Schulleben beteiligten Menschen angewiesen. Der Auftakt meiner Schulbesuchsreihe in Rottweil und Villingen-Schwenningen war ein großer Erfolg und ich konnte viele Anregungen mitnehmen“, sagte Ministerin Eisenmann.

In der Realschule Rottweil stand die neue pädagogische Ausrichtung der Realschule im Mittelpunkt der Gespräche. Kultusministerin Eisenmann nannte die Realschule „die zentrale Schulart im baden-württembergischen Schulsystem“. Die Realschule sei stark nachgefragt und verfüge über ein bewährtes Bildungskonzept. „Die Realschulen standen in den vergangenen Jahren leider abseits der bildungspolitischen Diskussion. Das wird sich jetzt ändern. Die Stärkung der Realschulen ist ein ganz zentrales Thema dieser Legislatur“, betonte Eisenmann. Bei einem Rundgang durch die Realschule Rottweil lobte die Ministerin das pädagogische Konzept der Schule und stellte in Aussicht, dass die Realschulen vom Schuljahr 2017/2018 an zusätzliche Poolstunden erhalten werden.

Nach dem Rundgang nahm sich die Ministerin eine Stunde Zeit, um mit Eltern und Elternvertretern über aktuelle Bildungsfragen zu sprechen und zu diskutieren. Anschließend traf sich Eisenmann mit Landräten, Abgeordneten und (Ober-) Bürgermeistern der Region, um sich bei einem gemeinsamen Mittagessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Nachmittags besuchte Susanne Eisenmann die Golden-Bühl-Schule Villingen-Schwenningen. Bei einem Schulrundgang zeigten Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler der Ministerin das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschule in der Praxis. Die Kultusministerin stellte dabei klar, dass die Gemeinschaftsschule an mittlerweile 299 Standorten im Land einen festen Platz in der baden-württembergischen Schullandschaft habe und dieser auch weiterhin bestünde. Schwerpunkte bei den Gesprächen waren unter anderem die Themen Ganztagsschule sowie Inklusion. Die Ministerin lobte das Engagement der Schule bei der Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher: „Was die Lehrerinnen und Lehrer hier leisten ist vorbildlich“, sagte Eisenmann.

Bei einem anschließenden Gespräch nutzten circa 30 Schülersprecherinnen und Schülersprecher aller Schularten aus der Region die Gelegenheit, sich mit der Kultusministerin über ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten am Schulleben auszutauschen.

Abschluss des Tages war am frühen Abend eine eineinhalbstündige Diskussionsrunde mit circa 120 Schulleiterinnen und Schulleitern sowie den Örtlichen Personalräten aus der Region. In einer einleitenden Rede fasste Ministerin Eisenmann ihre Eindrücke des Tages zusammen und drückte ihre hohe Wertschätzung gegenüber den Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrern aus. Sie gab einen Ausblick auf die Ausrichtung der Bildungspolitik in den nächsten Jahren. „Die Schullandschaft ist in den vergangenen Jahren durch weitreichende Reformen in Aufruhr geraten. Deshalb ist es mir wichtig, dass nach den vielen Veränderungen nun Ruhe und Stabilität in die Schulen kommt. Statt Strukturdebatten zu führen, müssen wir uns jetzt dringend mit der Qualität unserer Schulen befassen, hier liegen große Herausforderungen vor uns“, machte Eisenmann deutlich. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten während der Veranstaltung Fragen an die Ministerin richten. Eisenmann beantwortete die Fragen gemeinsam mit Thomas Hecht, Abteilungsdirektor am Regierungspräsidium Freiburg, sowie Sabine Rösner, leitende Schulamtsdirektorin des Staatlichen Schulamts Donaueschingen, die ebenfalls auf dem Podium saßen. Themen der Diskussion waren unter anderem die Lehrerversorgung im ländlichen Raum, die Zukunft der Werkrealschule, die duale Ausbildung, der Unterricht von Flüchtlingen, die Inklusion und die Zukunft der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, der Unterricht von Flüchtlingen sowie Unterstützungsangebote für Schulleiter und Lehrkräfte.

Weitere Informationen zu KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Ministerin Dr. Susanne Eisenmann wird in den nächsten Monaten alle 21 Schulamtsbezirke besuchen und dabei alle Schularten berücksichtigen. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.

Der nächste Besuch ist am 21. November 2016 im Schulamtsbezirk Rastatt, dort wird sie das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium Rastatt und die Bachschloss-Schule Bühl-Lichtenau (Grund- und Werkrealschule) besuchen. Die Eindrücke der Auftaktveranstaltung und die positive Resonanz der Beteiligten unterstreichen die Bedeutung dieser neuen Reihe.

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