02.12.2015

Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg sollen eigene E-Mail-Adressen bekommen

Kultusministerium entwickelt digitale Bildungsplattform -
6 Millionen Euro stehen ab 2016 zur Verfügung
 
Kultusminister Stoch: „Moderne Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation werden auch im Bildungsbereich immer wichtiger. Mit der digitalen Bildungsplattform wollen wir neue Standards setzen, und die Möglichkeiten in diesem Bereich für die Schulen im Land deutlich erweitern.“

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung vom 1. Dezember 2015 das Kultusministerium federführend mit der Entwicklung einer zentralen "Digitalen Bildungsplattform" beauftragt. Ziel ist, eine integrierte Arbeits-, Lern- und Kommunikationsplattform für Schulen in Baden-Württemberg zu schaffen und eine zentrale Dateiablage für alle Lehrkräfte und später auch Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg zu etablieren. „Moderne Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation werden auch im Bildungsbereich immer wichtiger. Mit der digitalen Bildungsplattform wollen wir neue Standards setzen, und die Möglichkeiten in diesem Bereich für die Schulen im Land deutlich erweitern“, erklärte Kultusminister Andreas Stoch.

Zentral ist dabei die Unterstützung der Planung, Durchführung und Auswertung des Unterrichts. Weitere Schwerpunkte sind die teamorientierte Schul- und Unterrichtsentwicklung, die Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden sowie der Lehrenden untereinander. Über Schnittstellen sollen perspektivisch weitere zentrale Online-Angebote, etwa die Bildungsplanplattform Baden-Württemberg oder digitale Bildungsmedien sowie Schulverwaltungsprogramme eingebunden werden. Bereits im ersten Schritt soll die Bildungsplattform auch die Bereitstellung einer persönlichen dienstlichen E-Mail-Adresse für alle Lehrkräfte umfassen.

Den Schulen in Baden-Württemberg soll somit eine verlässliche, schulübergreifende, datenschutzkonforme und dauerhaft verfügbare Lösung mit allen erforderlichen Funktionalitäten zur Verfügung gestellt werden. Die Umsetzung der digitalen Bildungsplattform soll im Jahr 2016 beginnen. Für die "Digitale Bildungsplattform" stehen in den Haushaltsjahren 2015 und 2016 Mittel in Höhe von 6 Millionen Euro zur Verfügung.

Bei der Umsetzung "wollen wir gemeinsam mit den Kommunalen Landesverbänden gute Lösungen finden, wie die laufenden Kosten der Bildungsplattform finanziert werden können", so Kultusminister Stoch.

 

 

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