28.09.2017

„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in Freiburg und Stegen

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mich interessiert, was in den Schulen vor Ort passiert.“

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulen im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Heute (28. September) kommt die Ministerin nach Freiburg und Stegen, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit allen am Schulleben Beteiligten ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin beginnt am Vormittag mit einem Besuch an der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule Freiburg. Bei einem Rundgang stellt Schulleiter Konrad W. Mollweide der Kultusministerin das Profil der Schule vor. Eisenmann besucht dabei unter anderem eine Unterrichtssequenz im Laborraum für Fahrzeugtechnik, wo sie sich mit dem Fachlehrer und den Schülerinnen und Schülern über die Anforderungen zukunftsorientierter beruflicher Bildung austauscht. Im Anschluss führt die Ministerin ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften des Kollegiums über aktuellen Aufgaben im Bereich der Digitalisierung, der Integration von Zugewanderten und der Qualitätsentwicklung an den Schulen. Das berufliche Schulwesen steht dabei besonders im Mittelpunkt. Als amtierende Präsidentin der Kultusministerkonferenz hat Eisenmann die berufliche Bildung zum Jahresthema ihrer Präsidentschaft gemacht.

Nach ihrem Besuch an der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule spricht Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region über die Partizipationsmöglichkeiten von Schülern im Schulleben, über Ganztagsangebote und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien wie IQB und PISA aus Schülersicht. Anschließend trifft Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter Landtagsabgeordnete und Landräte sowie Bürgermeister der Region, um sich bei einem gemeinsamen Arbeitsessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besucht Kultusministerin Eisenmann das sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen. Bei einem Rundgang mit Einblick in eine Unterrichtssequenz zeigt Schulleiterin Claudia Bärwaldt der Ministerin die Besonderheiten der Schule. Das SBBZ Stegen bietet hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen Bildungs- und Beratungsangebote vom Schulkindergarten bis zu einem Aufbaugymnasium und umfasst dabei auch ein Internat. Bei einer Gesprächsrunde mit dem Kollegium der Schule geht es unter anderem um die Weiterentwicklung sonderpädagogischer Bildungsangebote und die Herausforderungen in der Pädagogik für Hörgeschädigte. Danach tauscht sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden aus der Region im Rahmen eines Elternforums über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Den Abschluss des Tages bildet eine Diskussionsrunde mit rund 120 Schulleiterinnen und Schulleitern aus dem Stadtkreis Freiburg und den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte und der kommunalen Verwaltung. Nach einer Begrüßung durch die Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Dorothea Störr-Ritter, wird die Kultusministerin in einer einleitenden Rede ihre Eindrücke des Tages zusammenfassen und einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik werfen. In einer moderierten Diskussionsrunde haben die anwesenden Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Thomas Hecht, Abteilungspräsident am Regierungspräsidium Freiburg, und Thomas Kanstinger, stellvertretender Leiter des Staatlichen Schulamts Freiburg, beantwortet.

Weitere Informationen zu „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.

Der nächste Besuch führt die Ministerin am 16. Oktober 2017 nach Pforzheim und Althengstett.

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