29.09.2014

Kultusministerium ehrt Sportlerinnen und Sportler, die 2013 das Sportabzeichen mit hoher Wiederholungszahl abgelegt haben

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Ausdauer und sportlicher Erfolg ist keine Frage des Alters, sondern der Einstellung. Mit dem Sportabzeichen erfahren die Sportlerinnen und Sportler den notwendigen Respekt und meine persönliche Anerkennung.“

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg hat heute (29. September) die herausragenden Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern geehrt, die 2013 mindestens zum 30. Mal bei Frauen und mindestens zum 40. Mal bei Männern das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes abgelegt haben. Hierzu waren 339 Sportlerinnen und Sportler aus dem Land ins Neue Schloss nach Stuttgart eingeladen. „Ausdauer und sportlicher Erfolg ist keine Frage des Alters, sondern der Einstellung. Mit dem Sportabzeichen erfahren die Sportlerinnen und Sportler den notwendigen Respekt und meine persönliche Anerkennung“, betonte die Staatssekretärin in ihrer Rede.

Mit 60 Wiederholungen hat Rudolf Bohacz aus Maulbronn-Zaisersweiher das Sportabzeichen am häufigsten abgelegt. Die älteste Teilnehmerin unter den Damen ist Sigrid Schmidt aus Freiburg mit 91 Jahren; bei den Herren erbrachte Alfred Mühleisen aus Wendlingen die erforderliche Leistung mit 90 Jahren. Eine Frau und drei Männer erlangten das Abzeichen unter Behindertenbedingungen. „Das Sportabzeichen ist nicht nur eine Triebfeder für lebenslange Freude an Bewegung und Sport, sondern hat auch einen sozialen Aspekt, es weckt Gemeinsinn und Teamgeist“, betonte v. Wartenberg.

Bei der Feier im Neuen Schloss überreichte Staatssekretärin v. Wartenberg den Sportlerinnen und Sportlern als Geschenk eine Fleece-Decke mit dem baden-württembergischen Landeswappen. Die Fleece-Decke soll den Sportlerinnen und Sportlern die Trainingspausen und Erholungsphasen ein wenig angenehmer gestalten und sie an ihre Ehrung erinnern. Ausdrücklich dankte von Wartenberg den 7.500 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern, ohne deren Engagement es das Deutsche Sportabzeichen vermutlich nicht geben würde.

 

Die Bilder der Preisverleihung sind im Laufe des morgigen Tages (30.09.2014) abrufbar unter: www.km-bw.de/Pressebilder

 

Im Einzelnen wurden eingeladen:

107

Frauen mit der Wiederholungszahl "30"

    1

Mann mit der Wiederholungszahl "30" unter Behindertenbedingungen

  64

Frauen mit der Wiederholungszahl "35"

    1

Frau mit der Wiederholungszahl "35" unter Behindertenbedingungen

    1

Mann mit der Wiederholungszahl "35" unter Behindertenbedingungen

  86

Frauen und Männer mit der Wiederholungszahl "40"

    1

Mann mit der Wiederholungszahl "40" unter Behindertenbedingungen

  46

Frauen und Männer mit der Wiederholungszahl "45"

  19

Männer mit der Wiederholungszahl "50"

    2

Frauen mit der Wiederholungszahl "50"

  10

Männer mit der Wiederholungszahl "55"

    1

Mann mit der Wiederholungszahl "60".

   339

 Gesamt

 

Das Deutsche Sportabzeichen ist ein jährlicher Fitnesstest, der dazu beiträgt, die körperliche Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten. Erstmals wurde es 1913 abgenommen. Es wurde durch den ehemaligen Direktor der Deutschen Sporthochschule Köln, Carl Diem, eingeführt. Es ist der Fitnessorden für alle, die sportlich aktiv sind oder es werden wollen. Jährlich nehmen fast eine Million Vereins- und Freizeitsportler an den Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen teil. Bis heute haben rund 33 Millionen Menschen das Sportabzeichen erworben. Damit ist das Sportabzeichen das weltweit bedeutendste und erfolgreichste Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports.

Im Jahr 2013 legten in Baden-Württemberg 92.512 Sportlerinnen und Sportler das Abzeichen ab, davon 63.688 Jugendliche und 28.824 Erwachsene. Eine Auszeichnung gehört zu den Ehrenzeichen der Bundesrepublik und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

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