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Gymnasien stellen Angebote der Hochbegabtenförderung vor

Mittwoch, 23. Februar 2011 von 14.30 bis 15.30 Uhr im Gläsernen Klassenzimmer

Seit dem Schuljahr 2006/2007 wurden an 15 verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg Gymnasien mit einem besonderen Hochbegabtenzug eingerichtet. Ausgewählt wurden Gymnasien, die sich durch hohe schulische Qualitätsstandards und durch eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrssystem auszeichnen. Die Standorte erfassen die geographischen Räume des Landes, so dass fast jedes hochbegabte Kind in zumutbarer Entfernung eine Förderklasse erreichen kann. Zusätzlich nimmt das Landesgymnasium für Hochbegabte mit Internat und Kompetenzzentrum in Schwäbisch-Gmünd seit dem Schuljahr 2008/2009 externe Schülerinnen und Schüler auf.

In allen Hochbegabtenklassen gelten die bei der Hochbegabtenförderung bewährten Förderprinzipien der Akzeleration und des Enrichment – also einerseits beschleunigende Maßnahmen, wodurch dasselbe Lernpensum in kürzerer Zeit absolviert wird, und andererseits vertiefende Maßnahmen, durch die der Schulstoff vertieft und um zusätzliche Angebote erweitert wird.
Die Zusatzangebote im Hochbegabtenzug werden von jeder Schule vor Ort selbst gestaltet und orientieren sich am jeweiligen Schulprofil und am Schulcurriculum. Dabei arbeiten die Schulen eng mit außerschulischen Partnern wie Hochschulen, Wirtschaft, Seminaren und Akademien zusammen.

Im Gläsernen Klassenzimmer stellen verschiedene Gymnasien ihre Hochbegabtenförderung vor. Zum einen wird ein Unterrichtsbeispiel aus dem besonderen Profilfach "Mensch und Natur" einer Schule gezeigt. Das Fach wird fächerverbindend im Team-Teaching unterrichtet und hat als vorrangiges Ziel die Vernetzung von geistes- und naturwissenschaftlichem Arbeiten. Beim vorgestellten Beispiel des Jahresthemas "Mobilität" in Klassenstufe 8 werden auch methodische, soziale und personale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler besonders gefördert.

Weiter wird ein Referententeam praxisorientierte Einblicke in die Begabtenförderung einer anderen Schule geben und dabei die wichtigen Strukturen des Hochbegabtenzuges verdeutlichen wie das "3-Säulen-Modell" in den Hochbegabtenklassen "Akzeleration, Enrichment und Differenzierung" und die weiteren "Spielwiesen" für unterschiedliche Talente: Kinder- und Jugendakademien oder Arbeitsgemeinschaften. Ebenfalls gezeigt werden die in der Hochbegabtenförderung notwendigen Tutoren- und Mentorensysteme, die Begleitung und Beratung der Eltern sowie die Kooperation, Weiterbildung und Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen, die in Hochbegabtenklassen unterrichten.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1188440/