17.02.2015

Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid will Innovationspartnerschaft mit Israel bei Industrie 4.0 voran treiben

Schmid: „Wir werden den Schwung dieser Reise mitnehmen, um die Innovationspartnerschaft mit Israel beim Thema Industrie 4.0 in den kommenden Monaten weiter voran zu treiben"

Kultusminister Andreas Stoch: „Baden-Württemberg und Israel können auch im Bildungsbereich viel voneinander lernen.“

Zum Abschluss seiner viertägigen Delegationsreise nach Israel hat Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid ein positives Fazit gezogen: „Baden-Württemberg und Israel passen hervorragend zusammen. Mit unserer hohen Kompetenz im Produktionsbereich und der israelischen Start-Up-Kultur sind wir geradezu ideale Partner, um gemeinsam die Chancen der Industrie 4.0 zu nutzen."

Neben Gesprächen mit dem stellvertretenden israelischen Außenminister Tzachi Hanegbi sowie weiteren israelischen Regierungsvertretern standen für die Delegation Treffen mit Vertretern wichtiger israelischer Wirtschaftsorganisationen wie der Israeli Manucaturers Association und der Israeli Export Initiative auf dem Programm.

Schmid: „Unsere Themen sind in Israel auf großes Interesse gestoßen. Wir werden den Schwung dieser Reise mitnehmen, um die Innovationspartnerschaft mit Israel beim Thema Industrie 4.0 in den kommenden Monaten weiter voran zu treiben."

Kultusminister Andreas Stoch zeigte sich nach politischen Gesprächen im israelischen Bildungsministerium überzeugt, dass beide Seiten von einer intensiven Zusammenarbeit profitieren könnten: „Baden-Württemberg und Israel können auch im Bildungsbereich viel voneinander lernen. Das gilt gerade auch für das wichtige Thema Digitalisierung, bei dem Israel mit seinem Innovationsgeist ein wichtiger Partner sein kann."

Dr. Peter Kulitz, Präsident des BWIHK, zeigte sich beeindruckt von der Start-Up-Nation Israel: "Die Dynamik in Israel ist faszinierend. Es ist wichtig, dass wir hier präsent sind und als Baden-Württemberg Flagge zeigen. Es gilt, die herausragende Kreativität und Schnelligkeit in der Umsetzung der israelischen Start-Up-Szene für die digitale Produktionstechnik in Deutschland nutzbar zu machen".

Auch VDMA-Geschäftsführer Dr. Dietrich Birk unterstrich das Potential der Zusammenarbeit zwischen Israel und Baden-Württemberg: "Unser Ziel ist es, baden-württembergische Produktionsunternehmen mit israelischen Start-Up-Unternehmen zusammen zu bringen, um die Digitalisierung im Mittelstand voran zu treiben."

Jürgen Oswald, Geschäftsführer von Baden-Württemberg International, betonte die großen Chancen einer intensiven Zusammenarbeit: "Die Innovationspartnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Israel wird durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen noch einen weiteren Schub erhalten."

Weitere Informationen:
Aktuelle Bilder der Delegationsreise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete gibt es zum Download in der Mediathek:
www.mfw.baden-wuerttemberg.de

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