25.03.2014

Festo und Kultusministerium verlängern erfolgreiche Zusammenarbeit

Kultusminister Andreas Stoch: "Unsere Kooperation mit Festo Didactic leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass Naturwissenschaften und Technik in der Schule attraktiv unterrichtet werden kann."

Die Kooperation zwischen Festo Didactic und dem Kultusministerium wird fortgesetzt. Kultusminister Andreas Stoch und der Geschäftsführer von Festo Didactic, Theodor Niehaus, verlängern am heutigen Dienstag (25. März) den Vertrag auf der didacta. Diese Vereinbarung unterstützt, dass Schüler und Schülerinnen bereits in der Schule mit Technologien aus der Automatisierung und der Bionik experimentieren können. "Unsere Kooperation mit Festo Didactic leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass Naturwissenschaften und Technik in der Schule attraktiv unterrichtet werden kann", erklärte Kultusminister Andreas Stoch. "Nur so sichern wir langfristig den Fachkräftenachwuchs", sagte Stoch weiter.

Festo Didactic und das Kultusministerium bilden gemeinsam seit Februar 2008 erfolgreich Lehrerinnen und Lehrer im Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) fort. Anlässlich der didacta wird diese Zusammenarbeit bereits zum zweiten Mal verlängert.

Im Rahmen des Kooperationsvertrages stellt Festo Didactic den Schulen in Baden-Württemberg das speziell für den Technikunterricht entwickelte Lernsystem „MecLab“ und „BionicsLab“ weiterhin zu stark vergünstigten Preisen zur Verfügung. Die Lernsysteme ermöglichen eine intuitive und praxisnahe Vermittlung von Lerninhalten und fördern den selbstständigen Umgang mit Technologien.

Auch wirkt Festo Didactic weiter bei Fortbildungen mit, um Lehrkräften in den Themen Automatisierungstechnik, Steuern und Regeln sowie Sensorik zu schulen. Ziel ist es, Fachberaterinnen, Fachberater und Lehrkräfte zu qualifizieren, mit Ausbildungs-Materialien zur Automatisierung umzugehen und aktuellstes technisches Wissen aktiv weiterzugeben.

In den vergangenen Jahren wurden bereits über 350 Lehrerinnen und Lehrer fortgebildet, weitere Schulungen sind in Planung. Bereits über 100 Schulen haben „MecLab“-Systeme angeschafft.

 

Wachstumstechnologien in der Schule

„MecLab“ ist ein Lernsystem für allgemein bildende Schulen und bietet Schülerinnen und Schülern ab Klasse 8 über Modelle und Simulationen Einblicke in die Produktionstechnik. Dies ist eines der wichtigsten Anwendungsfelder der Automatisierungstechnik. Damit deckt „MecLab“ eine Fülle von Lerninhalten und Bildungsstandards ab, da die Inhalte entsprechend angepasst werden können. So lernen die Schülerinnen und Schüler vor allem praxisnah und nutzen den PC als Werkzeug zum Programmieren und Simulieren. „MecLab“ bildet echte industrielle Produktionsprozesse nach und es werden ausschließlich Industriekomponenten verwendet.

Das „BionicsLab“ ist ein Bioniklabor im Koffer und kann bereits ab Klasse 5 eingesetzt werden. Es enthält Experimente und Informationsmaterialien zu sechs bionischen Produkten. Mit Hilfe von einfachen Versuchen werden Zusammenhänge aus Naturwissenschaft und Technik begreifbar: So kann unter anderem experimentell herausgefunden werden, wie viel Gewicht ein Klettverschluss tragen kann.

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