Sport

Schule und Leistungssport


Eine besondere Bedeutung in der Spitzensportförderung des Landes kommt dem Nachwuchsleistungssport zu. Leistungssport wirkt persönlichkeitsbildend und stellt eine gute Schule des Lebens für junge Menschen dar. Das Kultusministerium hilft mit, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Schülerinnen und Schüler den Weg in den Nachwuchsleistungssport finden und den Sprung in die internationale Spitze schaffen können.

Das besondere Augenmerk gilt daher den:

  • sieben Eliteschulverbünden des Sports,
  • fünf Eliteschulverbünden des Fußballs und
  • den Partnerschulverbünden der Olympiastützpunkte.

Das Kultusministerium unterstützt diese Einrichtungen in ihrer Arbeit. In Abstimmung mit dem Landessportverband und den Olympiastützpunkten werden die Stunden für pädagogischen Nachführunterricht sowie für Lehrer-Trainer-Stellen vergeben. Finanziell gefördert werden außerdem die sportärztliche Betreuung an vier sportmedizinischen Untersuchungsstellen des Landes, die physiotherapeutische Betreuung sowie die optimierte Leistungsförderung in ausgewählten Sportarten an festgelegten Leistungsstützpunkten. Darüber hinaus beteiligt sich das Land an der Finanzierung von 120 Landes- und Honorartrainern für Nachwuchsathletinnen und -athleten und deren Fortbildung.

Mit dem Konzept "Schule und Spitzensport" sollen noch bessere Voraussetzungen als bislang geschaffen werden, damit Schülerinnen und Schüler im Spitzensport und in der Schule TOP-Leistungen erbringen können. Seit langem gibt es die Möglichkeit, junge Spitzensporttalente für Training und Wettbewerb vom Unterricht zu befreien oder zu beurlauben und auch Nachprüfungstermine einzuräumen.

Seit 2016 steht denjenigen Schülerinnen und Schülern, die sich bereits in der nationalen Leistungselite bewegen und in der Regel Elite- und Partnerschulen des Sports besuchen, die Option einer individuellen oder strukturellen Schulzeitstreckung offen. In beiden Fällen steht mehr als das vorgesehene Unterrichtsjahr für den erfolgreichen Erwerb der Unterrichtsinhalte zur Verfügung.

Ergänzt wird das Engagement des Landes durch Mittel der Stiftung "OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg".

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