21.11.2015

2. Forschungstag des Hochschulnetzwerks Bildung und Erziehung

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Baden-Württemberg setzt auf fachschulische und akademische Ausbildung in der frühkindlichen Bildung und Erziehung.“

In den ersten Lebensjahren werden die Grundlagen für die späteren Bildungs- und Entwicklungschancen gelegt. Deshalb brauchen Kinder bestmöglich qualifizierte Fachkräfte. Anlässlich des zweiten Forschungstags des Hochschulnetzwerks Bildung und Erziehung in der Kindheit Baden-Württemberg, der heute (21. November) im Stuttgarter Rathaus veranstaltet wird, betont Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Bei der Ausbildung setzen wir auf unsere Fachschulen und bieten über Pädagogischen Hochschulen und Hochschulen für Sozialpädagogik gleichzeitig Möglichkeiten, einen Hochschulabschluss in Kindheitspädagogik zu erwerben. Kein anderes Bundesland hält in diesem Bereich so viele Studienplätze vor wie Baden-Württemberg.“

In ihrem Grußwort unterstreicht die Staatssekretärin, dass die Zahl der in Kitas tätigen Kindheitspädagogen von 2013 auf 2014 um 85 Prozent gestiegen sei. Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung komme außerdem zum Ergebnis, dass der Anteil der Kitas in Baden-Württemberg, an der mindestens eine Person mit Hochschulabschluss arbeitet, seit 2010 kontinuierlich von 14 Prozent auf 25 Prozent in 2015 gestiegen sei.

Mit PIA, der praxisintegrierten Ausbildung mit Ausbildungsvergütung, habe Baden-Württemberg parallel neue Wege beschritten. Auf diese werde bundesweit geschaut und sie seien erfolgreich, weil der Interessentenkreis für die Ausbildung zur pädagogischen Fachkraft gewachsen sei und neue Zielgruppen, wie Menschen mit einem abgeschlossenen Beruf und beispielsweise Männer erschlossen worden seien. Dies zeigten auch die Abgängerzahlen in diesem Jahr. „Die Zukunft sehe ich im Personalmix in der Kita. Multiprofessionelle und multikulturelle Teams können gestiegene Aufgaben gemeinsam gut bewältigen.“ Dies gelte für Kindertageseinrichtungen, die sich zu Kinder- und Familienzentren weiterentwickeln. aber auch für die gute Integration von Flüchtlingskindern.

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