15.12.2014

Staufermedaille für Hildegund Emde

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Hildegund Emde hat sich unermüdlich für ihre Mitmenschen eingesetzt und Gastfreundschaft gelebt. Durch ihr Engagement haben zahlreiche ausländische Studentinnen und Studenten eine Heimat in Gastfamilien gefunden.“

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg hat heute (15. Dezember) die Staufermedaille an Hildegund Emde verliehen. Damit ehrt das Land Baden-Württemberg die 79-Jährige für ihr soziales, kirchliches und gesellschaftliches Engagement. „Hildegund Emde hat sich unermüdlich für ihre Mitmenschen eingesetzt und Gastfreundschaft gelebt. Durch ihr Engagement haben zahlreiche ausländische Studentinnen und Studenten eine Heimat in Gastfamilien gefunden“, sagte die Staatssekretärin in ihrer Laudatio im Rathaus Aalen.

Bereits 1967 engagierte sich Emde mit der „Aktion Brüderlichkeit“ in überregionaler Zusammenarbeit mit den Goethe-Instituten für angehende Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer aus Asien, Afrika, Südamerika und verschiedenen europäischen Ländern. Sie förderte damit den kulturellen Austausch und setzte sich für die Nachhaltigkeit dieser Kontakte ein. Ab 1972 engagierte sich die Architektin Hildegund Emde zusammen mit ihrem Mann innerhalb der Stefanus-Gemeinschaft für den Wiederaufbau des Klosters Heiligkreuztal bei Riedlingen. Ihre tatkräftige Arbeit, eigene Spenden und Spendenakquise trug dazu bei, dass das Kloster heute ein Bildungszentrum ist. Emde brachte sich außerdem im Stefanuskreis Aalen ein, wo sie viele Gastfamilien warb und Gäste betreute.1986 unterstütze Emde als Beraterin den Bau des ökumenischen Gemeindezentrums Peter und Paul in der Kirchengemeinde Salvator bei Aalen. Dort initiierte sie außerdem einen ökumenischen Hauskreis, der sich bis heute regelmäßig trifft.

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