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Schulbesuchsreihe

„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in  Lahr und  Offenburg

  • Das Tagesprogramm der Ministerin begann am Vormittag mit einem Besuch der Kaufmännischen Schule Lahr. Die Schülerinnen und Schüler können hier in neun Übungsfirmen berufspraktische Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben.

  • In einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region ging es um das Mitwirken von Schülern am Schulleben, um digitale Bildung und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien.

  • Am Oken-Gymnasium in Offenburg machte sich Ministerin Eisenmann ein Bild vom Unterricht im Wahlpflichtfach. Hier können die Schülerinnen und Schüler beispielsweise erste Erfahrungen beim Programmieren sammeln.

  • Im Elternforum tauschte sich die Ministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Region über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

  • V.l.n.r.:Thomas Steiner (Regierungspräsidium Freiburg), Kultusministerin Dr. Sussanne Eisenmann, Sebastian Grote (Kultusministerium), Gabriele Weinrich (Staatliches Schulamt Offenburg). Foto: KM

    Den Abschluss des Tages bildete eine Ansprache von Kultusministerin Eisenmann und eine Diskussionsrunde mit Schulleiterinnen und Schulleitern sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte aus dem Ortenaukreis.

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulen im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Am 7. Februar war die Ministerin in Lahr und Offenburg, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Begleitet wurde sie bei dem Termin von Staatssekretär Volker Schebesta MdL. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit allen am Schulleben Beteiligten ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin begann am Vormittag mit einem Besuch der Kaufmännischen Schule Lahr. Bei einem Rundgang stellte Schulleiter Herbert Huber der Kultusministerin das Profil der Schule vor. Die Kaufmännische Schule mit integriertem beruflichem Gymnasium beteiligt sich beispielsweise am Tabletprojekt des Landes „tabletBS“ für Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums. Außerdem können die Schülerinnen und Schüler in neun Übungsfirmen berufspraktische Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben. Während des Rundgangs besuchte Eisenmann die Gründungsversammlung einer neuen Übungsfirma der zweijährigen Berufsfachschule und schaute sich eine Unterrichtssequenz in einer Klasse des dualen kaufmännischen Berufskollegs mit internationalem Wirtschaftsmanagement und Fremdsprachen an. Der Bildungsgang richtet sich speziell an Abiturientinnen und Abiturienten, die eine Ausbildung zur Industrie- oder Großhandelskauffrau – beziehungsweise Kaufmann – absolvieren. Im Anschluss führte die Ministerin ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften des Kollegiums unter anderem über den Umgang mit Heterogenität an der beruflichen Schule und die Vernetzung mit den allgemein bildenden Schulen in der Region bei der Berufsorientierung.

Nach ihrem Besuch an der Kaufmännischen Schule sprach Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region über das Mitwirken von Schülern am Schulleben, über digitale Bildung und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien. Anschließend traf Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter Landtagsabgeordnete sowie Oberbürgermeister und Bürgermeister aus dem Ortenaukreis, um sich bei einem gemeinsamen Arbeitsessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besuchte Kultusministerin Eisenmann das Oken-Gymnasium Offenburg. Schulleiter Stefan Joost zeigte der Ministerin bei einem Rundgang die Besonderheiten der Schule. Der Unterricht am Oken-Gymnasium ist nach einem „Epochenmodell“ strukturiert, das das Schuljahr in vier Quartale einteilt. Dadurch können alle Fächer vierstündig unterrichtet werden. Die Schülerinnen und Schüler können sich somit mehr auf die einzelnen Inhalte konzentrieren, zudem bedeutet es einen ruhigeren Schulalltag. Außerdem ist das Gymnasium Partnerschule der Olympiastützpunkte und fördert Leistungssportlerinnen und Leistungssportler in den Sportarten Handball, Fußball und Leichtathletik durch zusätzliche Trainingseinheiten in ihrer sportlichen Entwicklung. Eisenmann besuchte während des Rundgangs unter anderem eine Vertiefungsstunde im Fach Mathematik in der Klassenstufe 10 und eine Unterrichtssequenz der Klasse 9 im Wahlpflichtfach. Bei einer anschließenden Gesprächsrunde mit Lehrerinnen und Lehrern sowie der Schulleitung der Schule ging es beispielsweise um die Einführung des Profilfachs „Informatik, Mathematik, Physik“, das Profilfach Sport, die Förderung von talentierten Sportlern sowie die Ausgestaltung der neuen Oberstufe am Gymnasium.

Danach tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und den Elternbeiratsvorsitzenden aus der Region im Rahmen eines Elternforums über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit rund 120 Schulleiterinnen und Schulleitern aus dem Ortenaukreis sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte. Nach einer Begrüßung durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Offenburg, Edith Schreiner, fasste die Kultusministerin ihre Eindrücke des Tages zusammen und warf einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik. In der anschließenden moderierten Diskussionsrunde hatte das Publikum die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Thomas Steiner, Leitender Regierungsdirektor am Regierungspräsidium Freiburg, und Gabriele Weinrich, Amtsleiterin des Staatlichen Schulamts Offenburg, beantwortete.

Weitere Informationen zu „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.
Der nächste Besuch führt die Ministerin am 19. März 2018 nach Esslingen und Nürtingen.

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