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Schulbesuchsreihe

„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in Weinstadt und Backnang

  • An der Silcher-Grundschule Endersbach besuchte Kultusministerin Eisenmann unter anderem eine Unterrichtssequenz im Fach Deutsch in der Klassenstufe 4.

  • In einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region ging es um das Mitwirken von Schülern im Schulleben, über digitale Bildung und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien wie IQB und PISA aus Schülersicht.

  • An der Max-Eyth-Realschule Backnang zeigte Schulleiter Heinz Harter der Ministerin die Besonderheiten der Schule. Unter anderem besuchte sie eine Unterrichtssequenz in der Schulküche.

  • In einer Unterrichtsmitschau im Fächerverbund naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) nutzte Eisenmann die Möglichkeit, mit Schülerinnnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. Von links nach rechts: Wolfgang Reimer, Regierungspräsident Stuttgart, Dr. Frank Nopper, Oberbürgermeister der Stadt Backnang, Dr. Susanne Eisenmann, Kultusministerin.

  • Im Rahmen eines Elternforums tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Region über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

  • Den Abschluss des Tages bildete eine Ansprache von Kultusministerin Eisenmann und eine Diskussionsrunde mit Schulleiterinnen und Schulleitern sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte aus dem Rems-Murr Kreis.

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulen im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Am 20. November war die Ministerin in Weinstadt-Endersbach und Backnang, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit allen am Schulleben Beteiligten ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin begann am Vormittag mit einem Besuch der Silcher-Grundschule Endersbach. Bei einem Rundgang stellte die Schulleiterin Henriette Baumann der Kultusministerin das Profil der Schule vor. Dabei besuchte Eisenmann das Forscherlabor der Hector-Kinderakademie und eine Unterrichtssequenz im Fach Deutsch in der Klassenstufe 4. Das besondere Konzept der Schülerpartizipation sowie das Programm „Bildungshaus 3–10“, eine intensive Kooperation zwischen Grundschule und Kindertagesstätte, wurden ebenfalls während des Rundgangs vorgestellt. Im Anschluss führte die Ministerin ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften des Kollegiums über Gestaltungsmöglichkeiten des Ganztags, die Unterrichtsversorgung an Grundschulen und die Qualitätsentwicklung.

Nach ihrem Besuch an der Silcher-Grundschule sprach Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region über das Mitwirken von Schülern im Schulleben, über digitale Bildung und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien wie IQB und PISA aus Schülersicht. Anschließend traf Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter Landtagsabgeordnete und der Landrat sowie Oberbürgermeister aus der Region, um sich im Rahmen eines gemeinsamen Arbeitsessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besuchte Kultusministerin Eisenmann die Max-Eyth-Realschule Backnang. Schulleiter Heinz Harter zeigte der Ministerin bei einem Rundgang die Besonderheiten der Schule. Neben verschiedenen Projekten im Bereich Sport und Musik zeichnete sich die Schule auch durch ihr naturwissenschaftliches und soziales Profil aus. Exemplarisch kann hier ein schuleigenes Verhaltensleitbild und ein langjähriges Naturschutzprojekt genannt werden. Auf dem Rundgang besuchte die Ministerin zudem eine Unterrichtssequenz im Fächerverbund naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) sowie die Schülerbibliothek, die ein Bestandteil des Ganztagskonzepts ist. Bei einer anschließenden Gesprächsrunde mit Vertretern der Schule ging es unter anderem um das neue Realschulkonzept und Ethikunterricht in der Unterstufe.

Danach tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden aus der Region im Rahmen eines Elternforums über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit rund 80 Schulleiterinnen und Schulleitern aus dem Rems-Murr-Kreis sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte. Nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Backnang, Dr. Frank Nopper, fasste die Kultusministerin in einer Ansprache ihre Eindrücke des Tages zusammen und warf einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik. In einer moderierten Diskussionsrunde hatten die anwesenden Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Martin Sabelhaus, Leitender Regierungsschuldirektor am Regierungspräsidium Stuttgart, und Sabine Hagenmüller-Gehring, Leiterin des Staatlichen Schulamts Backnang, beantwortete.

Weitere Informationen zu „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.

Der nächste Besuch führt die Ministerin am 8. Dezember 2017 nach Biberach und Ulm.

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