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Von der Kita zum Familienzentrum
v.l.n.r.: Jugendamtsleiter Uli Simon, KiFaZ-Leiterin Maren Kopp, Staatssekretärin Marion v. Wartenberg, Erzieherin Katrin Wandel, Elternbeirätin Kerstin Huisel sowie die Erzieherinnen Monika Baumhauer und Ely Schyma.

Fachgespräch im Kinder- und Familienzentrum Rilkeweg Stuttgart-Freiberg

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Wenn sich Kitas zu Kinder- und Familienzentren weiterentwickeln, geht das nicht von heute auf morgen. Wichtig ist hier ein Lernen im Prozess, das durch ein Qualitätsmanagement und einen fachlichen Austausch begleitet wird. Ich möchte genau hinhören und wissen, wie dies der Kita Rilkeweg gelungen ist, wo die Stolpersteine waren und was die Einrichtung anderen Kitas und der Politik empfiehlt.“

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg hat am Freitag, 2. Oktober 2015, die Kindertageseinrichtung Rilkeweg in Stuttgart-Freiberg besucht, um Eindrücke von der pädagogischen Praxis zu erhalten und sich über die Weiterentwicklung einer Kita zum Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) vor Ort zu informieren. Nach einem Rundgang durch die verschiedenen Räume der Einrichtung tauschte sich die Staatssekretärin mit der Leiterin Maren Kopp und den Erzieherinnen Ely Schyma, Monika Baumhauer und Katrin Wandel über Themen wie Integration und Sprachförderung, Ausbildung von Nachwuchsfachkräften und Elternarbeit aus. Am Gespräch nahmen außerdem die Elternbeirätin Kerstin Huisel und Uli Simon vom Jugendamt teil.

Die Kita Rilkeweg gehört zu den ersten Kitas der Landeshauptstadt Stuttgart, die sich 2011/2012 zu einem Kinder- und Familienzentrum weiterentwickelt hat. Kinder und Familien aus verschiedenen Kulturen und mit 15 unterschiedlichen Muttersprachen besuchen die Einrichtung und werden mit Respekt willkommen geheißen. Maren Kopp, der Leiterin, ist es ein großes Anliegen, die Kinder und Eltern morgens persönlich zu begrüßen und die Familien miteinander zu vernetzen. Das Leitbild im Rilkeweg 17 lautet „Lebensbildung von Anfang an“. Mit großem Engagement und Begeisterung betreuen, begleiten, bilden und fördern die Erzieherinnen alle Kinder von Anfang an. Ein Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist die Sprachförderung, die immer und überall stattfindet und mit großem Engagement von allen Fachkräften geleistet wird.

Das KiFaZ bietet ein vielfältiges Angebot an Bildung, Beratung und Begegnung für die Familien im Stadtteil. Auch Kerstin Huisel engagiert sich dafür, dass die Eltern zusammenwachsen. Gemeinsam mit ihren Mitstreiter/innen organisiert die Elternbeiratsvorsitzende beispielsweise Kleidertauschbörsen oder so genannte Leckerschmeckertage, so dass Familien aus unterschiedlichen Lebenssituationen zusammenkommen und sich kennenlernen können.

Die Kinder und Familien bringen zum Teil unterschiedliche Werte, Umgangsformen und Verständnisse von Erziehung mit. Eine der vielen Herausforderungen des Teams um Leitern Maren Koop ist es deshalb auch, den größten gemeinsamen Nenner bei ihrem Handeln und den Aktivitäten zu finden.

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