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Schulbesuchsreihe

„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in Biberach und Ulm

  • Am Vormittag besuchte Kultusministerin Eisenmann die Schwarzbach-Schule in Biberach, ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

  • In einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region ging es um das Mitwirken von Schülern am Schulleben, über digitale Bildung und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien.

  • Am Nachmittag besuchte die Kultusministerin das Anna-Essinger-Gymnasium in Ulm. Die Schule bietet eine Sportklasse ab Klasse 5 an und führt als Partnerschule des Olympiastützpunktes Stuttgart besonders auch sportliche Talente zum Abitur.

  • Im Elternforum tauschte sich die Ministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Region über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

  • Den Abschluss des Tages bildete eine Ansprache von Kultusministerin Eisenmann und eine Diskussionsrunde mit Schulleiterinnen und Schulleitern sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte aus Ulm sowie den Landkreisen Alb-Donau und Biberach.

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulen im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Am 8. Dezember sprach die Ministerin in Biberach und Ulm mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit allen am Schulleben Beteiligten ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin begann am Vormittag mit einem Besuch der Schwarzbach-Schule Biberach. Die Schwarzbach-Schule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Bei einem Rundgang stellte Schulleiterin Monika Holl der Kultusministerin das Profil der Schule vor. Dabei besuchte Eisenmann unter anderem eine Unterrichtstunde der Hauptstufe, die von Kindern im Alter von neun bis 15 Jahren besucht wird. Hier werden ihnen Kompetenzen zur praktischen Lebensbewältigung vermittelt. Neben grundlegenden Kompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen werden etwa die Bewegung, die Wahrnehmung und die kommunikativen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert. Außerdem zeigte Schulleiterin Holl der Kultusministerin die Frühberatungsstelle für Familien mit Kindern im Vorschulalter und die neugestalteten Räume nach dem Konzept des „bewegten Klassenzimmers“. Im Anschluss führte die Ministerin ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften des Kollegiums unter anderem über die Unterrichtsversorgung und den Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die eine Mehrfachdiagnose aufweisen.

Nach ihrem Besuch an der Schwarzbach-Schule sprach Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region über das Mitwirken von Schülern am Schulleben, über digitale Bildung und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien. Anschließend traf Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter Landtagsabgeordnete und Vertreter der Landkreise Biberach und Alb-Donau sowie Oberbürgermeister und Bürgermeister aus Ulm und der Region, um sich bei einem gemeinsamen Arbeitsessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besuchte Kultusministerin Eisenmann das Anna-Essinger-Gymnasium in Ulm. Schulleiter Marius Weinkauf zeigte der Ministerin bei einem Rundgang die Besonderheiten der Schule. Das Gymnasium bietet eine Sportklasse ab Klasse 5 an und führt als Partnerschule des Olympiastützpunktes Stuttgart besonders auch sportliche Talente zum Abitur. Auf einem Rundgang besuchte die Ministerin eine Unterrichtssequenz zum Thema Basketball in der Jahrgangsstufe 12 sowie das Leistungszentrum Turnen. Darüber hinaus stellte Schulleiter Weinkauf die Schülerfirma und das Projekt „Kooperative Berufsorientierung“ vor. Bei einer anschließenden Gesprächsrunde mit Lehrerinnen und Lehrern und der Schulleitung des Gymnasiums und der gleichnamigen Realschule ging es unter anderem um den Übergang an die weiterführende Schule und Herausforderungen durch die Digitalisierung.

Danach tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und den Elternbeiratsvorsitzenden aus der Region im Rahmen eines Elternforums über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit rund 150 Schulleiterinnen und Schulleitern aus dem Stadtkreis Ulm, den Landkreisen Biberach und Alb-Donau sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte. Nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Gunter Czisch, fasste die Kultusministerin ihre Eindrücke des Tages zusammen und warf einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik. In der anschließenden moderierten Diskussionsrunde hatten die anwesenden Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Dr. Susanne Pacher, Abteilungspräsidentin am Regierungspräsidium Tübingen, und Achim Schwarz, stellvertretender Amtsleiter des Staatlichen Schulamts Biberach, beantwortete.


Weitere Informationen zu „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.

Der nächste Besuch führt die Ministerin am 17. Januar 2018 nach Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen.

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