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Schulbesuchsreihe

„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in  Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen

  • Das Tagesprogramm der Ministerin begann mit einem Besuch der Hirschbergschule in Ludwigsburg.  Die  Grund- und Werkrealschule zeichnet sich unter anderem durch die Beteiligung am „Netzwerkprojekt offene Bürgerschule“ und einer starken Berufsorientierung aus.

  • In einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region ging es um das Mitwirken von Schülern am Schulleben, um digitale Bildung und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien.

  • Am Nachmittag besuchte Kultusministerin Eisenmann die Waldschule in Bietigheim-Bissingen. Ein zentraler Baustein der Gemeinschaftsschule ist das individualisierte Lernen.

  • Im Elternforum tauschte sich die Ministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Region über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

  • Den Abschluss des Tages bildete eine Ansprache von Kultusministerin Eisenmann und eine Diskussionsrunde mit Schulleiterinnen und Schulleitern sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte aus dem Landkreis Ludwigsburg.

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulen im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Am 17. Januar war die Ministerin in Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit allen am Schulleben Beteiligten ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin begann am Vormittag mit einem Besuch der Grund- und Werkrealschule Hirschbergschule in Ludwigsburg. Bei einem Rundgang stellte Schulleiter Stefan Danner der Kultusministerin das Profil der Schule vor. Die Hirschbergschule zeichnet sich unter anderem durch die Beteiligung am „Netzwerkprojekt offene Bürgerschule“ der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg aus. Hier stehen die Bürgerbeteiligung im Unterricht und das schulexterne Lernen im Fokus. Ein weiterer Schwerpunkt der Schule ist die Berufsorientierung. Die Hirschbergschule bietet ihren Schülerinnen und Schülern eine intensive Berufswegeplanung und trägt seit 2008 das „Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg für berufsorientierte Schulen“ (BoriS). Während des Rundgangs besuchte Eisenmann Unterrichtssequenzen in der Kooperationsklasse 6 und der Hauptschulklasse 9. Im Anschluss führte die Ministerin ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften des Kollegiums unter anderem über die Praxisorientierung des Bildungsplans für die Sekundarstufe I und die Weiterqualifizierung von Werkrealschullehrkräften.

Nach ihrem Besuch an der Hirschbergschule sprach Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region über das Mitwirken von Schülern am Schulleben, über digitale Bildung und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien. Anschließend traf Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter Landtagsabgeordnete sowie Oberbürgermeister und Bürgermeister aus dem Landkreis Ludwigsburg, um sich bei einem gemeinsamen Arbeitsessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besuchte Kultusministerin Eisenmann die Waldschule in Bietigheim-Bissingen. Schulleiter Stephan Bender zeigte der Ministerin bei einem Rundgang die Besonderheiten der Gemeinschaftsschule. Ein zentraler Baustein der Gemeinschaftsschule ist das individualisierte Lernen. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem Leistungsprofil gemeinsam in heterogenen Gruppen arbeiten und lernen. Eisenmann besuchte dabei unter anderem eine Unterrichtssequenz, die exemplarisch die Arbeitsweise an der Gemeinschaftsschule darstellt. Außerdem stellte Rektor Bender der Ministerin die Berufswegeplanung der Schule vor. Neben einer engen Kooperation mit der Berufs- und Studienberatung der Bundesagentur für Arbeit veranstaltet die Schule alle zwei Jahre eine Ausbildungsmesse. Bei einer anschließenden Gesprächsrunde mit Lehrerinnen und Lehrern und der Schulleitung der Gemeinschaftsschule ging es unter anderem um Herausforderungen bei der Unterrichtsversorgung, die Kooperation mit beruflichen Schulen und das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschule.

Danach tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und den Elternbeiratsvorsitzenden aus der Region im Rahmen eines Elternforums über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit rund 150 Schulleiterinnen und Schulleitern aus dem Landkreis Ludwigsburg sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte. Nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Bietigheim-Bissingen, Jürgen Kessing, fasste die Kultusministerin ihre Eindrücke des Tages zusammen und richtete einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik. In der anschließenden moderierten Diskussionsrunde hatten die anwesenden Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin am Regierungspräsidium Stuttgart, und Hubert Haaga, Amtsleiter des Staatlichen Schulamts Ludwigsburg, beantwortete.

Weitere Informationen zu „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.
Der nächste Besuch führt die Ministerin am 7. Februar 2018 nach Lahr und Offenburg.


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