22.10.2014

Bundesverdienstkreuz für Agnes Arlt-Mangold

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Das ehrenamtliche Engagement von Agnes Arlt-Mangold ist beispielgebend. Es ist geprägt von der Bereitschaft, sich immer wieder neue Ziele zu setzen und sich für die Gemeinschaft einzusetzen.“

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg hat heute (22. Oktober) das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland an Agnes Arlt-Mangold überreicht. In ihrer Laudatio im Rathaus Ludwigsburg würdigte die Staatssekretärin ihre sozialen, schulpolitischen und kirchlichen Verdienste: „Das ehrenamtliche Engagement von Agnes Arlt-Mangold ist beispielgebend. Es ist geprägt von der Bereitschaft, sich immer wieder neue Ziele zu setzen und sich für die Gemeinschaft einzusetzen.“

Die vielfältigen und jahrzehntelangen Aktivitäten von Agnes Arlt-Mangold in Auszügen: 1973 gründete sie die Bürgerinitiative Kinderspielplatz Geiger-Memberg in Stuttgart-Bad Cannstatt, deren Vorsitzende sie mehr als 16 Jahre war. Die Religionslehrerin übernahm in verschiedenen schulischen Gremien Mandate, etwa im Elternbeirat oder im Gesamtelternbeirat. Zehn Jahre lang engagierte sie sich auf verschiedenen Ebenen in der Personalvertretung. Als Vorstand des Kreisverbands Stuttgart und Mitglied des Bezirksvorstands brachte sich Arlt-Mangold zwölf Jahre im Verband Bildung und Erziehung (VBE) ein. Insgesamt 15 Jahre war Agnes Arlt-Mangold Bezirksbeirätin im Stadtbezirk Stuttgart Bad-Cannstatt, anschließend sieben Jahre direkt gewählte Stadträtin. Viele Jahre arbeitete Arlt-Mangold als aktive Kirchengemeinderätin in der Kirchengemeinde St. Peter in Bad Cannstatt mit. Von 1995 bis 1999 gehörte sie dem Vorstand der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Stuttgart an. Nach einem Umzug nach Lörrach war Agnes Arlt-Mangold Mitbegründerin und Vorstandsmitglied des Fördervereins der Stadtbibliothek Lörrach und stellvertretende Vorsitzende des Blauen Kreuzes. Im Jahr 2010 führte sie ihr Lebensweg nach Ludwigsburg, wo sie sich seither für das Stadtentwicklungskonzept "Chancen für Ludwigsburg" einsetzt.

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