26.11.2014

Gemeinsame Erklärung mit Yad Vashem

Kultusminister Andreas Stoch: „Bildung bedeutet auch, sich mit seiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Dabei sind wir uns unserer besonderen historischen Verantwortung bewusst.“

Yad Vashem, die Gedenkstätte für Holocaust und Heldentum in Jerusalem, und das Kultusministerium intensivieren ihre Zusammenarbeit. Mit der heute (26. November) unterzeichneten gemeinsamen Erklärung werden Lehrkräfte und Schulen dabei unterstützt, altersgerecht an den Holocaust zu erinnern. „Bildung bedeutet auch, sich mit seiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Dabei sind wir uns unserer besonderen historischen Verantwortung bewusst“, erklärt Kultusminister Andreas Stoch.

Regelmäßige Fortbildungen für Lehrer des Landes in Israel und Baden-Württemberg sollen das gegenseitige Verständnis fördern. Die Fortbildungen richten sich insbesondere an Ausbildnerinnen und Ausbildner sowie an Multiplikatoren der Lehrerfortbildung. Ziel ist, dass die Teilnehmer ihre Erkenntnisse fächer- und schulartenübergreifend kommunizieren und in der Lehreraus- und -fortbildung weitergeben. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind etwa der Umgang mit Berichten von Zeitzeugen, Gedenkstättenpädagogik und Erinnerungskultur. Neben dem Thema Holocaust sind Themen des jüdischen Lebens sowie zeitgeschichtliche, gesellschaftliche und aktuelle politische Entwicklungen Teil der Fortbildungen. Die Vermittlung in multiethnischen Lerngruppen ist eine weitere Herausforderung, die aufgegriffen werden wird.

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