Sonderpädagogische Bildung

Konzept / Allgemeines


Die Sonderpädagogik zeichnet aus, dass sie für Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot die Voraussetzungen schafft, fachliche und überfachliche Kompetenzen zu erweitern, um sie in ihrer gesamtpersönlichen Entwicklung beim Erreichen des für sie bestmöglichen Bildungsziels zu unterstützen.

Mit spezifischen sonderpädagogischen Fachkonzepten und entsprechend qualifiziertem Fachpersonal können für Schülerinnen und Schüler auch mit schwersten Mehrfachbehinderungen, massiven Kommunikations- oder Bewegungsbeeinträchtigungen, sehr weitreichenden und umfänglichen Lernbeeinträchtigungen oder massiven Belastungen in der sozial-emotionalen Entwicklung Schule und Unterricht so organisiert werden, dass der Einzelne durch Bildung für sich ein höheres Maß an Aktivität und Teilhabe erreicht.

Hierbei arbeitet die Sonderpädagogik grundsätzlich und fallbezogen im Netzwerk weiterer beteiligter Systeme. Sowohl in der Diagnostik als auch in der Unterrichtsgestaltung haben die professionelle Form der Beziehungsgestaltung und die Beratungskompetenz der Lehrkräfte einen hohen Stellenwert. Hierbei orientieren sich die Lehrkräfte an den Bildungsbereichen, die in den verschiedenen sonderpädagogischen Bildungsplänen ausgewiesen sind und die mit klassisch schulischen Lerninhalten verknüpft werden.

An den Staatlichen Schulämtern stehen Ansprechpersonen für junge Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen zur Verfügung.

Frühförderung für behinderte, von Behinderung bedrohte und entwicklungsverzögerte Kinder

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