Schulartübergreifend

Digitale Bildungsplattform

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Mit dem Aufbau einer digitalen Bildungsplattform möchte das Kultusministerium die Schulen im Land dabei unterstützen, digitale Medien im Lehr- und Lernprozess rechtssicher und komfortabel zu nutzen.

In einem ersten Schritt sollen über die Plattform Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern Basisdienste zur Kommunikation und Kooperation zur Verfügung gestellt werden. Alle Lehrkräfte sollen darüber hinaus erstmals eine dienstliche E-Mail-Adresse erhalten. Die Plattform soll bis Ende des Jahres technisch bereitstehen und ab Frühjahr 2018 von allen Schulen im Rahmen einer Einführungsphase mit folgenden Anwendungen (konkrete Produkte in Klammern) genutzt werden können:

  • E-Mail, Kalender, Kontakte, Aufgaben (Zimbra)
  • Cloud-Speicher (Nextcloud)
  • Online-Office zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten im Browser (Libre Office)
  • Kommunikation und Video-Konferenzen (Big Blue Button)
  • Lernmanagementsystem (Moodle mit Exabis)
  • Unterrichtsmedien (Sesam 2.0)

Während der rund einjährigen Einführungsphase sollen circa 100 ausgewählte Schulen die Plattform im Rahmen einer strukturierten Auswertung intensiv testen, um möglichen Nachbesserungsbedarf zu identifizieren.

Die Plattform wird modular aufgebaut sein, so dass in Zukunft weitere Dienste eingebunden werden können. Weitere Informationen zum Start der Einführungsphase werden den Schulen zeitnah über ein Schreiben des Kultusministeriums zur Verfügung gestellt. Das Land finanziert den Aufbau der Plattform und geht im Rahmen der Einführungsphase auch bei den Betriebskosten in Vorleistung. Ziel ist, im Schuljahr 2019/20 die Plattform in Abstimmung mit den kommunalen Landesverbänden in den Regelbetrieb zu überführen.

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