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„100 Projekte für den Frieden in Europa“ startet in die fünfte und letzte Runde

Einsendeschluss: 1. November 2017

Das Deutsch-französische Jugendwerk (DFJW) fördert 2018 bis zu 25 deutsch-französische (oder trinationale) Projekte zum Gedenken an 100 Jahre Erster Weltkrieg, dessen Ende am 11. November 1918 mit dem Waffenstillstand zwischen dem Deutschen Reich und den beiden Westmächten Frankreich und Großbritannien besiegelt wurde. Somit endete der bis dahin blutigste Konflikt, bei dem mehr als 20 Millionen Menschen ums Leben kamen und mehr als 21 Millionen Menschen verwundet wurden. Auch 100 Jahre danach hat der Erste Weltkrieg und die vorläufige Überwindung der Feindseligkeiten zwischen den Ländern Europas eine besondere Bedeutung für den späteren europäischen Integrationsprozess.

Das DFJW möchte durch die vorliegende thematische Projektförderung junge Menschen, Träger der Jugend- und Bildungsarbeit sowie Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft in Deutschland und Frankreich ermutigen, gemeinsam bi- oder trinationale Projekte zu entwickeln, um jungen Menschen europäische Werte und deren länderübergreifende Bedeutung näher zu bringen und sich an der europäischen Gedenk- und Erinnerungsarbeit zu beteiligen.

Eingereicht werden können innovative und zukunftsweisende Projekte zu diesem Thema (beispielsweise Geschichtsaufarbeitung/Erinnerungsarbeit, Stärkung des europäischen Einheitsgedankens, deutsch-französische Spurensuche der Familien- oder Ortsgeschichte, Dialog zwischen den Generationen, Multimedia-Projekte, Publikationen und Forschungsprojekte). Zwei Aspekte sollen im Mittelpunkt stehen: die Friedenserziehung sowie die Überlegung, mit welchen Instrumenten Erinnerungsarbeit übermittelt werden kann.

Zielgruppe der Projekte sind unter anderem Schülerinnen- und Schülergruppen sowie Pädagoginnen und Pädagogen.

Nähere Informationen zu den Förderbedingungen sowie das Anmeldeformular finden Sie unter http://geschichte-erinnerung.dfjw.org/100-projekte.

 

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