Kultusministerium - Pressemitteilungen http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/344897/Lde/index.html Aktuelle Meldungen von: Kultusministerium German info@rss.bwl.de Wed May 24 08:07:58 CEST 2017 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss /site/pbs-bw-new/get/131641/logo-baden-wuerttemberg.png Kultusministerium http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/344897/Lde/index.html <![CDATA[„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in Crailsheim und Künzelsau]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4609746/Lde/index.html

22.05.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mich interessiert, was in den Schulen vor Ort passiert.“

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulstandorte im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Heute (22. Mai) kommt die Ministerin nach Crailsheim und Künzelsau, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit den Schulleitungen, Lehrkräften, Schülern und Eltern ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin beginnt am Vormittag mit einem Besuch am Lise-Meitner-Gymnasium Crailsheim. Bei einem Rundgang durch die Schule präsentiert Schulleiter Joachim Wöllner der Kultusministerin das Profil der Schule, unter anderem das Ganztagskonzept. Außerdem besucht Eisenmann eine Unterrichtssequenz und diskutiert – anlässlich des heutigen EU-Schulprojekttags – mit Schülerinnen und Schülern der Kursstufe 2 über europäische Themen. „Der EU-Schulprojekttag bietet eine hervorragende Gelegenheit, Chancen und Perspektiven des europäischen Gedankens ins Zentrum von Schule und Unterricht zu rücken. Gerade in europapolitisch eher schwierigen Zeiten lohnt es sich für uns alle, Sinn und Wert der europäischen Integration zu vermitteln“, so Eisenmann. Danach wird sie zwei Schülern des Lise-Meitner-Gymnasiums einen Preis zum Europäischen Wettbewerb überreichen. Im Anschluss an die Preisübergabe führt die Ministerin ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften des Kollegiums über Themen wie die Integration von Zugewanderten und die aktuellen Herausforderungen an allgemein bildendenden Gymnasien.

Nach ihrem Besuch am Lise-Meitner-Gymnasium spricht Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus den Landkreisen Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Main-Tauber. Dabei geht es um die Fortentwicklung von Ganztagsangeboten, die Digitalisierung sowie die Ergebnisse von Schulleistungsstudien wie IQB und PISA aus Schülersicht. Anschließend trifft Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter die Landtagsabgeordneten und Landräte sowie (Ober-) Bürgermeister der Region, um sich bei einem gemeinsamen Mittagessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besucht Kultusministerin Eisenmann die Georg-Wagner-Schule Künzelsau. Bei einem Rundgang mit Einblick in eine Unterrichtssequenz in den Werkstätten zeigt Schulleiter Florian Frank der Ministerin die Besonderheiten der Schule. Die Verbundschule zeichnet sich unter anderem durch eine Kooperation mit der Initiative „Innovationsregion Hohenlohe“ und ein von Klasse 1 bis 10 durchgängiges MINTec-Profil aus. In den MINTec-Werkstätten beschäftigen sich die Schüler mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen. Dabei werden sie von den Auszubildenden der kooperierenden Unternehmen unterstützt. Im Mittelpunkt einer anschließenden Gesprächsrunde werden die Herausforderungen bei der Inklusion und die Berufsorientierung an der Werkrealschule thematisiert. Danach tauscht sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Landkreise Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Main-Tauber bei einem Elternforum über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Den Abschluss des Tages bildet eine Diskussionsrunde mit etwa 100 Schulleiterinnen und Schulleitern der genannten Kreise sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte und der kommunalen Verwaltung. Nach einer Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Künzelsau, Stefan Neumann, wird die Kultusministerin in einer einleitenden Rede ihre Eindrücke des Tages zusammenfassen und einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik werfen. In einer moderierten Diskussionsrunde haben die anwesenden Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin am Regierungspräsidium Stuttgart, und einem Vertreter des Staatlichen Schulamts Künzelsau, beantwortet.

 

Weitere Informationen zu „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.

Der nächste Besuch führt die Ministerin am 17. Juli 2017 nach Tübingen.

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Mon May 22 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Zweiter Ganztagsgipfel zur Zukunft der Ganztagsschule]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4603046/Lde/index.html

15.05.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Wir wollen eine Ganztagsschule von höchster Qualität und größtmöglicher Flexibilität“

Die zahlreichen an der Ganztagsschule beteiligten Akteure haben sich auf Einladung von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann heute (15. Mai) auf einem zweiten Ganztagsgipfel über die Zukunft der Ganztagsschule ausgetauscht und Leitlinien für die Weiterentwicklung der Ganztagsangebote im Land benannt. Ein halbes Jahr nach der ersten Gipfelveranstaltung im November 2016 sind die rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Schulleitungen, Lehrer, Eltern, Schüler, außerschulische Partner, Schulträger und Vertreter der Lehrerverbände sowie der Schulverwaltung – im Kultur- und Kongresszentrum „K“ in Kornwestheim erneut zusammengekommen, um über die nächsten Schritte zu beraten.

„Wir wollen eine Ganztagsschule von höchster Qualität, die zugleich den Bedürfnissen der Menschen in unserem Land entspricht“, sagte die Kultusministerin bei der Eröffnung der Veranstaltung. „Die Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder eine sinnvolle, pädagogisch angemessen gestaltete Zeit in der Ganztagsschule verbringen“, so Eisenmann weiter.

Beim ersten Gipfel waren die bestehenden Ganztagsangebote bilanziert und die vielfältigen Aspekte der Ganztagsschule im Hinblick auf ihre Weiterentwicklung diskutiert worden. Die dabei festgehaltenen Eckpunkte bildeten die Arbeitsgrundlage mehrerer Facharbeitsgruppen, die sich seitdem intensiv mit den offenen Fragen auseinandergesetzt haben. Die Gipfelteilnehmer haben heute in sieben thematischen Foren die Möglichkeit, die Ergebnisse zu besprechen und Rückmeldungen zu geben. „Es ist wichtig, ins Gespräch zu kommen und im Gespräch zu bleiben – besonders, wenn es in die Umsetzungsphase geht“, erklärte Eisenmann.

Die Kultusministerin hat nun erstmals Leitlinien für die Weiterentwicklung des Ganztags skizziert. Für die Schülerinnen und Schüler sollen demnach künftig drei Wahlmöglichkeiten bestehen:

  • Zum einen die rhythmisierte Ganztagsschule mit einem ganztägigen, verbindlichen und schulischen Angebot;
  • zum anderen die Schule mit flexiblem (nachmittäglichem) Betreuungsangebot;
  • sowie drittens die Schule mit Unterricht nach Stundentafel (ohne erweitertes Angebot, „Halbtagsschule“).

Die Wahlmöglichkeiten sollen dabei unter bestimmten Voraussetzungen auch an einem Standort nebeneinander bestehen können. Die bisherigen Zeitmodelle – drei oder vier Tage à sieben oder acht Stunden – haben sich bewährt. Sie sollen bestehen bleiben und auch in den weiterführenden Schulen fortgeführt werden, wobei die Besonderheiten der weiterführenden Schulen berücksichtigt werden. Zu Mischklassen, in denen Elemente der Halb- und der Ganztagsschule zugleich angeboten werden, äußerte sich die Ministerin kritisch: „Wir wollen insgesamt ein qualitativ hochwertiges Angebot, das nicht durch Mischung unterschiedlicher Angebote verwässert wird.“

Eisenmann hob die Bedeutung der engen Partnerschaft von Land und Kommunen für den Ganztag hervor. Die bisherige Aufgabenteilung soll auch künftig beibehalten werden: Die Bereitstellung von Betreuungsangeboten bleibt kommunale Aufgabe, die Bereitstellung der schulischen Angebote ist Landessache. Neu ist indes, dass sich das Land innerhalb der schulischen Kernzeiten wieder verstärkt bei der Betreuungsförderung engagieren will. Damit soll dem Elternwunsch nach einem flexiblen Angebot entsprochen werden. Das sogenannte Mittagsband soll dagegen organisatorisch und finanziell in der Verantwortung der Kommunen liegen.

Weitere Anregungen der Teilnehmer des ersten Ganztagsgipfels sollen bei der Reduzierung des Verwaltungsaufwands aufgegriffen werden. So ist geplant, eine „Kooperationsstelle Ganztagsschule“ einzurichten, die die Schulen bei organisatorischen Aufgaben unterstützt. Um die außerschulischen Partner bei der Gestaltung des Schulalltags einer rhythmisierten Ganztagsschule noch besser einbeziehen zu können, soll die Kooperation mit ihnen zeitnah evaluiert werden.

Die vorgestellten Leitlinien bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung des Ganztags. Im Mittelpunkt steht für die Kultusministerin dabei die Orientierung an den Bedürfnissen der Eltern: „Es geht mir nicht um eine staatliche Zwangsbeglückung aller Familien. Wir schreiben den Familien nicht vor, wie sie sich zu organisieren haben. Vielmehr wollen wir dem unterschiedlichen Bedarf im Land gerecht werden“, betonte Eisenmann.

Weitere Informationen:

Derzeit besteht bei 1.830 von rund 4.500 öffentlichen allgemein bildenden Schulen in Baden-Württemberg ein Ganztagsangebot (40,6 Prozent); damit besuchten insgesamt 22,8 Prozent der Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2015/16 eine Ganztagsschule. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, diese Angebote quantitativ und qualitativ auszuweiten.

Übersicht der Foren:

Forum 1

Primarstufe: Gestaltung von Ganztagsschule und Betreuung

Forum 2

Ganztagsschule nach § 4a Schulgesetz:
Profilbildung mit außerschulischen Partnern

Forum 3

Ganztagsschule nach § 4a Schulgesetz: Pädagogische
und inhaltliche Aspekte einer gelingenden Ganztagsschule

Forum 4

Sekundarstufe I: Pädagogische und inhaltliche Aspekte
einer gelingenden Ganztagsschule

Forum 5

Sekundarstufe I: Profilbildung mit außerschulischen Partnern

Forum 6

Sekundarstufe I: Altersangemessene Angebote und Spielräume
für die Rhythmisierung

Forum 7

Gestaltung des Mittagsbandes

Präsentation mit den Ergebnissen aus den Fachforen

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Die zahlreichen an der Ganztagsschule beteiligten Akteure haben sich auf Einladung von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann am 15. Mai 2017 auf einem zweiten Ganztagsgipfel über die Zukunft der Ganztagsschule ausgetauscht und Leitlinien für die Weiterentwicklung der Ganztagsangebote im Land benannt.

15.05.2017: Zweiter Ganztagsgipfel zur Zukunft der Ganztagsschule

datum: 

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Tue May 23 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Rhein-Main-Donau-Schulcup erstmalig in Freiburg im Breisgau]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4601499/Lde/index.html

14.05.2017

Schirmherrin Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann wünscht jungen Sportlerinnen und Sportlern erfolgreichen und fairen Wettbewerb

Premiere in Freiburg: Zum ersten Mal findet der Rhein-Main-Donau-Schulcup in der Breisgau-Metropole statt. Vom 14. bis 15. Mai nehmen 25 Schulmannschaften mit etwa 220 Schülerinnen und Schülern aus Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz an dem Schulsport-Wettbewerb teil. Seit 1996 wird er in den Sportarten Gerätturnen und Schwimmen ausgetragen. Ausrichter ist das baden-württembergische Kultusministerium.

„Sport lebt von Leistung und Konkurrenz. Im Sport als guter Schule des Lebens messen junge Menschen im sportlichen Wettkampf ihre Fähigkeiten und lernen dabei gleichzeitig, sich mit Respekt und Fairness zu begegnen“, sagte die diesjährige Schirmherrin, Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Die Ministerin wünscht den teilnehmenden Mädchen und Jungen viel Glück und Erfolg bei den Wettkämpfen. Die Gastgeberrolle wechselt jährlich unter den Kultusministerien der beteiligten Länder. Zur Auftaktveranstaltung sind die jungen Sportlerinnen und Sportler am kommenden Sonntagabend in die Staudinger Gesamtschule eingeladen. Neben einem gemeinsamen Abendessen und einer Schuldisko steht eine Talkrunde zur Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport auf dem Programm.

An der Diskussion werden auch Bundesliga-Fußballspielerinnen des SC Freiburg teilnehmen und über ihre Erfahrungen berichten. Am Montag beginnen die Wettkämpfe im Westbad und der Staudinger-Gesamtschule. Der Rhein-Main-Donau-Schulcup endet traditionell mit der gemeinsamen Siegerehrung und der Heimreise der Schulmannschaften am Montagabend.

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Sun May 14 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Bildungspolitische Einjahresbilanz von Schwarz-Grün]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4596320/Lde/index.html

09.05.2017

Kultusministerin Eisenmann: „Erste Grundsteine für die Verbesserung von Qualität und Leistungsfähigkeit sind gelegt – weitere Maßnahmen folgen“

Am 10. Mai ist die grün-schwarze Landesregierung ein Jahr im Amt. In diesem ersten Jahr setzte das Kultusministerium bereits wesentliche Akzente für die Steigerung von Qualität und Leistungsfähigkeit an den Schulen und reagierte damit auch auf die Befunde des IQB-Bildungstrends 2015 und aktuelle Ergebnisse der Vergleichsarbeiten.

Ministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mit unserem Realschulkonzept, dem großen Weiterbildungspaket für Haupt- und Werkrealschullehrer und der Stärkung der Grundschulen haben wir erste wichtige Schritte unternommen, damit Baden-Württemberg in der Bildung wieder spitze wird“. Insbesondere bei den Kernfächern Deutsch und Mathematik setzt Eisenmann zunächst an. Verlässliche Kompetenzen in Lesen, Rechnen und Schreiben sind unverzichtbare Grundlage erfolgreicher Bildungsverläufe.

Weitere zentrale Vorhaben, die bereits beschlossen werden konnten, sind zum Beispiel die Verlängerung des Schulversuchs der 44 G9-Gymnasien im Land sowie die Verstetigung der Musikschulfinanzierung und der Bildungshäuser für Drei- bis Zehnjährige. Hervorzuheben ist außerdem der laufende Prozess in der Neugestaltung der Ganztagsschule. Die Neufassung des Privatschulgesetzes steht als eines der nächsten großen Vorhaben an, die Verhandlungen mit den Verbänden konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Außerdem wurden im laufenden Schuljahr 2016/17 so viele Lehrer eingestellt wie noch nie. Vor dem Hintergrund einer überproportional hohen Pensionierungswelle besteht die Herausforderung gegenwärtig darin, die Lehrerversorgung auch in den Mangelbereichen und Regionen mit besonderem Bedarf sicherzustellen. Deshalb gehören Maßnahmen zur weiteren Lehrergewinnung zu den zentralen bevorstehenden Aufgaben.

„Mir bleiben Qualität und Leistung die Hauptanliegen. Daher werde ich noch vor der Sommerpause weitere Maßnahmen in den Bereichen Qualitätsentwicklung, Lehrerfortbildung sowie Lehrerversorgung vorstellen“, so die Ministerin.

Gründlichkeit gehe aber vor Schnelligkeit. Daher sei es auch von größter Bedeutung gewesen, im Nachgang zur Veröffentlichung der aktuellen Schulleistungsvergleiche intensive Gespräche mit den bildungspolitischen Partnern zu führen. Zu nennen sind hier etwa die Vertreter der Wissenschaft, der Gewerkschaften und der Verbände, die Beratungsgremien des Ministeriums, also Landesschulbeirat, Landeselternbeirat und Landesschülerbeirat, die Praktiker aus den Schulen wie zum Beispiel Rektorinnen und Rektoren, sowie die Partner in der Politik, insbesondere die Regierungsfraktionen. Mit ihnen allen steht die Kultusministerin, etwa bei Fachtagungen und ihren regelmäßigen Schulbesuchen vor Ort, in regem Austausch.

Die berufliche Bildung steht ebenso weiterhin im Fokus der Ministerin. Eisenmann hat dieses Jahr die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz inne. Das Schwerpunktthema lautet „Berufliche Bildung: Übergänge, Abschlüsse, Anschlüsse“. Dazu findet am 31. Mai ein Bildungskongress in Stuttgart statt.

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Tue May 09 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Staatssekretär Volker Schebesta MdL informiert sich am Marta-Schanzenbach-Gymnasium über Tabletprojekt]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4589576/Lde/index.html

04.05.2017

Staatssekretär Volker Schebesta MdL: Marta-Schanzenbach-Gymnasium leistet Pionierarbeit

Staatssekretär Volker Schebesta MdL hat heute (4. Mai) das Marta-Schanzenbach-Gymnasium Gengenbach besucht, um sich vor Ort ein Bild von der Umsetzung des Schulversuchs „Tablets an allgemein bildenden Gymnasien“ zu machen. Dort tauschte er sich mit der Schulleitung, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern zum bisherigen Projektstand aus. Staatssekretär Schebesta: „Das Marta-Schanzenbach-Gymnasium leistet zusammen mit den anderen beteiligten allgemein bildenden Gymnasien Pionierarbeit. Gemeinsam mit den Schulen möchten wir den Mehrwert von digitalen Medien im Unterricht testen und den Schülerinnen und Schülern neue Lernmöglichkeiten bieten.“

In einem mehrjährigen Schulversuch erprobt das Kultusministerium seit dem Schuljahr 2016/17 den Einsatz von Tablets im Unterricht an insgesamt 18 allgemein bildenden Gymnasien mit rund 2.000 Schülerinnen und Schülern. Ziel ist, zu untersuchen, welchen pädagogischen Effekt der Einsatz von Tablets im Lernprozess bewirken kann. Jede Schule nimmt mit insgesamt vier Klassen am Projekt teil. Die Tablets werden in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 schwerpunktmäßig in den Fächern Englisch, Geschichte und Mathematik sowie in den Naturwissenschaften eingesetzt. Das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung in Tübingen begleitet den Schulversuch und evaluiert die Ergebnisse.

„Die bisherigen Rückmeldungen aus den beteiligten Schulen sind vielversprechend “, so Staatssekretär Schebesta. Das Kultusministerium unterstütze das Projekt mit einer Million Euro. Dadurch wird jede der 72 Tablet-Klassen mit 13.500 Euro beim Kauf von Tablets unterstützt. Darüber hinaus werden die teilnehmenden Schulen mit bis zu vier Deputatsstunden pro Schuljahr entlastet und erhalten durch Fortbildungsveranstaltungen technische und fachliche Begleitung.

Von den 18 teilnehmenden Schulen nutzen vier Pilotierungsschulen seit Februar 2017 Tablets im Unterricht, 14 weitere Schulen folgen im Februar 2018. Darüber hinaus beteiligen sich bei dem Schulversuch 14 Schulen als Kontrollschulen, die als Vergleichsgruppe für die Studie dienen und ohne Tablets arbeiten (Start ebenfalls im Februar 2018). Das Marta-Schanzenbach-Gymnasium, das bereits über mehrjährige Erfahrungen im Einsatz von Tablets im Unterricht verfügt, nimmt als Pilotierungsschule am Projekt teil.

Das Projekt ist eines von insgesamt vier Tabletprojekten des Kultusministeriums. Neben dem Schulversuch in der dualen Ausbildung, der im Schuljahr 2016/17 begonnen hat, und dem Projekt „tabletBS“ an beruflichen Gymnasien, startet im Schuljahr 2017/18 auch in den berufsvorbereitenden Bildungsgängen ein Schulversuch zum Einsatz von Tablets.

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Fri May 05 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Zwei Jahre Modellprojekt „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4589504/Lde/index.html

04.05.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann besucht das Friedrich-Schiller-Gymnasium, die Filmakademie und die Kunstschule Labyrinth in Ludwigsburg

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und Dr. Katrin Schlecht, Vorstand der Karl Schlecht Stiftung, haben heute (4. Mai) das Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg, die Filmakademie Ludwigsburg sowie die Kunstschule Labyrinth besucht, um sich über die Umsetzung des Modellprojekts „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“ zu informieren, das vor zwei Jahren gestartet ist. „Die Kooperation zwischen den Schulen und außerschulischen Partnern eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Talente zu entfalten und trägt damit maßgeblich zu ihrer Persönlichkeitsbildung bei“, so die Kultusministerin. „Das Friedrich-Schiller-Gymnasium arbeitet hier vorbildlich mit außerschulischen Partnern zusammen.“

Bei einem Rundgang durch die Schule berichtete das Friedrich-Schiller-Gymnasium über seine Erfahrungen im Rahmen des Modellprojekts „Kulturschule 2020“ und stellt einzelne Kooperationsprojekte vor. Anschließend besichtigte Eisenmann einzelne Abteilungen der Filmakademie, um einen Einblick in die Kooperation zwischen Gymnasium und Filmakademie zu erhalten. Diese bietet den Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Ludwigsburg die Möglichkeit, bei Filmprojekten der Filmakademie mitzuwirken und Erfahrungen mit szenischen und technischen Arbeitsprozessen zu sammeln. In der Kunstschule Labyrinth besuchte die Ministerin den Kunstunterricht, in dem die Schülerinnen und Schüler sowohl von Kunstlehrerinnen und Kunstlehrern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums als auch von freischaffenden Künstlern unterrichtet werden.

Das Modellprojekt „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“ ist ein Kooperationsprojekt des Kultusministeriums und der Karl Schlecht Stiftung. Zehn Schulen aller Schularten werden seit dem Schuljahr 2015/16 für fünf Jahre auf ihrem Weg zur „Kulturschule“ mit jährlich 10.000 Euro gefördert. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung der Unterrichtspraxis aller Fächer in Richtung ästhetisch-kultureller Praxis. „Auf diese Weise ermöglicht das Projekt den Schülerinnen und Schülern am kulturellen Leben mitzuwirken und fördert ihre ästhetische und musische Bildung“, so Kultusministerin Eisenmann.“

 

Weitere Informationen:

Die Filmakademie Baden-Württemberg wurde 1991 gegründet und hat sich seither zu einer der führenden Filmhochschulen weltweit entwickelt. Betreut werden die Studierenden von über 300 Fachleuten aus der Film- und Medienbranche. In Teams von Studierenden verschiedener Abteilungen entstehen jährlich etwa 250 Filme aller Genres. Die Filmakademie ist Kooperationspartner des Friedrich-Schiller-Gymnasiums.

Die Kunstschule Labyrinth wurde 1988 von den Städten Bietigheim-Bissingen, Kornwestheim und Ludwigsburg gegründet und richtet sich mit einem Angebot aus Tanz, Theater und Bildende Kunst an Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsene.

Teilnehmende Schulen am Modellprojekt „Kulturschule 2020“:

  • Bodelschwinghschule, Nürtingen
  • Elly-Heuss-Realschule, Ulm
  • Friedrich-Schiller-Gymnasium, Ludwigsburg
  • Friedrich-Schiller-Schule, Weinstadt
  • Fritz-Boehle Grund- und Werkrealschule, Emmendingen
  • Kerschensteiner Gemeinschaftsschule, Mannheim
  • Lise-Meitner-Gymnasium, Böblingen
  • Maria Montessori Grundschule Hausen
  • Max-Weber-Schule, Freiburg
  • Mörike-Gymnasium, Göppingen

 

Kontakte:

Karl Schlecht Stiftung

Frank Henssler, Referent Bildung

Gutenbergstraße 4, 72631 Aichtal

Telefon: 07127 599-606

hensslerf@ksfn.de

www.karlschlechtstiftung.de

 

Kulturschule Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg

Rainer Fanta, Kulturreferent und Öffentlichkeitsarbeit

Alleenstraße 16, 71638 Ludwigsburg

Telefon: 07141 910 2337

ft@fsglb.de

 

www.km-bw.de/Kulturschule

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Fri May 05 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann gratuliert neu gewähltem Vorstand des Landeselternbeirats zur Wahl]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4580849/Lde/index.html

27.04.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann gratuliert Dr. Carsten Rees zu seiner Wahl zum Vorsitzenden des 18. Landeselternbeirats. „Ich danke Herrn Rees für sein bisheriges Engagement als Vorsitzender und wünsche ihm und dem gesamten Landeselternbeirat für ihre Arbeit in der neuen Amtszeit viel Erfolg“, so die Ministerin. „Angesichts der bildungspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre ist mir eine konstruktive Begleitung durch den Landeselternbeirat wichtig“, betont Eisenmann. „Eine funktionierende Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Schulen ist für den Bildungserfolg der Kinder unverzichtbar.“

Der 18. Landeselternbeirat (LEB) besteht aus insgesamt 31 Elternvertreterinnen und Elternvertretern, die für drei Jahre gewählt werden. Dem neu gewählten Vorstand gehören neben Rees als stellvertretende Vorsitzende Matthias Fiola, Petra Rietzler und Friedrich Wilhelm Behrens sowie als Schriftführerin Carmen Haaf und als Kassenwarte Dr. Matthias Zimmermann und Sigrid Maichle an. In den vier Regierungsbezirken wird für jede Schulart jeweils ein Vertreter in den Landeselternbeirat gewählt; hinzu kommen die Schulen in freier Trägerschaft mit einem weiteren Vertreter. Als Interessenvertretung der Eltern berät der Landeselternbeirat das Kultusministerium bei Fragen zu Erziehung und Unterricht, formuliert eigenständige bildungspolitische Stellungnahmen und informiert die Eltern über wichtige Entwicklungen im Schulwesen.

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Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann gratuliert Dr. Carsten Rees zu seiner Wahl zum Vorsitzenden des 18. Landeselternbeirats. „Ich danke Herrn Rees für sein bisheriges Engagement als Vorsitzender und wünsche ihm und dem gesamten Landeselternbeirat für ihre Arbeit in der neuen Amtszeit viel Erfolg“, so die Ministerin. 

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27.04.2017: Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann gratuliert neu gewähltem Vorstand des Landeselternbeirats zur Wahl

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Tue May 23 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Landesregierung verlängert G9-Schulversuch]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4579313/Lde/index.html

25.04.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: Verlängerung bietet Planungssicherheit für Eltern, Schulen und Kommunen.

Das Kabinett hat heute (25. April) beschlossen, den bestehenden Schulversuch „Zwei Geschwindigkeiten zum Abitur an den allgemein bildenden Gymnasien“ um fünf Jahre zu verlängern. Damit setzt die Landesregierung einen Auftrag des Koalitionsvertrags der beiden Regierungsparteien um. Die Verlängerung ist außerdem notwendig, um die Auswirkungen des neuen Bildungsplans auf die Zielsetzung des Schulversuchs zu untersuchen. Der Schulversuch bleibt weiterhin auf die bestehenden 44 Standorte begrenzt, eine Ausweitung auf weitere Standorte ist nicht vorgesehen. „Die Entscheidung zur Verlängerung des G9-Schulversuchs bietet Planungssicherheit für Eltern, Schulen und Kommunen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Gleichzeitig bleibe es aber beim achtjährigen allgemein bildenden Gymnasium als Regelform. Jetzt gehe es vor allem darum, die hohe Qualität der Gymnasien zu sichern und zu stärken – beispielsweise mit den 111 zusätzlichen Deputaten, die die Gymnasien seit dem laufenden Schuljahr erstmals erhalten haben, um Vertiefungsstunden in den Pflichtabiturfächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen ab Klasse 10 zu ermöglichen.

„Der Wunsch von Eltern auch nach einem neunjährigen Weg zum Abitur ist verständlich. Deshalb bieten unsere beruflichen Gymnasien im Land einen klassischen neunjährigen Bildungsgang als Alternative an, die stark nachgefragt ist“, betont Eisenmann. Ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler an beruflichen Gymnasien in Deutschland komme aus Baden-Württemberg. Circa 36 Prozent eines Abiturjahrgangs in Baden-Württemberg legen das Abitur an einem beruflichen Gymnasium ab.

Von den 44 bestehenden G9-Modellschulen sind 22 zum Schuljahr 2012/13 gestartet, zum Schuljahr 2013/14 sind weitere 22 Gymnasien gefolgt. Da der Schulversuch auf jeweils sieben Jahre (ein Durchgang von Klasse 5 bis 11) angelegt ist, hätten die Starterschulen letztmals zum Schuljahr 2018/19, die weiteren 22 Schulen letztmals zum Schuljahr 2019/20 Fünftklässler aufnehmen können. Durch die Verlängerung um fünf Jahre können die Schulen der ersten Runde nun letztmals zum Schuljahr 2023/24, die Schulen der zweiten Runde letztmals zum Schuljahr 2024/25 neue Schülerinnen und Schüler aufnehmen.

Die Ressourcenausstattung des Schulversuchs (zwölf Stunden zusätzlich pro G9-Zug) bleibt unverändert. Zusätzliche weitere Stellen sind nicht erforderlich, die notwendigen Deputate stehen fünf Jahre länger zur Verfügung. Die Schulträger müssen für eine Verlängerung des Schulversuchs bis zum 1. Januar 2018 einen Antrag auf Verlängerung stellen. Der Antrag kann nur von denjenigen öffentlichen und privaten Gymnasien gestellt werden, die bereits am Schulversuch teilnehmen.

Weitere Infos sowie die Standorte der G9-Modellschulen finden sich hier.

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Tue Apr 25 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Abiturprüfung im Fach Deutsch an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4579253/Lde/index.html

25.04.2017

Schülerinnen und Schüler haben Wahl zwischen fünf Aufgaben

Insgesamt circa 53.300 Schülerinnen und Schüler nehmen an der diesjährigen Abiturprüfung teil, davon circa 34.100 Prüfungskandidaten an einem allgemein bildenden und circa 19.200 Prüflinge an einem beruflichen Gymnasium.

Heute ab acht Uhr wurde an allgemein bildenden wie an beruflichen Gymnasien das Abitur im Fach Deutsch geschrieben. Bis 13.30 Uhr saßen die Schülerinnen und Schüler an ihren Aufgaben. Für deren Bearbeitung, einschließlich Einlesezeit, standen 330 Minuten zur Verfügung.

Aus fünf vorgelegten Aufgaben musste eine ausgewählt und bearbeitet werden. An den allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien waren folgende Themen gleich:

Thema 1:
Interpretation einer Textstelle aus Max Frischs „Homo faber“. Daran schließt sich eine vergleichende Betrachtung von Max Frischs Roman mit Georg Büchners Drama „Dantons Tod“ an. (Untersucht werden sollten die Selbstbilder von Walter Faber und Georg Danton.)

Thema 2:
Eine vergleichende Interpretation zu den Gedichten „Herbstgefühl“ von Georg Britting (1891-1964) und „Der Herbst des Einsamen“ von Georg Trakl (1887-1914).

Thema 3:
Interpretation der Erzählung „Auf der Felsenkuppe“ von Christoph Meckel (geb. 1935).

Thema 4:
Erstellung eines Essays auf der Grundlage eines vorgelegten Dossiers mit verschiedenen Texten. Die Schülerinnen und Schüler verfassen einen Essay mit dem Titel „Die Macht der Sprache“.

Das fünfte Thema unterschied sich in den beiden Gymnasialformen: Den Schülerinnen und Schülern der allgemein bildenden Gymnasien stand als fünftes Thema zur Auswahl:

Thema 5:
Analyse und Erörterung des Textes „Wir Tugendterroristen“ von Bernhard Pörksen (in: Die Zeit 8.11.2012). Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Position des Autors zur medialen Verbreitung von Skandalen und der moralischen Empörung darüber im Internet-Zeitalter auseinander.

Den Schülerinnen und Schülern der beruflichen Gymnasien stand als fünftes Thema zur Auswahl:

 Thema 5:
Analyse und Erörterung des Textes „Sagen Sie alle Termine ab!“ von Patrick Spät (in: Die Zeit 7.8.2015). Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Argumenten des Autors auseinander und erörtern die Frage, inwieweit Leistung notwendig für ein erfülltes Leben ist.

 

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Tue Apr 25 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Abschlussprüfungen an den Haupt- und Werkrealschulen und Gemeinschaftsschulen]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4579230/Lde/index.html

25.04.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann wünscht viel Erfolg

An den baden-württembergischen Haupt- und Werkrealschulen sowie den Gemeinschaftsschulen beginnen am Mittwoch, den 26. April 2017, die diesjährigen Hauptschulabschlussprüfungen mit dem Fach Deutsch. Insgesamt befinden sich derzeit circa 35.000 Schülerinnen und Schüler in den Klassenstufen 9 und 10 an insgesamt 682 öffentlichen und 44 privaten Haupt-/Werkrealschulen. Erstmals werden in diesem Jahr auch die circa 2.400 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen an 41 der 299 öffentlichen Gemeinschaftsschulen sowie an einer der zwölf privaten Gemeinschaftsschulen im Land die Möglichkeit haben, den Hauptschulabschluss zu erwerben. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Die Schülerinnen und Schüler wurden von engagierten Lehrkräften intensiv auf die Abschlussprüfungen vorbereitet. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg und ein gutes Gelingen.“

Eine Woche später, am 3. Mai, folgt die schriftliche Prüfung im Fach Mathematik, die Englischprüfung eine weitere Woche später am 10. Mai. Ihre kommunikativen Fähigkeiten im Fach Englisch mussten die Schülerinnen und Schüler bereits in der Sprachprüfung unter Beweis stellen. Ein weiterer Prüfungsteil ist die themenorientierte Projektprüfung in Klasse 9. Bei der Themenauswahl können die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Interessen und Stärken einbringen. Sie recherchieren zu einem selbstgewählten Thema, bereiten Informationen auf und präsentieren ihre Ergebnisse. Hier stellen sie die fachlichen, personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen unter Beweis, die sie sich in den vergangenen Jahren angeeignet haben und die in die Bewertung miteinbezogen werden. Die Schulen bestimmen den Termin für diesen Prüfungsteil selbst.

Für die Schülerinnen und Schüler an Werkrealschulen, die den Werkrealschulabschluss anstreben, beginnen die Prüfungen am Donnerstag, den 27. April, mit der Prüfung im Fach Deutsch. Die Prüfungen in Mathematik und Englisch folgen am 4. und 11. Mai. Die Werkrealschülerinnen und -schüler absolvieren darüber hinaus eine verpflichtende mündliche Prüfung, entweder im naturwissenschaftlichen Fächerverbund oder im besuchten Wahlpflichtfach. Die Sprachprüfung im Fach Englisch wurde bereits vor Beginn der schriftlichen Prüfung abgelegt. Mit dem Werkrealschulabschluss erwerben die Schülerinnen und Schüler einen mittleren Bildungsabschluss, der eine solide Basis für den Einstieg in die duale Berufsausbildung bildet. Zudem ist ab einem Notenschnitt von 3,0 in den Hauptfächern der Übergang auf ein berufliches Gymnasium möglich. Die mündlichen Prüfungen an den Werkrealschulen finden zwischen Montag, dem 26. Juni, und Freitag, dem 7. Juli, statt.

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Tue Apr 25 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Realschulabschlussprüfungen 2017]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4579207/Lde/index.html

25.04.2017

Prüfung zu den Inhalten und Kompetenzen des Bildungsplans
40.000 Schülerinnen und Schüler nehmen an den Prüfungen teil

Am Mittwoch, 26. April, beginnen mit dem Fach Deutsch an den 430 öffentlichen und 80 privaten Realschulen sowie an 36 Abendrealschulen in Baden-Württemberg die schriftlichen Abschlussprüfungen. Insgesamt nehmen circa 40.000 Realschülerinnen und Realschüler daran teil. Die Aufgaben werden zentral vom Kultusministerium gestellt. Kultusministern Dr. Susanne Eisenmann: „Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern für die Prüfungen ein hohes Maß an Konzentration, das nötige Durchhaltevermögen und natürlich viel Erfolg.“

Verbindlicher Bestandteil der zentralen Abschlussprüfung an Realschulen sind die Fächer Deutsch, Mathematik und die Pflichtfremdsprache.

Für die Deutschprüfung werden den Schülerinnen und Schülern vier Themen zur Wahl gestellt. Darunter befindet sich neben lyrischen und epischen Texten auch die Aufgabe „Produktiver Umgang mit Texten“, die sich dieses Jahr auf das Buch „Wir tanzen nicht nach Führers Pfeife“ von Elisabeth Zöller beziehungsweise auf „Der Hauptmann von Köpenick“ von Carl Zuckmayer bezieht. Für die Aufgabe „Texte lesen, auswerten und schreiben“ wurde in diesem Jahr das Rahmenthema „Ernährung heute - zwischen Mangel und Überfluss“ gestellt.

Am 28. April folgt die schriftliche Prüfung im Fach Mathematik. Diese besteht aus einem Pflicht- und einem Wahlbereich. In Mathematik hat die Vermittlung eines fundierten Grundlagenwissens stark an Bedeutung gewonnen. Deshalb werden im Pflichtbereich grundlegende Kenntnisse in Algebra, Sachrechnen, Stereometrie, Trigonometrie, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung geprüft.

Die Prüfung in der Pflichtfremdsprache findet am 3. Mai für das Fach Englisch und am 4. Mai für das Fach Französisch statt. Sie besteht aus den Teilbereichen textorientierte Aufgaben, kontextbezogene Aufgaben zu Wortschatz und grammatischen Strukturen, themengebundene Sprachproduktion, Anwendung erworbener Arbeitstechniken und methodischer Fertigkeiten. In die Prüfungsleistung wird auch das Ergebnis der mündlichen Kommunikationsprüfung EuroKom, die bereits im ersten Schulhalbjahr abgelegt wurde, einbezogen.

Die mündlichen Prüfungen finden zwischen dem 21. Juni und dem 7. Juli statt.

Alle Schülerinnen und Schüler an baden-württembergischen Realschulen legen im Rahmen der mündlichen Prüfung eine sogenannte „fächerübergreifende Kompetenzprüfung“ ab, die sich auf die Inhalte und Kompetenzen von mindestens zwei Fächern oder Fächerverbünden des Bildungsplans bezieht. Gruppen von in der Regel drei bis fünf Schülerinnen und Schülern haben bereits im Herbst des vergangenen Jahres ein gemeinsames Thema für diese Prüfung gewählt. Ziel dieser Prüfung ist, dass im Team eine komplexe Fragestellung projektorientiert bearbeitet wird und die Ergebnisse von den Schülerinnen und Schülern dokumentiert, präsentiert und reflektiert werden.

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Tue Apr 25 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Kultusministerium startet Lehrerbefragung zur Fortbildung]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4575803/Lde/index.html

24.04.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: Sicht der Lehrkräfte auf Fortbildungsangebot wichtig für Weiterentwicklung

Für die angekündigte inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung bei der Lehrerfortbildung setzt das Kultusministerium auch auf die Meinung der circa 117.000 Lehrerinnen und Lehrer der öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg. Von heute an bis zum 8. Mai 2017 haben alle Lehrkräfte die Möglichkeit, an einer Online-Befragung teilzunehmen. In einem Schreiben, das heute an die knapp 3.900 öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg ging, bittet Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann die Lehrerinnen und Lehrer, sich an diesem Weiterentwicklungsprozess zu beteiligen. Die Bildungsforschung weise schon lange auf den Zusammenhang der Lehrerfortbildung und der Unterrichtsqualität hin, so die Ministerin. Doch für eine Neuausrichtung sei eine gründliche und systematische Bedarfsanalyse notwendig. „Für die Bedarfsanalyse ist uns wichtig, die Kompetenz und Einschätzung derer zu erfahren, für die wir das Angebot machen. Deshalb hoffen wir auf eine breite Teilnahme bei der Umfrage“, sagt Eisenmann.

Durch ihre Teilnahme können die Lehrkräfte dazu beitragen, die Lehrkräftefortbildung zu verbessern. Den Fragenbogen hierzu hat das Kultusministerium gemeinsam mit den Hauptpersonalräten entwickelt. Gefragt werden die Lehrerinnen und Lehrer unter anderem nach ihren inhaltlichen Wünschen in der Lehrerfortbildung, aber auch nach Beweggründen für eine Teilnahme sowie nach der Häufigkeit der besuchten Veranstaltungen. Wichtige Anhaltspunkte für die Befragung haben im Vorfeld die Ergebnisse einer Längsschnittstudie zur Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Lehrerfortbildungen geliefert, die die Pädagogische Hochschule Freiburg im Auftrag des Kultusministeriums von 2010 bis 2014 durchgeführt hat.

Seit der Veröffentlichung des IQB-Bildungstrends im Oktober 2016 setzt sich das Kultusministerium mit den Befunden auseinander, mit dem Ziel, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um die Leistungsfähigkeit und Qualität des Schulsystems zu verbessern. Als eine wichtige Stellschraube haben sowohl Schulpraktiker als auch Experten aus der Bildungsforschung die Lehrkräftefortbildung erkannt. „Für gute Schülerleistungen ist die Unterrichtsqualität entscheidend. Deshalb werden wir unsere Fortbildungen gezielt auf die qualitative Stärkung des Unterrichts ausrichten und uns fragen, ob wir bislang die richtigen Inhalte vermittelt haben. Außerdem müssen wir auch unsere eigenen Strukturen in der Schulverwaltung kritisch ansehen“, sagt Eisenmann.

Die Ursachen für den Abwärtstrend Baden-Württembergs seit dem IQB-Ländervergleich 2009 sind vielfältig, deshalb müssen Maßnahmen an mehreren Punkten ansetzen und gut aufeinander abgestimmt sein. Die Online-Befragung der Lehrkräfte ist deshalb ein zentraler Schritt. Diesem Schritt seien, so Eisenmann, zahlreiche öffentliche und interne Veranstaltungen und Beratungen mit dem IQB, mit Bildungsforschern und Experten aus Baden-Württemberg und anderen Ländern vorausgegangen. „Wir suchen seit Monaten eine intensive Auseinandersetzung mit allen unseren Partnern im Bildungswesen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir die Qualität unseres Schulsystems verbessern können“, betont die Ministerin. Dieser Prozess soll zu einem abgewogenen Vorschlag über Inhalte und Strukturen führen. Das Kultusministerium arbeite derzeit an einer Weiterentwicklung und Neustrukturierung bei der Lehrerfortbildung sowie an der Einführung eines strategischen Bildungsmonitorings. Noch vor der Sommerpause möchte die Ministerin hierzu erste strukturelle Überlegungen vorstellen. Eisenmann hat sich in diesem Zusammenhang auch mit Experten und Praktikern aus anderen Bundesländern beraten – wie beispielsweise Hamburg und Schleswig-Holstein.

Weitere Informationen zur Online-Befragung

  • Die Befragung erfolgt elektronisch. Der Fragebogen ist im Zeitraum vom 24. April bis zum 8. Mai 2017 freigeschaltet. Für die Teilnahme erhalten die Lehrkräfte einen Zugangscode.

Die Eingabe kann von jedem internetfähigen PC, Tablet oder Smartphone erfolgen. Die Bearbeitung des Frageborgens dauert rund 20 Minuten und basiert auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Die Erhebung ist anonym

Fragebogen der Online-Befragung

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Für die angekündigte inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung bei der Lehrerfortbildung setzt das Kultusministerium auch auf die Meinung der circa 117.000 Lehrerinnen und Lehrer der öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg. Bis zum 8. Mai 2017 hatten alle Lehrkräfte die Möglichkeit, an einer Online-Befragung teilzunehmen. In einem Schreiben, das am 14.04.2017 an die knapp 3.900 öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg ging, bat Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann die Lehrerinnen und Lehrer, sich an diesem Weiterentwicklungsprozess zu beteiligen.

datum: 

14.04.2017: Kultusministerium startet Lehrerbefragung zur Fortbildung

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Tue May 23 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in Mannheim und Heidelberg]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4575350/Lde/index.html

24.04.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mich interessiert, was in den Schulen vor Ort passiert.“

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulstandorte im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Heute (24. April) kommt die Ministerin nach Mannheim und Heidelberg, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit den Schulleitungen, Lehrkräften, Schülern und Eltern ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin beginnt am Vormittag mit einem Besuch an der Kerschensteiner Gemeinschaftsschule in Mannheim. Bei einem Rundgang durch die Schule präsentiert Schulleiterin Christine Senger der Kultusministerin das Profil der Schule. Außerdem besucht Eisenmann kurze Unterrichtssequenzen und informiert sich über besondere Schulprojekte. In einem anschließenden Gespräch tauscht sich die Ministerin mit der Schulleiterin, Lehrkräften des Kollegiums und Elternvertretern über Themen wie die Inklusion, die Integration von Zugewanderten und die pädagogische Arbeit an Gemeinschaftsschulen aus.

Nach ihrem Besuch an der Kerschensteiner Gemeinschaftsschule spricht Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis. Dabei geht es um die Fortentwicklung von Ganztagsangeboten, die Diskussion um G8 und G9 sowie die Ergebnisse von Schulleistungsstudien wie IQB und PISA aus Schülersicht. Anschließend trifft Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter die Landtagsabgeordneten und Landräte sowie (Ober-) Bürgermeister der genannten Kreise, um sich bei einem gemeinsamen Mittagessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besucht Kultusministerin Eisenmann die Johannes-Gutenberg-Schule Heidelberg. Auch hier informiert sie sich bei einem Rundgang über die pädagogische Arbeit. Beim Besuch einer Unterrichtssequenz angehender Bauzeichnerinnen und Bauzeichner stellt Schulleiter Martin Schmidt unter anderem den Einsatz digitaler Medien im Unterricht vor.

Im Mittelpunkt einer anschließenden Gesprächsrunde zwischen den Schulleitungen der Johannes-Gutenberg-Schule, der Marie-Baum-Schule und der Carl-Bosch-Schule stehen die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen an beruflichen Schulen. Im Besonderen wird über Entlastungsmöglichkeiten für Schulleitungen und Lehrkräfte sowie die Digitalisierung an beruflichen Schulen gesprochen. Im Anschluss tauscht sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der beiden Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie dem Rhein-Neckar-Kreis bei einem Elternforum über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Den Abschluss des Tages bildet eine Diskussionsrunde mit etwa 200 Schulleiterinnen und Schulleitern der genannten Kreise sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte und der kommunalen Verwaltung. Nach einer Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister der Stadt Heidelberg, Dr. Joachim Gerner, wird die Kultusministerin in einer einleitenden Rede ihre Eindrücke des Tages zusammenfassen und einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik werfen. In einer moderierten Diskussionsrunde haben die anwesenden Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Katrin Höninger, Abteilungsdirektorin am Regierungspräsidium Karlsruhe, und Hartwig Weik, Leitender Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamts Mannheim, beantwortet.

Weitere Informationen zu KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“
Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.

Der nächste Besuch führt die Ministerin am 22. Mai 2017 nach Künzelsau.

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Mon Apr 24 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Abitur 2017 startet am 25. April an den allgemein bildenden Gymnasien]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4572675/Lde/index.html

20.04.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann drückt die Daumen

Für circa 34.100 Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg beginnen am Dienstag, 25. April 2017, die schriftlichen Abiturprüfungen an den allgemein bildenden Gymnasien mit dem Fach Deutsch. „Ich drücke allen Abiturientinnen und Abiturienten die Daumen für erfolgreiche Prüfungen. Ich wünsche allen starke Nerven und ein gesundes Vertrauen auf die intensive Vorbereitung“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

An den allgemein bildenden Gymnasien legen die Schülerinnen und Schüler vier schriftliche und eine mündliche Prüfung ab. Für alle Prüfungskandidaten sind die Kernfächer Deutsch, Mathematik, eine Fremdsprache und ein weiteres individuell gewähltes Kernfach im schriftlichen Abitur verbindlich. In der verpflichtenden mündlichen Prüfung gibt es einen Präsentationsteil, in dem die Schülerinnen und Schüler ein vorbereitetes Thema vortragen müssen. Dieser Präsentation schließt sich ein Prüfungsgespräch an.

Zum ersten Mal kann in diesem Jahr an 13 allgemein bildenden Gymnasien eine Abiturprüfung im Fach Informatik abgelegt werden. An 17 Standorten gibt es im Rahmen des Doppelerwerbs von Abitur und französischem Baccalauréat (AbiBac) schriftliche Prüfungen im Fach Geschichte in französischer Sprache. An 33 Gymnasien können die Schülerinnen und Schüler das internationale Abitur Baden-Württemberg erwerben. Die Prüfung kann im Fach Biologie, im Fach Geschichte oder im Fach Geographie in englischer Sprache absolviert werden. Die letzten schriftlichen Prüfungen sind am 5. Mai 2017 (siehe angehängte Übersicht der Prüfungstermine).

Hinweise zum Abitur 2017

Auf Basis der im Jahr 2012 durch die Kultusministerkonferenz (KMK) verabschiedeten Bildungsstandards für die allgemeine Hochschulreife haben die Länder in den vergangenen Jahren Aufgaben für einen so genannten Abituraufgabenpool entwickelt, der beim Abitur 2017 erstmals zum Einsatz kommt. Die allgemein bildenden Gymnasien haben daraus jeweils eine Aufgabe für die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik entnommen.

Durch den Einbruch beim Solitude-Gymnasium in Stuttgart-Weilimdorf mussten die Prüfungsaufgaben in den Fächern Mathematik und Englisch durch die Aufgaben des Nachholtermins ersetzt werden. Deshalb kommen in diesen Fächern – anders als ursprünglich vorgesehen – keine Aufgaben aus dem gemeinsamen Pool zum Einsatz.

Weitere Informationen zum Abituraufgabenpool finden Sie in den FAQ der KMK: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Bildung/AllgBildung/FAQs-Abiturpool.pdf

Reihenfolge der Prüfungen an den allgemein bildenden Gymnasien

Termin

Prüfungsfach

Dauer

25.4.2017

Deutsch

8 bis 13.30 Uhr

26.4.2017

Weitere Kernfächer

Biologie, Chemie, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Geographie, Religionslehre, Ethik, Wirtschaft, Biologie bilinguales Sachfach, Geschichte bilinguales Sachfach

Physik, Sport, Musik, Bildende Kunst, Informatik

 

8.30 bis 13 Uhr

 

 

  8.30 bis 12.30 Uhr

27.4.2017

Spanisch, Italienisch, Portugiesisch

8.30 bis 11.30 Uhr*

28.4.2017

Englisch

8.30 bis 11.30 Uhr*

2.5.2017

Latein


Latinum

8 bis 10.30 Uhr und
11 bis 13.30 Uhr

8 bis 11 Uhr

3.5.2017

Mathematik

8.30 bis 13 Uhr

4.5.2017

Russisch, Chinesisch

Griechisch

 

Graecum

8.30 bis 11.30 Uhr*

8 bis 10.30 Uhr und
11 bis 13.30 Uhr


8 bis 11 Uhr

5.5.2017

Französisch

8.30 bis 11.30 Uhr*

24.4.2017

Hebraicum

8 bis 11 Uhr

*Zusätzlich wird in den Fremdsprachen eine Kommunikationsprüfung durchgeführt.

Die mündlichen Abiturprüfungen an den allgemein bildenden Gymnasien sind zwischen dem 26. Juni und dem 7. Juli und dauern jeweils 20 Minuten. Die Ausgabe der Abiturzeugnisse erfolgt spätestens am Freitag, dem 7. Juli 2017.

 

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Thu Apr 20 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Sportstätten: Land bezuschusst 107 kommunale Bauprojekte mit insgesamt 17,2 Millionen Euro]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4567596/Lde/index.html

13.04.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: Schulsport und Vereinssport profitieren gleichermaßen

Das Land fördert im Jahr 2017 insgesamt 107 kommunale Sportstättenbauprojekte mit Zuschüssen von 17,2 Millionen Euro. Darauf haben sich das Kultusministerium, die Regierungspräsidien, die kommunalen Landesverbände und die drei baden-württembergischen Sportbünde verständigt. „Gute Sportförderung braucht moderne Sportanlagen. Deshalb unterstützen wir mit der projektbezogenen Bauförderung die kommunalen Schulträger bei der Finanzierung ihrer Sportstätten. Davon profitieren Schulsport und Vereinssport gleichermaßen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Neben den Mitteln für die Kommunen stehen 2017 im Rahmen des Solidarpakts Sport weitere 85 Millionen Euro für Maßnahmen der Sportvereine und Sportverbände zur Verfügung. Gefördert werden der Neubau und die Sanierung von Sporthallen und Sportfreianlagen (Sportplätze, Leichtathletikanlagen). Die Zuschüsse werden für vielseitig nutzbare Einrichtungen bewilligt, die sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen zur Verfügung stehen. Der Fördersatz beträgt in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. Je nach Art und Größe der Vorhaben liegen die Zuschüsse zwischen 12.000 Euro und 600.000 Euro.

In der diesjährigen Förderrunde konnten mehr als die Hälfte der 184 beantragten Vorhaben berücksichtigt werden. Anträge, die diesmal nicht zum Zuge kamen, können in der nächsten Förderrunde wieder eingereicht werden. Entsprechend den Vereinbarungen zum Solidarpakt Sport soll das diesjährige Fördervolumen auch in den kommenden Jahren mindestens beibehalten werden.

Projektliste Sportstättenbauförderung


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Das Land fördert im Jahr 2017 insgesamt 107 kommunale Sportstättenbauprojekte mit Zuschüssen von 17,2 Millionen Euro. Darauf haben sich das Kultusministerium, die Regierungspräsidien, die kommunalen Landesverbände und die drei baden-württembergischen Sportbünde verständigt.

datum: 

13.04.2017: Sportstätten: Land bezuschusst 107 kommunale Bauprojekte mit insgesamt 17,2 Millionen Euro

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Tue May 23 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Abitur 2017: Einbruch beim Solitude-Gymnasium in Stuttgart-Weilimdorf – Abituraufgaben der Fächer Mathematik und Englisch geöffnet]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4564927/Lde/index.html

11.04.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: Abiturprüfung bleibt in Baden-Württemberg in allen Fächern gewährleistet

In der Nacht zum Dienstag (11. April) sind Unbekannte in das Solitude-Gymnasium in Stuttgart-Weilimdorf eingebrochen. Dabei wurde ein Tresor aufgebrochen, in dem Abituraufgaben des Durchgangs 2017 verwahrt waren. Es wurden versiegelte Umschläge mit Abiturprüfungsaufgaben geöffnet – betroffen sind die Prüfungsaufgaben in Mathematik und Englisch. In beiden Fächern enthalten die Abituraufgaben aus Baden-Württemberg Aufgabenteile aus dem für alle Bundesländer offenen IQB-Aufgabenpool. Die Abiturprüfung im Fach Englisch findet am 28. April, in Mathematik am 3. Mai statt.

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann betonte, dass das Abitur in Baden-Württemberg trotzdem wie gewohnt und im üblichen Rahmen ablaufen werde. „Alle schriftlichen Prüfungen, auch in Mathematik und Englisch, können wie geplant zu den vorgesehenen Terminen in Baden-Württemberg stattfinden“, so die Kultusministerin. Die Abituraufgaben in den betroffenen Fächern würden dazu an allen Gymnasien im Land ausgetauscht. „Die Schulen erhalten zeitnah Ersatzaufgaben“, so die Kultusministerin.

Auf Ebene der Kultusministerkonferenz hat das Kultusministerium umgehend das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) über den Vorfall und über die Lösungswege, die Baden-Württemberg einleiten wird, informiert. Das IQB hat die Informationen bereits an die anderen Bundesländer weitergegeben. Unmittelbar betroffen sind Länder, die dieselben Aufgaben wie Baden-Württemberg aus dem IQB-Aufgabenpool gezogen haben. 2017 findet erstmals das sogenannte „KMK-Abitur“ statt. Die allgemein bildenden Gymnasien in Baden-Württemberg nehmen daran in allen vier KMK-Abiturprüfungsfächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch teil.

In Baden-Württemberg schreiben 2017 circa 35.000 Abiturienten an allgemein bildenden Gymnasien, Kollegs, Abendgymnasien und Waldorfschulen die Abituraufgaben. Bundesweit erwerben nach KMK-Statistik in diesem Jahr 286.000 Schülerinnen und Schüler die Hochschulreife an allgemein bildenden Schulen.
„Sicherheit im gesamten Verfahren hat für uns einen besonders hohen Stellenwert“, unterstrich die Kultusministerin. Das Kultusministerium habe den Schulen vor diesem Hintergrund im Februar eine „Checkliste Sicherheit“ für die Durchführung der Prüfung zukommen lassen (siehe Anlage). Die Ministerin dankte der Schulleitung und an allen Betroffenen des Solitude-Gymnasiums in Stuttgart-Weilimdorf für ihre schnelle und umsichtige Reaktion auf den Vorfall.

Sicherheitshinweise Schulen

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Tue Apr 11 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Grundschulempfehlung und Stärkung der Realschulen]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4560308/Lde/index.html

06.04.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: Landesregierung bringt zwei zentrale bildungspolitische Vorhaben auf den Weg.

Der Landtag hat heute (6. April) in erster Lesung über die Schulgesetzänderung zur Grundschulempfehlung und zur Stärkung der Realschulen beraten. „Mit der Schulgesetzänderung bringt die Landesregierung zwei zentrale bildungspolitische Vorhaben auf den Weg“, erklärt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Qualität und Leistungsfähigkeit müssten in baden-württembergischen Schulen oberste Priorität erhalten. Dazu trügen die verbindliche Vorlage der Grundschulempfehlung sowie die Stärkung der Realschule bei.

Weiterhin freie Schulwahl

Die Änderung bei der Grundschulempfehlung sieht vor, dass die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten die Grundschulempfehlung bei der Anmeldung in der weiterführenden Schule künftig vorlegen müssen. Ziele der Neuregelung sind mehr Transparenz für die aufnehmende Schule, einen besseren Übergang für die Schülerinnen und Schüler sowie zusätzliche Beratungsmöglichkeiten für die Eltern zu schaffen. Die Entscheidungsfreiheit der Eltern wird nicht infrage gestellt. Sie entscheiden weiterhin frei über die Schulwahl ihres Kindes. Die verbindliche Vorlage der Grundschulempfehlung soll den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule erleichtern und den Schulen eine passgenaue Förderung ermöglichen. „Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule ist eine entscheidende Schnittstelle in der Schülerbiografie. Ich bin überzeugt, dass die weiterführenden Schulen die Kenntnis der Grundschulempfehlung für eine bestmögliche Förderung und Beratung nutzen werden“, sagt Eisenmann. Die Änderung soll zum 1. August 2017 in Kraft treten und somit erstmals für den Übergang auf die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2018/19 gelten.

Realschulen: Stärkung der Leistungsfähigkeit

Die zweite Änderung des Schulgesetzes hat die Stärkung der Realschulen zum Ziel. „Die Realschulen sind für die Nachwuchsgewinnung unserer Unternehmen, insbesondere für die duale Ausbildung, von höchster Bedeutung. Mit dem neuen Konzept unterstützen wir die Realschulen, flexibler als bisher auf die Herausforderungen einer zunehmend heterogenen Schülerschaft zu reagieren und ihre Leistungsfähigkeit zu steigern“, betont die Ministerin. Zum aktuellen Schuljahr hatten circa 56 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den fünften Klassen der Realschulen eine Empfehlung für diese Schulart, circa 19 Prozent eine Empfehlung für das Gymnasium und circa 25 Prozent kamen mit einer Empfehlung für die Hauptschule/Werkrealschule. Das Konzept soll den Schulen künftig die Freiheit geben, die Förderung der einzelnen Schülerinnen und Schüler noch stärker an den jeweiligen Stärken und Schwächen zu orientieren.

Mehr Flexibilität bei der Differenzierung

Die Weiterentwicklung sieht vor, dass sich Unterricht und Notengebung in der Orientierungsstufe in den Klassen 5 und 6 künftig ausschließlich am mittleren Niveau ausrichtet, das zum Realschulabschluss führt. Nach der Orientierungsstufe führen die Realschulen entsprechend der Leistungsfähigkeit der Schüler gezielt zum Hauptschul- beziehungsweise Realschulabschluss. Realschulen erhalten außerdem mehr Möglichkeiten zur äußeren Leistungsdifferenzierung. Statt wie bisher leistungsstärkere und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler in einer Klasse gemeinsam zu unterrichten und zu fördern (binnendifferenziert), können die Realschulen künftig selbst entscheiden, ob sie Gruppen, Klassen oder Züge bilden oder im Unterricht selbst differenzieren, um die beste Art der Förderung anbieten zu können. Damit können die Realschulen ohne starre Vorgabe flexibel auf die Zusammensetzung der Schülerschaft reagieren und die Schülerinnen und Schüler gemäß ihrer Leistungsfähigkeit adäquat unterrichten. „Damit wollen wir die Leistungsfähigkeit der Realschulen und die Qualität des Unterrichts stärken“, so Eisenmann. Um diese Leistungsdifferenzierung umsetzen zu können, soll die Zahl der Poolstunden bis zum Schuljahr 2020/21 von derzeit acht stufenweise auf 20 Stunden je Zug erhöht werden. Die Gesetzesänderung soll zum Schuljahr 2017/18 in Kraft treten.

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Der Landtag hat in der zweiten Lesung am 3. Mai 2017 die Schulgesetzänderung zur Grundschulempfehlung und zur Stärkung der Realschulen beschlossen. „Mit der Schulgesetzänderung bringt die Landesregierung zwei zentrale bildungspolitische Vorhaben auf den Weg“, erklärte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Qualität und Leistungsfähigkeit müssten in baden-württembergischen Schulen oberste Priorität erhalten. Dazu trügen die verbindliche Vorlage der Grundschulempfehlung sowie die Stärkung der Realschule bei.

datum: 

06.04.2017: Grundschulempfehlung und Stärkung der Realschulen

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Tue May 23 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Staatssekretär Volker Schebesta MdL informiert sich am Schulzentrum Waldkirch über Tabletprojekt]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4550050/Lde/index.html

30.03.2017

Staatssekretär Schebesta: Berufsschulzentrum Waldkirch leistet Pionierarbeit

Um sich vor Ort ein Bild von der konkreten Umsetzung des Schulversuchs „tabletBS – Einsatz von Tablets im Unterricht an beruflichen Schulen“ zu machen, besucht Staatssekretär Volker Schebesta MdL heute (30. März) das Schulzentrum Waldkirch. Dort tauscht er sich mit Schulleitung, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern zum bisherigen Projektstand aus. Staatssekretär Schebesta: „Das Berufsschulzentrum Waldkirch leistet gemeinsam mit 13 weiteren beruflichen Schulen Pionierarbeit beim derzeit größten schulischen Tabletprojekt in Deutschland.“

In einem mehrjährigen Schulversuch erprobt das Kultusministerium seit dem Schuljahr 2015/16 den Einsatz von Tablets im Unterricht an insgesamt 40 beruflichen Schulen mit bis zu 5.400 Schülerinnen und Schülern. Die am Schulversuch teilnehmenden Schulen erproben drei Jahre mit jeweils einer oder mehreren Klassen den Einsatz von Tablets im Unterricht und entwickeln pädagogische Konzepte – insbesondere unter dem Aspekt der individuellen Förderung.

Jede Versuchsschule erhält für die Geräteausstattung vom Kultusministerium einen Zuschuss von 45.000 Euro (drei Schuljahre à 15.000 Euro). Das Kultusministerium stellt zudem circa 1,5 Millionen Euro für begleitende Unterstützung, Fortbildung und wissenschaftliche Begleitung bereit. Die Schulträger beteiligen sich ebenfalls an den Investitionskosten für Geräte und Netzwerkinfrastruktur mit insgesamt circa zwei Millionen Euro. Im Schuljahr 2015/16 sind die ersten 14 Schulen in den Schulversuch gestartet. In der zweiten Erprobungsrunde, zum Schuljahr 2016/17, folgten weitere 12 berufliche Schulen, und zum Schuljahr 2017/18 werden erneut 14 Erprobungsschulen in das Tabletprojekt einsteigen. 

 „Mit dem Tablet als unterstützendes Medium wollen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen und den Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten für das Lernen bieten. Die positiven Rückmeldungen der am Projekt Beteiligten bestätigen uns den erhofften Mehrwert der Geräte im Unterricht “, sagt Staatssekretär Volker Schebesta MdL.

Das Projekt ist eines von insgesamt drei Tabletprojekten des Kultusministeriums. Neben dem Schulversuch in der dualen Ausbildung, der im Schuljahr 2016/17 gestartet ist, erproben von diesem Schuljahr an auch allgemein bildende Gymnasien den Einsatz von Tablets im Unterricht.

Das berufliche Schulzentrum Waldkirch gehört zur ersten Erprobungsrunde des Projekts. Im aktuellen Schuljahr 2016/17 wurden je eine Eingangsklasse im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium und Wirtschaftsgymnasium und je eine Klasse der Jahrgangsstufe 1 der beiden Schularten mit Tablets ausgestattet.

Des Weiteren stehen zwei mobile Tabletkoffer mit je 16 Geräten für den Einsatz in anderen Schularten zur Verfügung. Auch die 38 Lehrerinnen und Lehrer, die in den beteiligten Klassen unterrichten, haben Tablets für den Unterricht erhalten.

 

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Thu Mar 30 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Start der Abiturprüfungen an den beruflichen Gymnasien]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4548405/Lde/index.html

29.03.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann wünscht viel Erfolg

Für circa 19.200 Schülerinnen und Schüler an den beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg beginnen am Donnerstag (30. März 2017) die schriftlichen Abiturprüfungen. „Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern an den beruflichen Gymnasien viel Erfolg bei der Abiturprüfung. Durch die intensive Vorbereitung haben sie beste Voraussetzungen, diesen wichtigen Schritt ihrer schulischen Laufbahn zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Für die Schülerinnen und Schüler an den beruflichen Gymnasien gehören ein sechsstündiges berufsbezogenes Profilfach sowie die vierstündigen Kernfächer Mathematik, Deutsch oder eine Fremdsprache zu den vier schriftlich geprüften Fächern. Die erste schriftliche Abiturprüfung legen die Schülerinnen und Schüler in ihrem berufsbezogenen Profilfach ab. Den Abschluss macht in diesem Jahr das Fach Deutsch am 25. April – zeitgleich mit der Deutschprüfung an den allgemein bildenden Gymnasien, die einen zeitversetzten Prüfungszeitraum haben (siehe Hinweise zum Abitur 2017). Hinzu kommt verpflichtend eine mündliche Prüfung in einem weiteren Fach. Die mündliche Prüfung besteht aus einem Präsentationsteil und einem anschließenden Prüfungsgespräch.

An den landesweit über 220 beruflichen Gymnasien gibt es einige Besonderheiten: Zum ersten Mal wird in diesem Schuljahr an zehn Wirtschaftsgymnasien die Prüfung im Profil Finanzmanagement abgenommen. Außerdem können die Schülerinnen und Schüler an 52 Wirtschaftsgymnasien mit dem Profil „Internationale Wirtschaft“ das „Internationale Abitur Baden-Württemberg (Richtung Wirtschaft)“ erwerben. Die Prüfung im Profilfach „Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre“ wird hier bilingual (deutsch/englisch) durchgeführt.

Zeitgleich mit der Abiturprüfung am beruflichen Gymnasium legen auch die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Berufsoberschule die schriftlichen Abschlussprüfungen ab. Diese Schulart des zweiten Bildungsweges führt nach einer Berufsausbildung in zwei Jahren zur Studienberechtigung an einer Universität (allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife).

Die mündlichen Abiturprüfungen an den beruflichen Gymnasien finden zwischen dem 26. Juni 2017 und dem 7. Juli 2017 statt und dauern je Prüfungskandidat 20 Minuten. Die Abiturzeugnisse werden spätestens am Freitag, 7. Juli 2017, ausgegeben. 

Hinweise zum Abitur 2017

Auf Basis der im Jahr 2012 durch die Kultusministerkonferenz (KMK) verabschiedeten Bildungsstandards für die allgemeine Hochschulreife haben die Länder in den vergangenen Jahren Aufgaben für einen so genannten Abituraufgabenpool entwickelt, der beim Abitur 2017 zum ersten Mal zum Einsatz kommt.

Damit die gewählten Aufgaben aus dem Aufgabenpool zeitgleich in mehreren Ländern im Abitur eingesetzt werden können, haben sich die Länder auf wenige möglichst gemeinsame Abiturprüfungstermine geeinigt. Auch die beruflichen Gymnasien entnehmen im Jahr 2017 für das Fach Deutsch eine Aufgabe aus dem Pool.

Dass das schriftliche Abitur für das Fach Deutsch an den beruflichen Gymnasien in diesem Schuljahr nach den anderen Prüfungsfächern stattfindet, hängt mit dem zwischen den Ländern vereinbarten gemeinsamen Termin für das Deutschabitur zusammen. Im Jahr 2018 sind wiederum alle Abiturtermine an beruflichen Gymnasien im April terminiert.

Weitere Informationen zum Abituraufgabenpool finden Sie in den FAQ der KMK: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Bildung/AllgBildung/FAQs-Abiturpool.pdf

Reihenfolge der Prüfungen an den beruflichen Gymnasien

Termin

Prüfungsfach

Dauer

30.3.2017

Berufsbezogenes Profilfach:

Agrarbiologie, Biotechnologie, Ernährung und Chemie, Pädagogik und Psychologie, Gesundheit und Pflege, Mechatronik, Informationstechnik, Gestaltungs- und Medientechnik, Technik und Management, Umwelttechnik, Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzen

8 bis 12.30 Uhr

bzw. 13 Uhr

31.3.2017

Französisch, Spanisch

8 bis 11 Uhr

3.4.2017

Mathematik

8 bis 12.30 Uhr

5.4.2017

Englisch

8 bis 11 Uhr

6.4.2017

 

 

 

 

 

4-stündige Fächer:

Physik, Chemie, Biologie, Wirtschaftsinformatik, Finanzmanagement, Global Studies

 

2-stündige Fächer:

Physik, Chemie, Biologie, Geschichte mit Gemeinschaftskunde, evangelische Religionslehre, katholische Religionslehre, Ethik, Biotechnologie, Wirtschaftslehre, Sozialmanagement

8 bis 12 Uhr

 

 

 

 

8 bis 11.30 Uhr

25.4.2017

Deutsch

8 bis 13.30 Uhr

*Zusätzlich wird in den Fremdsprachen eine Kommunikationsprüfung durchgeführt.

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Wed Mar 29 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Schüler zeigen kultiviertes Streiten]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4546618/Lde/index.html

28.03.2017

Vier Schüler qualifizieren sich beim Landesfinale in Baden-Württemberg erfolgreich für die Bundesebene des Wettbewerbs Jugend debattiert

Richtiges Debattieren will gelernt sein – das bestätigen in fragwürdiger Hinsicht nicht nur Pegida und Donald Trump. Was es heißt, zu debattieren, zeigten die Gewinner des Landesfinale Jugend debattiert in Baden-Württemberg, die am Freitag, 24. März 2017, im Plenarsaal des Landtags zum Beispiel der Frage widmeten, ob ausländische Studierende aus Nicht-EU-Ländern in Baden-Württemberg zukünftig Studiengebühren bezahlen sollen. Jugend debattiert heißt das große Schulprojekt mit Unterrichtsreihe und Wettbewerb, zu dessen Bundesfinale sich die vier Jugendlichen, drei junge Rednerinnen und ein junger Redner, jetzt qualifiziert haben.

„Genau zuhören und andere Meinungen respektieren sind wichtige Fähigkeiten in Schule, Arbeitswelt und Gesellschaft. Im Debattentraining kann das jeder lernen. Es verbessert nicht nur kommunikative Fähigkeiten, sondern stärkt auch die Persönlichkeit“, zeigt sich Frank J.-Weise, Vorstandsvorsitzender der Hertie-Stiftung, vom Projekt überzeugt, das der Bundespräsident vor 16 Jahren initiierte.

Dabei helfen klare Regeln: Pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Inhalte und Argumente zum Thema müssen sitzen, denn wer Pro oder Contra vertritt, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost.

Annika Portuné vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Weinheim, die den ersten Platz in der Altersgruppe I belegte, und Jule Kessler vom Humboldt-Gymnasium in Ulm, die Zweitplatzierte in dieser Altersgruppe, konnten die Jury überzeugen. Sie argumentierten eindrucksvoll zur Frage, ob in Baden-Württemberg ein „TÜV“ für Schulcaterer eingeführt werden sollte. In der Altersgruppe II konnten die erstplattzierte Gabriela Packeiser, die das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pfullingen besucht, und David Sander vom Eberhard-Ludwigs-Gymnasium Stuttgart die Jury in von sich überzeugen.

Rund 20.000 Schüler in 144 Schulen haben sich im laufenden Schuljahr in Baden-Württemberg im Rahmen einer Unterrichtsreihe an Jugend debattiert beteiligt. Wettbewerbe fanden zuvor bereits auf Schul- und Regionalebene statt. Die beiden Debattensieger und die jeweils Zweitplatzierten vertreten Baden-Württemberg zunächst bei der Qualifikation zur Bundesebene in Berlin. Dort werden sich am 17. Juni 2017 dann die acht besten Debattanten aus ganz Deutschland im Bundesfinale gegenüber stehen.

Als Preis für ihren heutigen Erfolg erhalten alle vier Sieger ein fünftägiges intensives Rhetorik-Training, das sie gemeinsam mit den Siegern der anderen Länder auf die Bundesebene des Wettbewerbs vorbereitet.

Die Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg, Muhterem Aras, die Schirmherrin des Wettbewerbs auf Landesebene ist und die beiden spannenden Debatten am Freitag verfolgte, machte deutlich, welche Bedeutung sie der Fähigkeit zur Debatte und damit dem Wettbewerb Jugend debattiert beimisst: „Es ist großartig, wie fair und respektvoll ihr miteinander umgeht und wie ernsthaft ihr euch mit den Argumenten der anderen auseinandersetzt. Da können wir Politikerinnen und Politiker eine Menge von euch lernen.“ Aras dankte den Lehrerinnen und Lehrern, die den Wettbewerb jedes Jahr durch ihr Engagement möglich machten und den Schülerinnen und Schülern ein so wichtiges demokratisches Handwerkszeug mitgeben würden: „Das Erlernen einer Debattenkultur, getragen von Wertschätzung und Respekt, von guten Argumenten für die eigene Position und von der Freude an der konstruktiven Auseinandersetzung um den besten Weg.“ Die Landtagspräsidentin dankte auch der Robert-Bosch-Stiftung und der Hertie-Stiftung dafür, dass sie den Wettbewerb fördern und umsetzen.

Auch Volker Schebesta MdL, Staatssekretär im Kultusministerium, wies auf die die Bedeutung des Wettbewerbs hin: "Jugend debattiert leistet in Baden-Württemberg einen wichtigen Beitrag für die Erziehung zur Demokratie, und zwar für alle Formen weiterführender Schulen. Dies geschieht vor allem im Unterricht. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen hier, sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen intensiv auseinanderzusetzen, aber auch selbst das Wort zu ergreifen."

Mit Jugend debattiert sollen Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab Klasse 5 ermutigt werden, durch Debattentraining ihre sprachliche, politische und persönliche Bildung zu verbessern.

Jugend debattiert ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz Nixdorf Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder.

Die Finalisten im Landeswettbewerb Jugend debattiert in Baden-Württemberg 2017:

Debatte Altersgruppe 1 (Klassen 8 bis 10):

1. Platz: Annika Portuné, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Weinheim

2. Platz: Jule Kessler, Humboldt-Gymnasium, Ulm

3. Platz: Lilli Hermann , St. Ursula Gymnasium, Freiburg

4. Platz: Julia Gerlach, Lise-Meitner-Gymnasium, Remseck am Neckar.

Debatte Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 11 bis 13):

1. Platz: Gabriela Packeiser, Friedrich-Schiller-Gymnasium, Pfullingen

2. Platz: David Sander, Eberhard-Ludwigs-Gymnasium, Stuttgart

3. Platz: Lisa Vetter, Otto-Hahn-Gymnasium, Böblingen

4. Platz: Sarah Grimm, Humboldt-Gymnasium, Karlsruhe

Kontakt

Melanie Stumpf, stumpf@seminar-stuttgart.de, Tel.: 07034/942569
Landesbeauftragte für Jugend Debattiert in Baden-Württemberg

www.jugend-debattiert.de
www.facebook.com/Jugenddebattiert.de

28.03.2017

Fotos der Finalisten

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Wed Apr 05 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Fachtag: Inklusion gemeinsam gestalten]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4533917/Lde/index.html

27.03.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Gemeinsam müssen wir uns fragen, wo Baden-Württemberg bei der Inklusion steht und wo es Verbesserungsbedarf gibt.“

Baden-Württemberg hat mit der Schulgesetzänderung zur Inklusion im Jahr 2015 einen großen Schritt in Richtung eines inklusiven Bildungswesens vollzogen. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat am 27. März 2017 auf einem Fachtag eine erste Bilanz gezogen: „Knapp zwei Jahre nach der Schulgesetzänderung müssen wir uns gemeinsam fragen: Wo steht Baden-Württemberg bei der Inklusion und wo gibt es Verbesserungsbedarf?“ Aus diesem Grund hat die Ministerin Vertreterinnen und Vertreter der Beratungsgremien, der Zivilgesellschaft, der Selbsthilfeorganisationen, der Fachverbände und Gewerkschaften sowie aus den Schulen, der Schulverwaltung, den Kommunen und der Lehreraus- und Lehrerfortbildung zu einer Fachtagung ins Haus der Wirtschaft nach Stuttgart eingeladen. Ziel der Veranstaltung war, gemeinsam offen über das Thema und die Herausforderungen zu sprechen.

Seit der Schulgesetzänderung haben die Eltern eine Wahlmöglichkeit zwischen einem Bildungsangebot an einem sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) oder einer allgemeinen Schule. Inklusive Bildungsangebote ergänzen bereits existierende Formen der sonderpädagogischen Beratung, Unterstützung und Bildung, ohne dass bisherige Angebotsformen entfallen sind. Darin, so Eisenmann, liege der Gewinn. Bei Schulbesuchsterminen und in Gesprächen mit Verbänden werde ihr berichtet, dass es richtig gewesen sei, den Eltern eine Wahlmöglichkeit zu geben.

Die Eltern entscheiden sich heute sehr bewusst. Etwa ein Viertel der Eltern von Kindern mit einer Behinderung entscheidet sich für ein inklusives Bildungsangebot. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass 75 Prozent der Eltern ein Bildungsangebot an einem sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum wählen. „Als richtig wird auch die Einzelfallbetrachtung gesehen. Eltern schätzen in der Regel die Bildungswegekonferenzen, weil sie erleben, dass eine Verantwortungsgemeinschaft sich intensiv um ihre Kinder bemüht und deren Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen“, so Eisenmann.

Aktuelle Herausforderungen bei der Inklusion

Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe. Deshalb ist es für die Schulverwaltung eine Herausforderung, die für die Abstimmungsprozesse erforderlichen Arbeits- und Kommunikationsstrukturen mit Partnern und innerhalb der Verwaltung weiterzuentwickeln. Die Expertentagung soll deshalb auf der fachlichen Ebene Möglichkeiten ausloten, wie Inklusion gemeinsam noch besser gestaltet werden kann. In fünf Fachgruppen zu unterschiedlichen Aspekten wurde eine Bestandsaufnahme vorgenommen und Ansätze zur Weiterentwicklung definiert. Die Fachgruppen nehmen dabei die Steuerungsaufgaben der Schulverwaltung, die Aufgaben der Kommunalverwaltung, die Erwartungen der Zivilgesellschaft (Eltern, Selbsthilfe, Fachverbände), die Aufgaben der Schulen sowie der Lehreraus- und Lehrerfortbildung in den Blick. Jede Fachgruppe soll für ihren Verantwortungsbereich die nächsten Schritte definieren. „Es geht nicht um eine bildungspolitische Eintagsfliege, sondern darum, mit allen Beteiligten einen intensiven Weiterentwicklungsprozess anzustoßen, der zu guten Ergebnissen für die betroffenen Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Eltern und die Lehrkräfte führt“, betont Kultusministerin Eisenmann.

Wahlmöglichkeit steht im Mittelpunkt

Auch wenn die Schulverwaltung letztendlich entscheidet, ob und wo inklusive Bildungsangebote eingerichtet werden, verantwortet die Kommunalverwaltung ihren Teilbeitrag zum Erfolg dieser Bildungsangebote in eigener Regie. Die Kommunen sind deshalb ihrerseits gefordert, Leistungen wie aus einer Hand zu bündeln. „Auch die Zivilgesellschaft ist bei der Inklusion gefordert. Ausgehend vom Leitgedanken, dass die Wahlmöglichkeit der Eltern im Mittelpunkt steht, müssen wir die Beratungsprozesse so anlegen, dass Eltern ihre Entscheidung für ein Bildungsangebot auf einer guten Basis treffen können“, erläutert Eisenmann. Für die Schulen, die Lehrerinnen und Lehrer hingegen fordere das gemeinsame Lernen an allgemeinen Schulen viel Engagement. Dabei gehe es nicht nur um Aufgaben der Unterrichts-, Personal- und Schulentwicklung, sondern auch um die Frage, welche Formen inklusiver Bildung für alle Beteiligten tragfähig sind. Deshalb, so Eisenmann, hänge das Gelingen der Inklusion in hohem Maße von der Qualifikation der Lehrkräfte ab. In diesem Sinne wurden die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für die Lehramtsausbildung auch unter dem Aspekt der Inklusion verändert und entsprechende Fortbildungs- und Unterstützungsangebote für Lehrkräfte und Schulen geschaffen.

Eine weitere aktuelle Herausforderung sei es, genügend Lehrerinnen und Lehrer für die Inklusion zu qualifizieren. Die Ministerin verweist in diesem Zusammenhang auf die am 21. März 2017 vom Ministerrat beschlossene Weiterqualifizierungskampagne für Haupt- und Werkrealschullehrkräfte. Diese richte sich unter anderem an Lehrkräfte, die heute schon an sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren arbeiten, sowie an Lehrerinnen und Lehrer, die künftig die Zahl der Sonderpädagogen verstärken sollen. Damit könnten mittelfristig die Engpässe in diesem Bereich abgefedert werden.

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Zahlen Fakten Inklusion   

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Baden-Württemberg hat mit der Schulgesetz-
änderung zur Inklusion im Jahr 2015 einen großen Schritt in Richtung eines inklusiven Bildungswesens vollzogen. Kultusministerin  Eisenmann hat auf dem Fachtag erste Bilanz gezogen: „Wo steht Baden-Württemberg bei der Inklusion und wo gibt es Verbesserungsbedarf?“

datum: 

27.03.2017 – Fachtag: Inklusion gemeinsam gestalten

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Tue Mar 28 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Tag der Schülersicherheit rückt Sicherheit und Prävention in den Mittelpunkt]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4530470/Lde/index.html

24.03.2017

Staatssekretär Volker Schebesta MdL: „Wir wollen, dass sich Kinder und Jugendliche sicher fühlen – in der Schule, auf dem Schulweg und auch darüber hinaus.“

Vom täglichen Schulweg über das Surfen im Internet bis hin zur Suchtprävention ist die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Thema im Schulalltag. Das Kultusministerium hat deshalb gemeinsam mit dem Innenministerium und der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) einen Tag der Schülersicherheit ins Leben gerufen, der heute (24. März) erstmalig an der Gewerblichen Schule in Schwäbisch Hall veranstaltet wird. Bei der Auftaktveranstaltung des künftig jährlich stattfindenden Tages bedankte sich Kultusstaatssekretär Volker Schebesta MdL bei den Kooperationspartnern und hob hervor: „Schülersicherheit steht für uns an erster Stelle. Wir wollen, dass sich Kinder und Jugendliche sicher fühlen – in der Schule, auf dem Schulweg und auch darüber hinaus.“

Ziel des Tags der Schülersicherheit ist es, herausragende Konzepte zur Sicherheit und Prävention vorzustellen und auszuzeichnen. Auf diese Weise könne man nicht nur das besondere Engagement vieler Schulen beim Thema Schülersicherheit würdigen, sondern auch anderen Schulen gute Beispiele zur Nachahmung präsentieren, erklärten die Initiatoren. Die zehn interessantesten Projekte werden mit einer Prämie von 2.000 Euro belohnt, die von der Unfallkasse Baden-Württemberg gestiftet wird.

Die Auszeichnungen für besondere Schulprojekte werden erstmals im nächsten Jahr vergeben. Schulen, die sich mit Projekten für die Sicherheit ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen, können sich ab sofort für den Tag der Schülersicherheit 2018 bewerben und ihre Konzepte dort vorstellen.

Die etwa 300 Schülerinnen und Schüler hatten heute Gelegenheit, sich bei verschiedenen Aktionsständen und Mitmachangeboten zum diesjährigen Themenschwerpunkt Verkehrssicherheit aktiv zu beteiligen: Neben einem Überschlagsimulator der Landesverkehrswacht präsentierten die Veranstalter eine „T-Wall“-Reaktionswand und einen Motorradsimulator des Bundes gegen Alkohol im Straßenverkehr (B.A.D.S.) sowie die landesweite Kampagne „No Game. Sicher fahren – sicher leben“ des Innenministeriums. Beim Roten Kreuz konnten die Schüler bei der Initiative „Löwen retten Leben“ Maßnahmen zur Wiederbelegung üben, beim Informationsstand des Polizeipräsidiums Aalen drehte sich alles um digitale Medien sowie die besonderen Risiken im Straßenverkehr für junge Fahrer.

Die Initiatoren und Kooperationspartner des Tags der Schülersicherheit tauschten sich währenddessen beim Gespräch zwischen Staatssekretär Schebesta, Tanja Hund (stellvertretende Geschäftsführerin der UKBW), Andreas Mayer (Leiter der Zentralstelle Prävention beim LKA Baden-Württemberg), Michael Knaus (Erster Landesbeamter des Landkreises Schwäbisch Hall) sowie Ernst Gauger, dem Schulleiter der gastgebenden Gewerblichen Schule, und deren Schülersprecher Max Scheu über Präventionskonzepte an Schulen und Möglichkeiten zur Erhöhung der Schülersicherheit aus.

Weitere Informationen:
Interessierte Schulen können sich online bewerben unter
www.tag-der-schuelersicherheit.de.

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Fri Mar 24 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Ministerrat beschließt Weiterqualifizierung für Haupt- und Werkrealschullehrkräfte]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4514348/Lde/index.html

21.03.2017

Ministerpräsident Kretschmann: Haupt- und Werkrealschullehrkräften Perspektiven für Beschäftigung in weiteren Schularten eröffnen
 
Kultusministerin Eisenmann: Weiterqualifizierung bietet realistische Chancen auf Laufbahnwechsel und beruflichen Aufstieg

Aufgrund der kontinuierlich sinkenden Schülerzahlen an Haupt- und Werkrealschulen sind Haupt- und Werkrealschullehrkräfte bereits heute vermehrt in Realschulen, Gemeinschaftsschulen oder sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) tätig oder werden künftig dort eingesetzt.

Um diese Lehrerinnen und Lehrer bei ihrem Einsatz an anderen Schularten zu unterstützen beziehungsweise darauf vorzubereiten, hat das Kultusministerium ein Konzept zur Weiterqualifizierung entwickelt. Dieses hat der Ministerrat am Dienstag (21. März 2017) beschlossen. „Im Hinblick auf die sich verändernde Schullandschaft ist es entscheidend, Haupt- und Werkrealschullehrkräften Perspektiven für eine Beschäftigung in weiteren Schularten zu eröffnen“, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Das Konzept umfasse hochwertige und umfassende Qualifizierungen, die teilweise mit einer Prüfung abgeschlossen werden müssten und zum Teil auch in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden.

Schrittweise sollen in den kommenden Jahren insgesamt knapp 5.000 Lehrerinnen und Lehrer qualifiziert werden. Für diese Qualifizierung rechnet das Land in den Jahren 2017 bis 2023 mit Kosten von insgesamt circa 38 Millionen Euro. „Mit der Weiterqualifizierung bieten wir diesen Lehrerinnen und Lehrern realistische Chancen auf einen Laufbahnwechsel und damit für einen beruflichen Aufstieg“, sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Die erfolgreiche Teilnahme an der Weiterqualifizierung sei Voraussetzung dafür, eine Laufbahnbefähigung für das Lehramt Werkreal-, Haupt- und Realschulen oder für das Lehramt Sonderpädagogik zu erwerben. „Mit dieser Weiterqualifizierung gehen wir nicht nur einen ersten, entscheidenden Schritt, um den engagierten Haupt- und Werkrealschullehrkräften eine Aufstiegsperspektive zu bieten. Sondern wir beginnen auch damit, unsere Konzepte zur Fort- und Weiterbildung auf neue und qualitativ hochwertigere Beine zu stellen“, betonte Eisenmann. In diesem Zusammenhang kündigte die Ministerin bis zur Sommerpause eine Neujustierung bei der schulischen Qualitätsentwicklung und Lehrerfortbildung an.

Dauer, Umfang sowie Inhalt der für den Laufbahnwechsel notwendigen Qualifizierung sind abhängig vom Einsatz in der jeweiligen Schulart. Das Konzept sieht deshalb vier verschiedene Gruppen vor, für die jeweils eigene Qualifizierungsangebote konzipiert wurden. Außerdem berücksichtigen die verschieden Maßnahmen die teilweise bereits mehrjährigen Erfahrungen und erworbenen beruflichen Kompetenzen der Lehrkräfte in der jeweiligen Zielschulart.

Gruppe 1: Lehrkräfte, die bereits an Realschulen eingesetzt sind

Diese Haupt- und Werkrealschullehrkräfte nehmen an einer modular aufgebauten einjährigen Qualifizierung an den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung (Werkreal-, Haupt- und Realschule) teil. Die Maßnahme besteht aus schulrechtlichen sowie fachdidaktischen Modulen und wird in einem Blended-Learning-Format (Präsenzphasen mit Selbstlernphasen) umgesetzt. Diese Qualifizierung hat bereits im November 2016 für knapp 300 Lehrkräfte begonnen.

Gruppe 2: Lehrkräfte, die bereits an sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren eingesetzt sind

Der Unterricht an sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren unterscheidet sich deutlich vom Unterricht an Haupt- und Werkrealschulen. Das macht für diese Gruppe eine umfangreiche einjährige pädagogische Qualifizierung für einen sonderpädagogischen Förderschwerpunkt erforderlich. Die Durchführung erfolgt durch die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien, Abteilung Sonderpädagogik) sowie im Bereich der sonderpädagogischen Diagnostik durch Lehrpersonal der Pädagogischen Hochschulen. Die Qualifizierung umfasst für diesen Personenkreis jeweils 25 Tagesveranstaltungen. Die Qualifizierung soll für circa 800 Lehrkräfte angeboten werden. Beginn: voraussichtlich im Laufe des ersten Schulhalbjahres 2017/18.

Gruppe 3: Lehrkräfte, die bereits an Gemeinschaftsschulen eingesetzt sind oder perspektivisch dauerhaft an Realschulen oder an Gemeinschaftsschulen eingesetzt werden

Diese Haupt- und Werkrealschullehrer nehmen an einer modular aufgebauten einjährigen Schulung durch die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung (Werkreal-, Haupt- und Realschule) teil. Die pädagogische Schulung besteht aus sechs fachdidaktischen und zwei schulrechtlichen Modulen; davon finden fünf Module in der unterrichtsfreien Zeit statt. Die Maßnahme erfolgt im Blended-Learning-Format und verbindet Präsenzphasen mit internetgestützten Selbstlernphasen. Sie enthält zusätzlich zwei verpflichtende Hospitationen an Realschulen, Gymnasien oder beruflichen Schulen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen ein fachdidaktisches Kolloquium sowie eine unterrichtspraktische Prüfung bestehen. Die Qualifizierung soll für insgesamt rund 3.200 Lehrkräfte angeboten werden. Beginn: voraussichtlich im Laufe des ersten Schulhalbjahres 2017/18.

Gruppe 4: Lehrkräfte, die bislang noch an Haupt- und Werkrealschulen eingesetzt sind, jedoch perspektivisch an ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum wechseln werden

Diese Lehrkräfte haben noch keine Erfahrungen an einer anderen Schulart. Die Qualifizierung erfolgt in den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten „Lernen“, „emotionale und soziale Entwicklung“ sowie „körperliche und motorische Entwicklung“ durch die Pädagogischen Hochschulen in Form eines modifizierten zweijährigen Aufbaustudiums. Das Aufbaustudium umfasst sonderpädagogische Grundlagen und Handlungsfelder, die erste und zweite sonderpädagogische Fachrichtung sowie schulpraktische Studien. Die Maßnahme soll für insgesamt circa 400 Lehrkräfte angeboten werden. Diese Lehrkräfte können nach der Qualifizierungsmaßnahme die Zahl der Sonderpädagogen verstärken, die Beratungs- und Unterstützungsangebote an allgemeinen Schulen leisten und damit mittelfristig die Engpässe in diesem Bereich abfedern. Beginn: voraussichtlich zum Wintersemester 2018/19.

Weitere Informationen
Der erforderliche Umfang an Stellenhebungen von A 12 nach A 13 lässt sich aktuell noch nicht verlässlich prognostizieren. Dieser ist auch abhängig von der Zahl der Lehrkräfte, die die Qualifizierung letztlich erfolgreich durchlaufen. Die Zahl von Stellenhebungen sowie die Besoldungsmehrkosten, die daraus resultieren, müssen jeweils bei den Haushaltsaufstellungen insbesondere anhand der tatsächlichen Teilnahmezahlen festgelegt werden.

 

 

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Aufgrund der sinkenden Schülerzahlen an Haupt- und Werkrealschulen sind Haupt- und Werkreal-schullehrkräfte bereits heute vermehrt in Realschulen, Gemeinschaftsschulen oder sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren tätig oder werden künftig dort eingesetzt.

datum: 

21.03.2017 – Ministerrat beschließt Weiterqualifizierung

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Thu Mar 30 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in Rheinfelden und Bad Säckingen]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4509214/Lde/index.html

20.03.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mich interessiert, was in den Schulen vor Ort passiert.“

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulstandorte im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Heute (20. März) kommt die Ministerin nach Rheinfelden und Bad Säckingen, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit den Schulleitungen, Lehrkräften, Schülern und Eltern ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin beginnt am Vormittag mit einem Besuch an der Goethe-Grundschule in Rheinfelden. Bei einem Rundgang durch die Schule präsentiert Schulleiterin Carmen Kromer der Kultusministerin das Profil der Schule. Außerdem werden kurze Unterrichtssequenzen der Inklusionsklasse und der Vorbereitungsklasse (VKL) besucht. Über die bildungspolitischen Herausforderungen der Inklusion und die Integration von Zuwanderern tauscht sich die Ministerin anschließend mit der Schulleiterin, Lehrkräften des Kollegiums und Elternvertretern aus. Die Ministerin weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sie am 27. März auf einem Fachtag mit Fachleuten und Schulpraktikern über die aktuellen Herausforderungen bei der Inklusion diskutieren wird.

Nach ihrem Besuch an der Goethe-Grundschule spricht Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region. Dabei geht es um die Fortentwicklung von Ganztagsangeboten, die Diskussion um G8 und G9 sowie die Ergebnisse von Schulleistungsstudien wie IQB und PISA aus Schülersicht. Anschließend trifft Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter die Landtagsabgeordneten und Landräte, Vertreter des Regierungspräsidiums Freiburg und (Ober-)Bürgermeister der Region, um sich bei einem gemeinsamen Mittagessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Nach dem Mittagessen besucht Kultusministerin Eisenmann das Scheffel-Gymnasium Bad Säckingen. Auch hier informiert sie sich bei einem Rundgang und dem Besuch von Unterrichtssequenzen mit Schulleiter Carsten Hansen zunächst über das Profil der Schule, ehe sie mit der Schulleitung und Lehrkräften, den Vertretern des örtlichen Personalrats und des Elternbeirats sowie den Schülersprechern zu einer Gesprächsrunde zusammenkommt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fächer des MINT-Bereichs und die Einführung des Fachs Informatik an allen allgemein bildenden Gymnasien in Klassenstufe 7 ab dem Schuljahr 2017/18. Im Anschluss bespricht die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Landkreise Lörrach und Waldshut bei einem Elternforum aktuelle bildungspolitische Themen.

Den Abschluss des Tages bildet eine Diskussionsrunde mit etwa 120 Schulleiterinnen und Schulleitern der Region sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte und der kommunalen Verwaltung. Nach einer Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Bad Säckingen, Alexander Guhl, wird die Kultusministerin in einer einleitenden Rede ihre Eindrücke des Tages zusammenfassen und einen Blick in die Zukunft der Bildungspolitik in den kommenden Jahren werfen. In einer moderierten Diskussionsrunde haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Thomas Hecht, Abteilungsdirektor am Regierungspräsidium Freiburg, und Helmut Rüdlin, Leitender Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamts Lörrach, beantworten.

Weitere Informationen zu KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.

Der nächste Besuch führt die Ministerin am 24. April 2017 nach Heidelberg und Mannheim.

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Mon Mar 20 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Landesehrennadel für vier ausscheidende Mitglieder des Landeselternbeirats]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4504806/Lde/index.html

15.03.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Zu guter Bildung
gehört eine funktionierende Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Schulen.“

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat am Mittwoch (15. März) anlässlich der letzten Sitzung des 17. Landeselternbeirats Barbara Fröhlich, Sabine Leber-Hoischen, Dr. Brigitte Reuther und Jürgen Langer die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg überreicht. Die Ministerin ehrte die vier ausscheidenden Mitglieder des Landeselternbeirats für ihre Verdienste in der Elternarbeit und bedankte sich bei allen Vertretern des Gremiums. „Zu guter Bildung gehört eine funktionierende Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Schulen“, sagte Eisenmann. „Ich schätze das konstruktive Engagement von Eltern deshalb sehr – in den Schulen vor Ort genauso wie im Landeselternbeirat.“

Der Landeselternbeirat ist die Interessenvertretung der Eltern. In den vier Regierungsbezirken wird für jede Schulart jeweils ein Vertreter in den Landeselternbeirat gewählt. Hinzu kommen die Schulen in freier Trägerschaft, die mit einem Mitglied im Landeselternbeirat vertreten sind. Die Amtszeit dauert drei Jahre. Die Amtszeit des 17. Landeselternbeirats endet am 31. März 2017. Dem 18. Landeselternbeirat werden 31 Mitglieder angehören.

Die geehrten vier Mitglieder des 17. Landeselternbeirats engagierten sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Interessen der Eltern. Barbara Fröhlich (Regie-rungsbezirk Stuttgart) war Vertreterin für die beruflichen Schulen, Sabine Leber-Hoischen (Regierungsbezirk Karlsruhe) Vertreterin der beruflichen Gymnasien, Jürgen Langer (Regierungsbezirk Freiburg) Vertreter der Grundschulen und Brigitte Reuther (Regierungsbezirk Tübingen) Vertreterin der freien Schulen.

 



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Wed Mar 15 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Privatschulfinanzierung: Aktueller Stand der Verhandlungen der Landesregierung mit der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4495138/Lde/index.html

03.03.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mit unserem Finanzierungsmodell kommen wir den Schulen in freier Trägerschaft weit über das Urteil des Verfassungsgerichtshofs  hinaus entgegen.“

Nach zwei Gesprächen im Februar 2017 zwischen Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen (AGFS) kommen die Verhandlungen der Landesregierung mit der AGFS auf die Zielgerade. „Mit unserem Finanzierungsmodell kommen wir den Schulen in freier Trägerschaft weit über das Urteil des Verfassungsgerichtshofs hinaus entgegen“, betont Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. „Mit unserem neuen Modell bekennen sich die Landesregierung und die beiden Regierungsfraktionen zu den Schulen in freier Trägerschaft und bringen ihre Wertschätzung gegenüber der dort geleisteten Arbeit zum Ausdruck“, so die Ministerin. Eisenmann ist überzeugt, dass in einem abschließenden Gespräch Mitte März eine Einigung erzielt werde.

Das Modell der Landesregierung führe bei Schulgeldverzicht beziehungsweise teilweisem Schulgeldverzicht zu einem Kostendeckungsgrad von bis zu 90 Prozent der Bruttokosten. Dieser Kostendeckungsgrad hebe die Privatschulförderung auf ein nie gekanntes Niveau. Die neue Ausgestaltung des Ausgleichsanspruchs löse weitere jährliche Mehrkosten von bis zu 50 Millionen Euro aus. Zusammen mit der – vom Verfassungsgerichtshof nicht geforderten – Erhöhung der Kopfsatzzuschüsse für alle privaten Schulen auf 80 Prozent der Bruttokosten belaufen sich die voraussichtlichen Mehrkosten für das Land auf insgesamt rund 65 Millionen Euro jährlich.

Die Landesregierung setzt damit nicht nur das Urteil des Verfassungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 6. Juli 2015 in rechtssicherer Weise um, sondern sie verbindet die Novelle des Privatschulgesetzes (PSchG) mit einem starken Zeichen der Wertschätzung aller Schulen in freier Trägerschaft. „Schulen in freier Trägerschaft haben sich stets als pädagogische Impulsgeber erwiesen. Mit der Vielfalt ihrer schulischen Angebote stärken sie die baden-württembergische Bildungslandschaft“, sagt die Kultusministerin.

Weitere Informationen

Anhang: Überblick über Details der einzelnen Verhandlungspunkte

Urteil des Verfassungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 6. Juli 2015

Aufgrund der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs ist das Land verpflichtet, eine Neuregelung der Paragrafen 17, 18 Privatschulgesetz (PSchG) vorzunehmen. Diese Vorschriften wurden mit Blick auf den in Artikel 14 Abs. 2 Satz 3 Landesverfassung statuierten Ausgleichsanspruch für die Gewährung von Schulgeldfreiheit als mit der Verfassung unvereinbar erklärt. Der Gesetzgeber muss für die Zeit ab dem 1. August 2017 eine verfassungskonforme Neuregelung treffen.

Aktuelle Zuschüsse: Insgesamt sind im Haushaltsjahr 2017 rund 900 Millionen Euro für die laufende Bezuschussung der Privatschulen im Zuständigkeitsbereich des Kultusministeriums veranschlagt.

Anhang Details Finanzierung Privatschulen 


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Fri Mar 03 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[66 neue Ganztagsschulen starten zum Schuljahr 2017/18]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4480737/Lde/index.html

23.02.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Schülerinnen und Schüler profitieren von der Ganztagsschule. Deshalb ist es mein Ziel, die Ganztagsangebote im Land bedarfsgerecht und familienfreundlich auszubauen.“

Im neuen Schuljahr 2017/2018 starten weitere 57 Schulen im Land mit dem schulgesetzlich verankerten Ganztagskonzept. Darunter sind 52 Grundschulen sowie fünf Grundstufen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit Förderschwerpunkt Lernen (SBBZ L). Mit diesen 57 neuen Standorten gibt es ab dem Schuljahr 2017/2018 insgesamt 440 Ganztagsschulen, die mit dem schulgesetzlich verankerten Ganztagskonzept arbeiten.

Darüber hinaus hat das Kultusministerium neun Anträge weiterführender Schulen nach dem alten Landeskonzept (Schulversuch) genehmigt. Insgesamt gingen damit 66 Anträge auf Einrichtung einer Ganztagsschule ein, die das Kultusministerium ausnahmslos bewilligt hat.

„Alle Schülerinnen und Schüler profitieren von einer umfassenden und hochwertigen Bildung an den Ganztagsschulen. Deshalb ist es mein Ziel, die Ganztagsangebote im Land bedarfsgerecht und familienfreundlich auszubauen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann anlässlich der bewilligten Anträge. Das Kultusministerium sowie verschiedene Fachgruppen aus der schulischen Praxis erarbeiten derzeit zentrale Ansätze für die Weiterentwicklung der Ganztagsschulen im Land, die am 15. Mai 2017 auf einem zweiten Ganztagsgipfel vorgestellt werden. Dazu lädt die Ministerin erneut Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler, Vertreter der Lehrerverbände und Gewerkschaften sowie außerschulische Bildungspartner ein, um gemeinsam den Weiterentwicklungsprozess zu gestalten.

Details zu den bewilligten Anträgen

Von den 52 Grundschulen haben sich 48 Grundschulen für die Wahlform entschieden. Bei der Wahlform können die Eltern wählen, ob ihre Kinder am Ganztags- oder am Halbtagsbetrieb teilnehmen. Von diesen 48 Grundschulen wollen neun Schulen den Ganztagsbetrieb sukzessive einführen. Vier Grundschulen (darunter eine Schule mit sukzessivem Aufbau) haben die verbindliche Form gewählt, bei der alle Kinder an der Schule am Ganztag teilnehmen. Alle fünf SBBZ L haben die verbindliche Form beantragt. 33 Schulen planen, einen Teil der zusätzlichen Lehrerwochenstunden in Geldmittel umzuwandeln (so genannte Monetarisierung), um damit Angebote außerschulischer Partner wie beispielsweise Musikschulen oder Sportvereine zu finanzieren.

Weitere Informationen

Übersicht: Ganztagsschulen zum kommenden Schuljahr 2017/2018:

Ganztagsschulen (§ 4a Schulgesetz)
57 Ganztagsschulen, darunter

  • 52 Neuanträge von Grundschulen
  • 5 Neuanträge von Grundstufen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren

Ganztagsschulen nach früherem Landeskonzept (Schulversuch)
9 Neuanträge, darunter

  • 1 Haupt-/Werkrealschule
  • 4 Realschulen
  • 3 Schulverbünde
  • 1 Gymnasium

Liste GTS Schulversuch

Liste GTS Schulgesetz



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23.02.2017: 66 neue Ganztagsschulen starten zum Schuljahr 2017/2018

datum: 

Im neuen Schuljahr 2017/2018 starten weitere 57 Schulen im Land mit dem schulgesetzlich verankerten Ganztagskonzept. Darunter sind 52 Grundschulen sowie fünf Grundstufen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit Förderschwerpunkt Lernen (SBBZ Lernen). Mit diesen 57 neuen Standorten gibt es ab dem Schuljahr 2017/2018 insgesamt 440 Ganztagsschulen, die mit dem schulgesetzlich verankerten Ganztagskonzept arbeiten. Darüber hinaus hat das Kultusministerium neun Anträge weiterführender Schulen nach dem alten Landeskonzept (Schulversuch) genehmigt.

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Thu Mar 30 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in Friedrichshafen und Ravensburg]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4476794/Lde/index.html

20.02.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mich interessiert, was in den Schulen vor Ort passiert.“

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulstandorte, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen im Land zu machen. Heute (20. Februar) kommt die Ministerin nach Friedrichshafen und Ravensburg, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger. Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit den Schulleitungen, Lehrkräften, Schülern sowie den Eltern ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin beginnt am Vormittag mit einem Besuch an der Realschule Ailingen-Friedrichshafen. Bei einem Rundgang durch die Schule mit Einblick in mehrere Unterrichtssequenzen präsentiert Schulleiterin Svenia Bormuth der Kultusministerin das Profil der Schule und einige Schulprojekte. Im Austausch mit der Schulleiterin, Lehrkräften des Kollegiums, dem Elternbeiratsvorsitzenden und dem Schülersprecher spricht die Ministerin über das im November 2016 beschlossene neue Realschulkonzept der Landesregierung. Als tragende Säule der Sekundarstufe I wird die Realschule bis zum Ende der Legislatur mit 20 Poolstunden je Zug gestärkt werden, um die Schülerinnen und Schüler durch zusätzliche Differenzierungsangebote gezielt auf den Realschul- oder den Hauptschulabschluss vorbereiten zu können.

Nach ihrem Besuch an der Realschule Ailingen-Friedrichshafen spricht Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region. Dabei geht es um den Umgang mit den Herausforderungen der Digitalisierung, die Diskussion um G8 und G9 sowie die Fortentwicklung von Ganztagsangeboten. Anschließend trifft Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter die Landtagsabgeordneten und Landräte, Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen und (Ober-)Bürgermeister der Region, um sich bei einem gemeinsamen Mittagessen über aktuelle bildungspolitische Themen auszutauschen.

Nach dem Mittagessen besucht Kultusministerin Eisenmann das Welfen-Gymnasium Ravensburg. Auch hier informiert sie sich bei einem Rundgang und dem Besuch von Unterrichtssequenzen mit Schulleiter Wolfram Freitag zunächst über das Profil der Schule, ehe sie mit Schulleitung und Lehrkräften der drei Ravensburger Gymnasien Welfen-Gymnasium, Spohn-Gymnasium und Albert-Einstein-Gymnasium zu einer Gesprächsrunde über die Situation der Gymnasien zusammenkommt. Dabei geht es vor allem um die Qualitätsentwicklung und die dafür nötigen Mittel an den Gymnasien. Fragen des Personals wie die Qualifizierung der Lehrkräfte und die Minimierung des Unterrichtsausfalls sind dabei ebenso wichtig wie die Ausstattung der Schulen und die Schulentwicklung. Im Anschluss bespricht die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden des Landkreises Ravensburg und des Bodenseekreises bei einem Elternforum bildungspolitische Themen.

Den Abschluss des Tages bildet eine Diskussionsrunde mit etwa 120 Schulleiterinnen und Schulleitern der Region sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte und der kommunalen Verwaltung. Nach einer Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister der Stadt Ravensburg, Simon Blümcke, wird die Kultusministerin in einer einleitenden Rede ihre Eindrücke des Tages zusammenfassen und einen Blick in die Zukunft der Bildungspolitik in den kommenden Jahren werfen. In einer moderierten Diskussionsrunde haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Dieter Renner, Abteilungsdirektor für berufliche Schulen am Regierungspräsidium Tübingen, und Klaus Moosmann, Leitender Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamts Markdorf, beantworten. Schulartbezogene Fragen sind dabei ebenso Thema wie die Qualitätsentwicklung im Bildungssystem und die regionale Schulentwicklung. 

Weitere Informationen zu KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.

Der nächste Besuch führt die Ministerin am 20. März 2017 nach Rheinfelden und Bad Säckingen in die Landkreise Lörrach und Waldshut-Tiengen.

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Mon Feb 20 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Themenband „Migration und Bildung“ liefert wichtige Erkenntnisse für die Bildungspolitik]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4476699/Lde/index.html Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Das Thema Bildungsgerechtigkeit ist und bleibt eine zentrale Herausforderung in unserem Bildungswesen.“

Aus Sicht des Kultusministeriums liefert der heute (20. Februar) durch das Landesinstitut für Schulentwicklung und das Statistische Landesamt Baden-Württemberg vorgestellte Themenband „Migration und Bildung“ wichtige Erkenntnisse über die Bildungsbeteiligung und den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen mit Einwanderungsbiografie. Der Themenband zeigt, dass der Abbau von Bildungsungleichheiten weiterhin eine wesentliche Aufgabe für die Bildungspolitik ist: „Das Thema Bildungsgerechtigkeit ist und bleibt eine zentrale Herausforderung in unserem Bildungswesen. Obwohl sich die Bildungsbeteiligung bei Menschen mit und ohne Migrationshintergrund langsam annähert, bleibt es nach wie vor eine dringende Aufgabe, soziale Ungleichheiten zu verringern. Durch die Zuwanderung sind außerdem neue Herausforderungen hinzugekommen, die wir gemeinsam meistern müssen“, betonte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann anlässlich der Veröffentlichung des Themenbands.

Gute Bildungsangebote für zugewanderte Kinder und Jugendliche in der Kindertageseinrichtung und in der Schule sind entscheidend dafür, dass sie sich gut integrieren und ihren Platz in der Gesellschaft finden können. Um dies zu ermöglichen, stellt das Land 71,5 Millionen Euro im Jahr 2017 bereit. Circa 6,6 Millionen Euro werden davon für die Sprachförderung in den Kindertagesstätten eingesetzt. „Sprache ist der Schlüssel. Durch sie erschließen wir uns die Welt und eignen uns Wissen an. Sprachliche Kompetenzen haben einen erheblichen Einfluss auf den weiteren Bildungsweg der Kinder. Deshalb setzt das Land bewusst einen Schwerpunkt auf der frühen Sprachförderung“, sagte die Ministerin. Das Sprachförderprogramm SPATZ sei stetig an die neuen Rahmenbedingungen durch die gestiegene Zuwanderung angepasst und verbessert worden.

Auch die Schulen in Baden-Württemberg leisten einen wertvollen Beitrag zur Integration. Der Unterricht in der Vorbereitungsklasse und in den VABO-Klassen dient vorwiegend dem Erlernen der deutschen Sprache, des Fachwortschatzes sowie schulischer Techniken und Arbeitsweisen. Er bereitet auf den Unterricht und den Wechsel in die Regelklasse vor und ist eng mit diesem verzahnt. Um die Integration in ein reguläres schulisches Angebot zu unterstützen, habe das Kultusministerium die Potenzialanalyse entwickelt, erklärt Eisenmann. Mit diesem Analyseverfahren haben Lehrerinnen und Lehrer seit dem laufenden Schuljahr erstmals ein effektives Instrument, die Schülerinnen und Schüler besser individuell zu fördern und ihren weiteren Bildungsweg zu planen. „Die Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Praxis zeigen, dass die Integration der neu zugewanderten Kinder in die Regelklasse meist gut gelingt. Die Lehrerinnen und Lehrer unterstützen wir bei dieser Aufgabe durch spezielle Fortbildungsangebote, aber auch durch Supervision und Einzelberatung“, so Eisenmann.

Um die Bildungschancen und die Bildungsbeteiligung aller Kinder im Land unabhängig der Herkunft zu verbessern, ist es ein zentrales bildungspolitisches Ziel der Landesregierung, Ganztagsschulangebote quantitativ und qualitativ auszubauen. Am 15. Mai 2017 lädt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann deshalb erneut Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler, Vertreter der Lehrerverbände und Gewerkschaften sowie außerschulische Bildungspartner zu einem Ganztagsgipfel ein, um gemeinsam den Weiterentwicklungsprozess voranzubringen.

 

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Mon Feb 20 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[IQB-Bildungstrend 2015: Qualitätsorientierte Weiterentwicklung des Schulsystems]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4476039/Lde/index.html

18.02.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Eine intensive Auseinandersetzung mit unseren Bildungspartnern ist uns wichtig, um gemeinsam Leistungsfähigkeit und Qualität des Schulsystems zu verbessern.“

Was sind die Ursachen für das schlechte Abschneiden Baden-Württembergs beim IQB-Bildungstrend 2015, und welche Lösungen gibt es, um die Qualität von Schule und Unterricht zu verbessern? Diese Fragen standen heute (18. Februar) im Mittelpunkt einer Informations- und Diskussionsveranstaltung im Haus der Wirtschaft Stuttgart. Das Kultusministerium hat mit dieser Veranstaltung seinen bildungspolitischen Partnern, darunter die Lehrerverbände und die beratenden Gremien, die Gelegenheit gegeben, ihre Sicht auf die Ergebnisse des Ländervergleichs darzustellen und gemeinsam Entwicklungsfelder zu beleuchten.

In einem einleitenden Vortrag legte Prof. Dr. Petra Stanat, Direktorin des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), den Teilnehmern Details der Ergebnisse Baden-Württembergs dar. „Die Erkenntnisse der IQB-Studie sind wertvolle Ausgangspunkte, um Probleme unseres Bildungssystems zu bewerten und nachhaltige Reformen einleiten zu können“ sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Seit der Veröffentlichung des Ländervergleichs im Oktober 2016 setze sich das Kultusministerium intensiv mit den Befunden auseinander, mit dem Ziel, die Ursachen zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um die Leistungsfähigkeit und Qualität des Schulsystems zu steigern. Die Ministerin führe dazu Gespräche mit Schulpraktikern, Schulleitungen, Seminarleitungen, Lehrkräften, Experten aus der Bildungswissenschaft und aus der Schulverwaltung. Auch mit Experten und Praktikern aus anderen Bundesländern habe sich Eisenmann ausgetauscht – vor allem mit Ländern, die sich positiv entwickelt haben wie beispielsweise Hamburg und Schleswig- Holstein. „Wir brauchen eine konstruktive und intensive Auseinandersetzung mit allen maßgeblichen Akteuren im Bildungswesen darüber, wie wir uns den großen Herausforderungen, die aktuell vor uns liegen, gemeinsam stellen können. Die Meinung und Ansätze unserer Bildungspartner werde ich deshalb in die weiteren bildungspolitischen Überlegungen einbeziehen“, so Eisenmann. Die Ursachen für die schlechten Ergebnisse des Ländervergleichs seien vielfältig, deshalb müssten Maßnahmen an verschiedenen Punkten ansetzen und einzelne Schritte gut aufeinander abgestimmt sein.

Nach der Vorstellung der Ergebnisse mit besonderem Blick auf Baden-Württemberg bot die Veranstaltung deshalb den Vertreterinnen und Vertretern der folgenden Verbände und beratenden Gremien des Kultusministeriums Gelegenheit, ihre Sicht in Form von einzelnen Stellungnahmen abzugeben: Ingeborge Schöffel-Tschinke (Landesschulbeirat), Carmen Haaf (Landeselternbeirat), Joachim Straub (Landesschülerbeirat), Doro Moritz (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft), Bernd Saur (Philologenverband), Gerhard Brand (Verband Bildung und Erziehung), Herbert Huber (Berufsschullehrerverband), Stefan Küpper (Arbeitgeberverband), Dr. Karin Broszat (Realschullehrerverband), Prof. Dr. Claudia Vorst (Grundschulverband) und Matthias Wagner-Uhl (Verein für Gemeinschaftsschulen) haben diese Gelegenheit zu kritischen und konstruktiven Beiträgen genutzt.

Einstimmigkeit herrschte darin, dass die Fortbildungsangebote und auch die Fortbildungsstrukturen für Lehrkräfte kritisch analysiert werden müssen. Außerdem müsse der Ressourceneinsatz auf seine Effizienz hin überprüft werden. Hier erwartet Ministerin Susanne Eisenmann neue Anhaltspunkte von der bereits angekündigten Überprüfung des Kultusressorts durch den Rechnungshof. Fast alle Rednerinnen und Redner sprachen sich für mehr Stabilität und Kontinuität des Schulsystems aus. Auch die Fachlichkeit in der Lehrerausbildung und im Unterricht wurde vielfach angemahnt. Eine datenbasierte Qualitätsentwicklung, die Ministerin Eisenmann bereits angekündigt hat, stieß ebenfalls auf Zustimmung.

Stellungnahmen

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Fri Feb 24 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[didacta 2017: „Digitaler Weiterbildungscampus“ des Kultusministeriums mit dem „eLearning-AWARD 2017“ ausgezeichnet]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4475357/Lde/index.html

17.02.2017

Ministerin Susanne Eisenmann: „Mit der Einrichtung der Weiterbildungsplattform ist eine landesweite Lösung zur Digitalisierung der Weiterbildung gelungen“

Der „Digitale Weiterbildungscampus Baden-Württemberg“ des Kultusministeriums ist heute (17. Februar 2017) auf der Bildungsmesse didacta mit dem „eLearning-AWARD“ der Fachzeitschrift eLearning Journal ausgezeichnet worden. Der Preis wird jährlich in verschiedenen Kategorien vom eLearning Journal, dem größten deutschsprachigen Fachblatt zum Thema E-Learning, vergeben. Der „Digitale Weiterbildungscampus“, eine Plattform des Kultusministeriums und der vimotion GmbH, ist das Siegerprojekt in der Kategorie Infrastruktur. Das Projekt „beweist, wie eine pluralistische Weiterbildungslandschaft mit Hilfe einer zentralen Plattform, die eine technische Infrastruktur zur Verfügung stellt, in einer zunehmend digitalisierten Welt weiterbestehen kann“, heißt es in der Begründung der Jury.

Der Digitale Weiterbildungscampus ist eine zentrale Infrastruktur für technisch unterstützte Lehr- und Lernszenarien, die den breit gestreuten und lokal verankerten Weiterbildungseinrichtungen im Land die Möglichkeit zum Austausch und gemeinsamer Nutzung digitaler Inhalte bietet. Besonders kleine Träger profitieren vom Aufbau eines zentralen Campus, der zuverlässig, institutionsübergreifend, datenschutzkonform und juristisch abgesichert genutzt werden kann und sich dabei leicht an den bestehenden Webauftritt der jeweiligen Einrichtung anpassen lässt. Das Projekt wurde durch das Kultusministerium im Rahmen des Bündnisses für Lebenslanges Lernen konzipiert, mit über 200.000 Euro jährlich finanziert und von der vimotion GmbH technisch betrieben. „Mit dem Digitalen Weiterbildungscampus ist es gelungen, eine landesweite Lösung für die Digitalisierung der Weiterbildung zu finden, die insbesondere den kleinen und mittleren öffentlichen Trägern entgegenkommt und zudem sozialverträglich wirkt. Ich freue mich, dass die Umsetzung dieser innovativen Idee Anerkennung in den Fachkreisen findet“, sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Aktuell wird der Campus von rund 80 Einrichtungen der allgemeinen, beruflichen und wissenschaftlichen Weiterbildung genutzt. Eine Expertenfachgruppe begleitet im Auftrag des Bündnisses für Lebenslanges Lernen die Entwicklung der Plattform. Der Einsatz digitaler Medien in der Weiterbildung ist Teil der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung, die den digitalen Wandel als gemeinsame Gestaltungsaufgabe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft betrachtet.

Weitere Informationen:
www.digitaler-weiterbildungscampus.de

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Fri Feb 17 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Gute Ergebnisse bei Pilotprojekt BQF für erwachsene Flüchtlinge in Ellwangen]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4474565/Lde/index.html

17.02.2017

Staatssekretär Volker Schebesta MdL: „Es ist beeindruckend, welches Sprachniveau geflüchtete Menschen durch den Kurs erreichen können. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass wir ihnen die Chance dazu geben.“

Am Ende der ersten Staffel seines Pilotprojekts BQF (Berufliches Qualifizierungsjahr für junge erwachsene Flüchtlinge) zieht das Kultusministerium eine positive Bilanz: „Es ist beeindruckend, welches Sprachniveau geflüchtete Menschen durch das BQF erreichen können. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass wir ihnen die Chance dazu geben“, sagte Staatssekretär Volker Schebesta MdL heute (17. Februar 2017) bei einem Besuch in Ellwangen. Schebesta informierte sich dort bei der Firma Stengel über den Verlauf eines der Praktika, die die zehn Teilnehmer zum Abschluss des BQF-Kurses bei unterschiedlichen Firmen absolvieren. Das BQF, das in Trägerschaft des Kolping-Bildungswerks in Ellwangen nun zum ersten Mal erprobt wurde, verknüpft Sprachförderung und Alphabetisierung mit Berufsorientierung und der Vermittlung von politischer Grundbildung und Alltagskultur für Geflüchtete.

Zielgruppe des im Juli 2016 angelaufenen BQF sind junge erwachsene Flüchtlinge ohne oder mit geringer Schulbildung (Analphabeten oder funktionale Analphabeten) im Alter von 21 bis 25 Jahren. Das Kultusministerium hat das Pilotprojekt beim Kolping-Bildungswerk mit rund 50.000 Euro bezuschusst. Im Mittelpunkt des 35 Wochen dauernden Unterrichts stehen das Erlernen des Alphabets und der deutschen Sprache anhand von beruflichen, gesellschaftlichen, kulturellen und fachpraktischen Themen. Darüber hinaus werden Grundkenntnisse in der deutschen Politik und Kultur sowie demokratische Werte vermittelt. Danach absolvieren die Teilnehmer ein vier- bis fünfwöchiges Praktikum und erhalten nach Abschluss des Jahres ein Zertifikat mit Angaben zum Sprachstand nach Europäischem Referenzrahmen. Am Ende soll der Übergang in weitere Bildungsgänge, eine Ausbildung oder in den Arbeitsmarkt stehen. „BQF dient letztlich dazu, weitere Qualifikationen zu ermöglichen. Das zeigt auch den Flüchtlingen, wie wichtig eine gute Ausbildung ist“, erklärte Staatssekretär Schebesta.

Ein wichtiger Bestandteil des BQF ist deshalb das Praktikum. Flüchtlinge kommen hier in den direkten Kontakt mit der Arbeitswelt und können ihre Fertigkeiten erproben. Zudem erfahren sie, ob ihre eigene Vorstellungen und Ziele realistisch sind. Die Unternehmen wiederum können besser beurteilen, ob die Deutschkenntnisse und Fähigkeiten der Flüchtlinge ausreichen. Bei der Sprachförderung verzeichnet das Pilotprojekt besonders gute Ergebnisse: Acht der zehn aus Syrien und dem Kamerun stammenden Teilnehmer liegen jetzt im Sprachbereich in der oberen Hälfte des Leistungsniveaus. Zwar werden weitere Kurse notwendig sein, doch haben alle Teilnehmer inzwischen das A2-Niveau erreicht.

Angesichts der guten Erfahrungen mit dem Pilotprojekt BQF hat das Kultusministerium den Start eines zweiten Kurses genehmigt, der am 16. Dezember 2016 begonnen hat und bis zum 14. Juni 2017 andauert. Das BQF ist damit zugleich ein Vorläufer für das im Herbst 2016 an zwölf Standorten landesweit angelaufene, vom Bundesbildungsministerium finanzierte Bildungsjahr für erwachsene Flüchtlinge (BEF Alpha).

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Fri Feb 17 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Ministerrat berät Stärkung des Fachs Informatik]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4469486/Lde/index.html

15.02.2017

Ministerpräsident Winfried Kretschmann: Schülerinnen und Schüler auf Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten
Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: Aufbaukurs an den Gymnasien ist Einstieg in weiteren Ausbau des Informatikunterrichts

Der Ministerrat hat am Dienstag (14. Februar 2017) das Konzept des Kultusministeriums zur Stärkung des Schulfachs Informatik beraten. Das Konzept sieht vor, ab dem kommenden Schuljahr 2017/18 in Klassenstufe 7 der allgemein bildenden Gymnasien einen Aufbaukurs Informatik einzuführen. Im Landeshaushalt sind dafür 60 Lehrerstellen vorgesehen. „Mit der Stärkung des Fachs Informatik sorgen wir dafür, dass die Schülerinnen und Schüler im Land auf die Herausforderungen einer digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt angemessen vorbereitet werden“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Unser Ziel ist es, die informationstechnische Bildung und die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen an allen Schularten zu stärken. Der Aufbaukurs Informatik an den Gymnasien bedeutet dabei den Einstieg in den weiteren Ausbau des Fachs“, so Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Der Ministerrat beauftragte das Kultusministerium, die Einführung des Aufbaukurses für die Klassenstufe 7 auch an den anderen weiterführenden Schularten vorzubereiten.

In dem auf den Umfang einer Wochenstunde angelegten Aufbaukurs sollen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kompetenzen der informatischen Bildung erwerben. Dabei geht es um die Codierung von Daten, den Umgang mit Algorithmen, digitale Kommunikation sowie die Bedeutung und den Schutz von Daten in der Informationsgesellschaft.

Mit dem Aufbaukurs Informatik wird das Fach parallel zur Einführung der neuen Bildungspläne stärker in den Schulen verankert. Die Schülerinnen und Schüler werden aktuell bereits nach den neuen Standards und der darin enthaltenen fächerübergreifenden Leitperspektive Medienbildung unterrichtet. Entsprechend schließt der Aufbaukurs Informatik an den Basiskurs Medienbildung an, der als Teil des neuen Bildungsplans in allen weiterführenden Schularten in Klasse 5 verpflichtend ist und einen ersten Schritt in der Medienbildung bedeutet. Der Aufbaukurs wird mit den vorhandenen Ressourcen zunächst an den Gymnasien realisiert, weil er dort die bereits bestehenden Unterrichtsangebote im AG-Bereich und im Wahlfach Informatik in der Sekundarstufe II am wirksamsten ergänzen kann. Kultusministerin Eisenmann: „Mit der Verankerung des Fachs Informatik schaffen wir das Unterrichtsangebot für eine zeitgemäße Allgemeinbildung. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen hier nicht nur Orientierung und Teilhabemöglichkeiten in einer digitalisierten Gesellschaft, sondern auch eine neue Schlüsselqualifikation für ihre berufliche Zukunft.“

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Der Ministerrat hat am 14. Februar 2017 das Konzept des Kultusministeriums zur Stärkung des Schulfachs Informatik beraten. Das Konzept sieht vor, ab dem kommenden Schuljahr 2017/2018 in Klassenstufe 7 der allgemein bildenden Gymnasien einen Aufbaukurs Informatik einzuführen. Im Landeshaushalt sind dafür 60 Lehrerstellen vorgesehen.

datum: 26.03.2017

15.02.2017 – Ministerrat berät Stärkung des Fachs Informatik

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Tue Mar 28 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Bildungsmesse didacta eröffnet]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4468182/Lde/index.html

14.02.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Die didacta ist ein einzigartiges Forum für den fachlichen Austausch aller Bildungsbeteiligten“

Kultusministerin und KMK-Präsidentin Dr. Susanne Eisenmann hat heute (14. Februar 2017) die Bildungsmesse didacta eröffnet. Sie würdigte diese weltweit größte Fachmesse zum Thema Lehren und Lernen als „einzigartiges Forum für den fachlichen Austausch aller Bildungsbeteiligten“. „Gute Bildung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Sie braucht den Leistungswillen der Lernenden, die Motivation und das didaktisch-fachliche Wissen der Lehrenden und die Unterstützung durch Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“, so Eisenmann bei ihrer Eröffnungsrede. Im Mittelpunkt der diesjährigen didacta stehen die Themen Digitalisierung, Integration, individuelle Förderung und Inklusion sowie die Unterstützung für Fach- und Lehrkräfte.

Das Kultusministerium Baden-Württemberg präsentiert an den Messetagen in Halle 5 am Stand C11/D11 mit rund 60 Veranstaltungen ein facettenreiches Programm. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und Staatssekretär Volker Schebesta MdL werden verschiedene Aussteller besuchen und an Podiumsdiskussionen und Foren teilnehmen.

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Tue Feb 14 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Neue Förderlinie „Integration“ im bestehenden Kooperations-programm Schule–Verein – Anträge für das Schuljahr 2017/18 können ab 15. März gestellt werden]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4463946/Lde/index.html

10.02.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Bewegung und Sport sind Brücken in die Schulgemeinschaft“

Das Kultusministerium richtet im Kooperationsprogramm Schule–Verein eine neue Förderlinie ein. „Ziel ist es, die schulische Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher zusätzlich zu unterstützen“, sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann am 10. Februar 2017. Bezuschusst werden regelmäßige außerunterrichtliche Bewegungs- und Sportangebote, an denen Schülerinnen und Schüler mit und ohne Fluchterfahrung gemeinsam teilnehmen. Anträge für das kommende Schuljahr 2017/18 können vom 15. März bis zum 1. Mai 2017 gestellt werden.

Die 2015 und 2016 aus den Krisen- und Kriegsgebieten des Nahen und Mittleren Ostens sowie Afrikas nach Baden-Württemberg gekommenen Kinder und Jugendlichen besuchen Vorbereitungsklassen (VKL) an allgemein bildenden Schulen oder Klassen des Vorqualifizierungsjahres Arbeit und Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen (VABO) an beruflichen Schulen. Sie erhalten eine intensive Sprachförderung und werden auf den Wechsel in eine Regelklasse vorbereitet. Insgesamt besuchen derzeit etwa 30.500 Schülerinnen und Schüler eine VKL und 9.500 Schülerinnen und Schüler eine VABO-Klasse.

„In dieser ersten, vom Spracherwerb geprägten schulischen Phase, ist es besonders wichtig, Brücken in die bestehende Schulgemeinschaft zu bauen. Hierfür bieten außerunterrichtliche Bewegungs- und Sportangebote einen guten Rahmen. Gemeinsame Aktivitäten schaffen Vertrauen und fördern gegenseitige Anerkennung und Toleranz“, erklärte Eisenmann gemeinsam mit der Präsidentin des Landessportverbands Baden-Württemberg, Elvira Menzer-Haasis, dem Präsidenten des Badischen Sportbundes Freiburg, Gundolf Fleischer, dem Präsidenten des Badischen Sportbundes Nord, Martin Lenz, sowie dem Vizepräsidenten des Württembergischen Landessportbundes, Rolf Schmid. Die Ministerin bedankte sich beim LSV und den Sportbünden für die Zusammenarbeit bei der Erarbeitung und Umsetzung der neuen Förderlinie.

Als Kooperationsmaßnahme können regelmäßige Spiel-, Übungs- und Trainingsgruppen in den verschiedensten Sportarten mit einem Pauschalbetrag in Höhe von 460 Euro gefördert werden. Das sind 100 Euro mehr als der Regelsatz. Es ist vorgesehen, dass die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den Vorbereitungsklassen bzw. VABO-Klassen sowie aus den Regelklassen einer Schule kommen. Für die eingerichteten Spiel-, Übungs- und Trainingsgruppen können zusätzlich halb-, ganz- oder mehrtägig angelegte, erlebnispädagogisch orientierte Bewegungs- und Sportangebote in einer Gesamthöhe von bis zu 1.000 Euro gefördert werden. Die Betreuung bzw. Anleitung der Kooperationsmaßnahmen übernehmen Sportfachkräfte aus den Vereinen. Außerhalb ihrer Deputatsverpflichtung können auch Sportlehrkräfte der Schulen Gruppen anleiten. Das Antragsverfahren wird von den Sportbünden durchgeführt, die Anträge können auf der Onlineplattform des jeweils zuständigen Sportbundes gestellt werden. Wie beim Regelprogramm teilen sich Schulen und Sportvereine die Trägerschaft für die Kooperationsmaßnahme, Zuschussempfänger ist der Sportverein.

Für das laufende Schulhalbjahr 2016/17 ist auch die „Umstellung“ eines im Kooperationsprogramm bereits bewilligten Antrags möglich. Das bedeutet, dass laufende Maßnahmen über die neue Förderlinie abgerechnet werden können, wenn die entsprechenden Bedingungen erfüllt sind. Schulen und Vereinen, denen es möglich ist, sehr kurzfristig Bewegungs- und Sportangebote einzurichten, die den Bedingungen der neuen Förderlinie entsprechen, können bis zum 1. März 2017 noch für das laufende Schuljahr 2016/17 einen Antrag stellen. Für die neue Förderlinie „Integration“ stehen Fördermittel aus dem Solidarpakt Sport III in Höhe von 300.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

 

Weitere Informationen, Merkblätter und Antragsformulare können auf der Homepage des Kultusministeriums und der Sportbünde abgerufen werden.

Ansprechpartner zur Förderlinie „Integration“ sind:

Württembergischer Landessportbund
Fritz-Walter-Weg 19
70372 Stuttgart       
Ansprechpartneri: Romy Grafe
Telefon0711/28077-130                                                                                                                              E-Mail: Kooperation-SV@WLSB.de                                        
www.wlsb.de                                                             

Badischer Sportbund Nord
Am Fächerbad 5
76131 Karlsruhe
Ansprechpartnerin: Elke Moser
Telefon: 0721/180829
E-Mail: E.Moser@Badischer-Sportbund.de
www.badischer-sportbund.de

Badischer Sportbund Freiburg
Wirthstraße 7
79110 Freiburg
Ansprechpartner: Sascha Meier
Telefon: 0761/15246-17
E-Mail: s.meier@bsb-freiburg.de
www.bsb-freiburg.de

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Referat Sport und Sportförderung
Oberregierungsrat Hansjörg Blessing
E-Mail: hansjoerg.blessing@km.kv.bwl.de
www.km-bw.de

 

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Thu Feb 23 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Haushalt 2017 setzt neue Akzente in der Bildung]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4463047/Lde/index.html

09.02.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Im Jahr 2017 investiert das Land so viel wie noch nie für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg.“

Der Landtag hat heute (9. Februar) in zweiter Lesung über den Einzelplan des Kultusministeriums beraten. „Mit dem Kultushaushalt für das Jahr 2017 investiert das Land so viel wie noch nie für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg“, erklärt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Rund 10,6 Milliarden Euro plant das Land im Jahr 2017 für die Bildung (ohne Hochschulen) ein. Verglichen mit dem Jahr 2016 sind dies circa 360 Millionen Euro mehr, die in den Haushalt des Kultusministeriums fließen. „Der Bildungshaushalt verfolgt konsequent das Ziel der Landesregierung, verlässlich, nachhaltig und innovativ zu gestalten“, betont Eisenmann.

Von der alten Landesregierung angekündigte oder begonnene und noch nicht finanzierte Maßnahmen seien nun gesichert. „Trotz der enormen finanziellen Vorbelastungen setzen wir neue Akzente in der Bildung und stellen wichtige Weichen, um das Bildungssystem zu verbessern“, so Eisenmann. Schwerpunkte setze die Landesregierung vor allem bei der Stärkung der Grundschulen, der Realschulen sowie beim Ausbau von Ganztagsangeboten. Gleichzeitig leiste das Kultusministerium wie alle anderen Ressorts seinen Beitrag, um die Schuldenbremse einzuhalten. Eisenmann: „In Bildung zu investieren und gleichzeitig nachhaltig mit den Finanzen umzugehen, ist verantwortungsvolle Politik im Interesse nachfolgender Generationen.“ Der Kultushaushalt mit einem Anteil von fast einem Viertel am Gesamthaushalt des Landes sei der größte Ressorteinzelplan und könne deshalb von der Haushaltskonsolidierung nicht unberührt bleiben. Zur Konsolidierung sind 441 Stellen, die durch die Reduzierung der Altersermäßigung im Schuljahr 2014/15 zusätzlich in die Unterrichtsversorgung geflossen sind, zur Streichung vorgesehen.

Schwerpunkte und Ausgaben im Einzelnen:

Der größte Anteil der Bildungsausgaben entfällt auf Personalkosten. Rund 87 Prozent des gesamten Kultusetats werden für die im Schulwesen tätigen Personen aufgebracht.

Für die Erhöhung der Stundentafel der Fächer Deutsch und Mathematik an Grundschulen werden weitere 160 Stellen neu geschaffen.

Mit weiteren 160 neuen Stellen im Haushalt kann der Ausbau der Inklusion planmäßig umgesetzt werden. Für die Inklusion an Privatschulen stellt das Land circa 1,6 Millionen Euro bereit.

Für die Weiterqualifizierung von Haupt- und Werkrealschulkräften, die bereits im Jahr 2016 begonnen hat, stellt die Landesregierung fünf Millionen Euro bereit.

Das neue Konzept zur Stärkung der Realschulen sieht zusätzliche fünf Poolstunden (Erhöhung von 8 auf 13) je Zug vor, um auf die gestiegenen pädagogischen Herausforderungen zu reagieren. Dafür werden 257,5 Stellen zusätzlich geschaffen.

In den Ausbau der Ganztagangebote an den Grundschulen investiert das Land 100 Deputate. Damit können alle Neu- und Änderungsanträge für Ganztageschulen genehmigt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt in der Bildung ist, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorzubereiten. Für den Aufbaukurs Informatik in Klassenstufe 7 des Gymnasiums stehen 60 Deputate zur Verfügung. „Dies ist selbstverständlich nur ein Einstieg in den Ausbau der Informatik, die wir in allen Schularten stärken wollen“, betont die Kultusministerin.

 Für die Entwicklung einer digitalen Bildungsplattform stehen 5,8 Millionen Euro bereit. Ziel ist, eine integrierte Arbeits-, Lern- und Kommunikationsplattform für Schulen in Baden-Württemberg zu schaffen.

Um zugewanderten Kindern und Jugendlichen einen raschen Zugang zu Bildung und Betreuung zu ermöglichen, stellt das Land 71,5 Millionen Euro im Jahr 2017 bereit. Davon entfallen circa 59,1 Millionen Euro auf Lehrerstellen, circa 6,6 Millionen Euro auf die Sprachförderung in den Kindertagesstätten sowie circa 5,8 Millionen Euro, um die Integration an den Privatschulen zu unterstützen.

 Im Oktober 2016 hatte die Landesregierung beschlossen, die bestehenden 194 „Bildungshäuser 3-10“ dauerhaft zu finanzieren. Für die strukturelle Finanzierung plant das Land 1,75 Millionen Euro ein. Dieser Schritt ist vor allem für kleine Gemeinden und Familien im ländlichen Raum wichtig.

Das Kultusministerium unterstützt Kindertageseinrichtungen, die sich zu Kinder- und Familienzentren weiterentwickeln. Das Förderprogramm umfasst eine Million Euro. Um den Qualitätsprozess der geförderten Einrichtungen zu unterstützen, sind zusätzlich 200.000 Euro vorgesehen.

Für den Sport gibt das Land insgesamt 102,5 Millionen Euro aus. Darunter fallen 86,7 Millionen Euro für die Förderung im Rahmen des neuen Solidarpakts Sport, den das Land gemeinsam mit dem Landesportverband für die Jahre 2017 bis 2021 fortgeschrieben hat. Die 2016 erfolgte Erhöhung des Programmvolumens für den kommunalen Sportstättenbau von 12 auf 17 Millionen Euro, wird ab dem Haushaltsjahr 2017 beibehalten.

Das Kultusministerium fördert im Jahr 2017 die Musikschulen und die Jugendkunstschulen mit 23,6 Millionen Euro, und damit mit fünf Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Dadurch kann unter anderem die Bugwelle bei den Musikschulen abgebaut werden.

 

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09.02.2017 – Haushalt 2017 setzt neue Akzente in der Bildung

Der Landtag hat am 9. Februar 2017 in zweiter Lesung über den Einzelplan des Kultusministeriums beraten. „Mit dem Kultushaushalt für das Jahr 2017 investiert das Land so viel wie noch nie für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg“, erklärte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

datum: 25.03.2017

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Tue Mar 28 00:00:00 CEST 2017
<![CDATA[Ausgezeichnet: Schulen aus Salem, Murrhardt und Karlsruhe gewinnen Wettbewerb „Starke Schule“ in Baden-Württemberg]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4457495/Lde/index.html

06.02.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann lobt das Engagement der Schulen
in Baden-Württemberg
Schulen überzeugen mit herausragenden Konzepten und pädagogischen
Erfolgen

Stuttgart, 06.02.2017. Die Gemeinschaftsschule am Bildungszentrum Salem, die Walterichschule Gemeinschaftsschule in Murrhardt und die Ernst-Reuter-Schule Gemeinschaftsschule in Karlsruhe haben die Landespreise des bundesweit größten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gewonnen. Lehrkräfte und Schulleitungen nahmen heute mit ihren Schülerinnen und Schülern in Stuttgart von Ministerin Dr. Susanne Eisenmann die Preise entgegen. Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung auf die Berufswelt leisten und wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt.

„Die prämierten Schulen machen ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur für die Abschlussprüfung,
sondern auch für eine berufliche Ausbildung und darüber hinaus für ihr gesamtes Leben fit. Und sie gestalten diese Aufgabe nach dem Motto ‚gemeinsam sind wir stark‘ zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft ihrer Region“, würdigte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, die den Wettbewerb in Baden-Württemberg unterstützt. Die drei bestplatzierten Schulen zeigten, wie engagiert die Lehrerinnen, Lehrer und Schulleitungen an den Gemeinschaftsschulen arbeiteten und wie wieviel Energie sie in die Schulentwicklung investierten.

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Platz belegt die Gemeinschaftsschule am Bildungszentrum
Salem. Die Schule überzeugte die Jury durch ihr kluges Konzept, welches die Vorgaben zur Gemeinschaftsschule individuell ausgestaltet und ihren Schülerinnen und Schülern passgenaue Lernangebote ermöglicht. Wichtiger Eckpfeiler des Konzepts ist der Berufswahlunterricht, der ab Klasse 5 angeboten wird. Die Walterichschule Gemeinschaftsschule in Murrhardt erreichte den zweiten Platz und erhält für ihr modernes Schulmanagement und ein gut ausgebautes Netzwerk an Kooperations- und Bildungspartnern 3.500 Euro. Mit dem dritten Platz und 2.000 Euro wurde die Ernst-Reuter-Schule Gemeinschaftsschule in Karlsruhe für ihr starkes Medienprofil, das durch den konsequenten Einsatz von vielfältigen Medien in Unterricht und Schulleben umgesetzt wird, ausgezeichnet.

Weitere platzierte Schulen in Baden-Württemberg, die ebenfalls in das Netzwerk aufgenommen
werden:

4. Platz: Grund- und Werkrealschule Villingendorf, Villingendorf
5. Platz: Gutenberg-Schule, Reutlingen
6. Platz: Hieronymus-Nopp-Schule, Philippsburg
7. Platz: Hugo-Höfler-Realschule, Breisach
8. Platz: Grimmelshausenschule, Renchen
9. Platz: Wilhelmschule, Kehl
10. Platz: Werkrealschule Bad Wurzach, Bad Wurzach

Neben den Geldpreisen profitieren die Schulen vor allem von der Aufnahme in das länderübergreifende Netzwerk. Vier Jahre lang erhalten Lehrkräfte und Schulleitungen hier
Zugang zu zahlreichen akkreditierten Fortbildungen zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung.
Das Netzwerk hat sich zu einem Forum entwickelt, in dem sich die engagiertesten
Lehrkräfte Deutschlands austauschen, weiter qualifizieren und über Bundeslandgrenzen hinweg zusammen an der Schule von morgen arbeiten.

„Unser Anliegen ist es, gute Schulen zu stärken und dafür zu sorgen, dass sich ihre ausgezeichneten Konzepte weiter verbreiten. Die Preisträger nehmen eine Leuchtturm-Funktion in der deutschen Schullandschaft ein“, sagt John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Hertie-Stiftung, stellvertretend für die Projektpartner.

Bewerben konnten sich alle allgemeinbildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife
führen. Aus den rund 500 Einsendungen hat die Jury mit Expertinnen und Experten aus
Bildung, Ausbildungsmarkt, Wirtschaft und Wissenschaft auf Basis der schriftlichen Bewerbungen
und nach über 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt. Bei ihrer Entscheidung
bewertete die Jury, wie Schulen und Lehrkräfte Grundlagen schaffen, Begabungen
ausbauen, Übergänge meistern und Netzwerke nutzen. Dabei wurden die jeweiligen
regionalen und soziokulturellen Rahmenbedingungen mit berücksichtigt.
Gemeinsam mit den Gewinnern der anderen Bundesländer hat die erstplatzierte Gemeinschaftsschule
am Bildungszentrum Salem nun die Chance auf den Bundessieg, der
im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 18. Mai 2017 in Berlin bekannt gegeben wird.

Weitere Informationen und Bildmaterial: www.starkeschule.de

Starke Schule Faktenblatt Wettbewerb

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Mon Feb 06 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Gemeinschaftsschule: Fünf weitere Schulen starten 2017]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4452576/Lde/index.html

02.02.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Das anspruchsvolle pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschule lebt vom besonderen Engagement der Schulgemeinschaft vor Ort. Vor allem die Lehrerinnen und Lehrer investieren hier viel Energie und Herzblut.“

Zum Schuljahr 2017/2018 können fünf weitere Gemeinschaftsschulen starten. Damit wird es im Herbst 304 öffentliche Gemeinschaftsschulen im Land geben. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann wünscht den neuen Schulen alles Gute für die Zukunft: „Das anspruchsvolle pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschulen lebt vom besonderen Engagement der Schulgemeinschaft vor Ort. Vor allem die Lehrerinnen und Lehrer investieren hier viel Energie und Herzblut. Ich wünsche den neuen Gemeinschaftsschulen einen erfolgreiche Start im neuen Schuljahr.“

Insgesamt gingen sieben Anträge auf Einrichtung einer Gemeinschaftsschule zum Schuljahr 2017/2018 ein. Maßgeblich für die Genehmigung ist ein öffentliches Bedürfnis, dabei sind unter anderem das pädagogische Konzept sowie eine prognostizierte Schülerzahl von mindestens 40 Schülerinnen und Schülern in der Eingangsstufe erforderlich. Außerdem prüft die Schulverwaltung, ob die baulichen und sächlichen Voraussetzungen vorhanden sind oder von der Kommune geschaffen werden, um beispielsweise individualisierte und kooperative Lernformen oder den Ganztagsunterricht umsetzen zu können.

Weitere Informationen unter: http://www.km-bw.de/Schule/Gemeinschaftsschule

Gemeinschaftsschulen zum Schuljahr 2017/2018

Nr.

Regierungs-

bezirk

Staatl. Schulamt

Stadt-/Landkreis

Schulort

Schulname

1

Freiburg

Offenburg

Ortenau

Oppenau

Franz-Rapp-Schule

2

Freiburg

Lörrach

Lörrach

Rheinfelden

Schillerschule

3

Stuttgart

Ludwigsburg

Ludwigsburg

Ludwigsburg

Justinus-Kerner-Schule

4

Karlsruhe

Rastatt

Rastatt

Rastatt

Karlschule

5

Karlsruhe

Pforzheim

Calw

Nagold

Zellerschule

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Thu Feb 02 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Bilinguale Züge an Realschulen: Acht weitere Standorte zum Schuljahr 2017/18 genehmigt]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4451224/Lde/index.html

01.02.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Bilinguale Züge bieten Schülern die Möglichkeit, ihre Fremdsprachenkenntnisse auf hohem Niveau weiterzuentwickeln.“

Das Kultusministerium hat die Einrichtung von bilingualen Zügen an acht weiteren Realschulen im Land genehmigt. Die Schülerinnen und Schüler haben hierbei die Möglichkeit, ihre im Fremdsprachenunterricht erworbenen Kenntnisse auch in anderen Unterrichtsfächern anzuwenden und fachspezifisch zu erweitern. Von Klassenstufe 5 bis Klassenstufe 10 lernen sie in mindestens zwei Sachfächern durchgehend bilingual. „Mit den bilingualen Zügen bieten wir besonders motivierten und sprachbegabten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Fremdsprachenkenntnisse auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und zu vertiefen. In der heutigen Arbeitswelt ist Mehrsprachigkeit bereits Realität. Deshalb setzen wir uns dafür ein, Kinder und Jugendliche auf diese Anforderungen vorzubereiten“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Im aktuellen Schuljahr 2016/2017 sind bereits an 76 Realschulen bilinguale Züge eingerichtet, vom nächsten Schuljahr an werden es 84 Standorte sein. Damit gibt es an circa 20 Prozent der Realschulen im Land ein zweisprachiges Angebot.

Weitere Informationen zum bilingualen Lehren und Lernen an Realschulen gibt es hier: http://www.km-bw.de/Schule/Bilingualer-Unterricht-Realschulen

Folgende Realschulen starten 2017/2018 mit einem bilingualen Zug:

Regierungsbezirk Freiburg

  • Grimmelshausenschule Renchen (Grund-, Werkreal- und Realschule) (Staatliches Schulamt Offenburg)

Regierungsbezirk Karlsruhe

  • Insel-Realschule Pforzheim (Staatliches Schulamt Pforzheim)
  • Willy-Brandt-Realschule Königsbach-Stein (Staatliches Schulamt Pforzheim)

 Regierungsbezirk Stuttgart

  • Heinrich-von-Kleist-Realschule Heilbronn (Staatliches Schulamt Heilbronn)
  • Gottlieb-Daimler-Realschule Ludwigsburg (Staatliches Schulamt Ludwigsburg)
  • Uhland-Realschule Göppingen (Staatliches Schulamt Göppingen)

 Regierungsbezirk Tübingen

  • Schlossberg-Realschule Albstadt-Ebingen (Staatliches Schulamt Albstadt)
  • Albert-Einstein-Realschule Ulm-Wiblingen (Staatliches Schulamt Biberach)

 Diese Schulen können ergänzend zum Schulnamen künftig die Bezeichnung „Realschule mit bilingualem Zug“ führen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten am Ende der Klasse 8 ein einheitliches Testat und mit dem Abschlusszeugnis in Klasse 10 ein Zertifikat.

 

 

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Wed Feb 01 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann setzt Gespräche über künftige Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft fort]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4450662/Lde/index.html

31.01.2017

Die künftige Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft war heute (31. Januar 2017) Thema eines Gesprächs zwischen Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, Finanzministerin Edith Sitzmann sowie Staatsminister Klaus-Peter Murawski sowie den Vorsitzenden der Landtagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen Andreas Schwarz und der CDU Prof. Dr. Wolfgang Reinhart.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich darin einig, dass die Schulen in freier Trägerschaft eine wichtige Ergänzung der baden-württembergischen Bildungslandschaft sind, weshalb es im gemeinsamen Interesse liegt, diese Schulen angemessen zu finanzieren. Im Hinblick auf das Urteil des Verfassungsgerichtshofs Baden-Württemberg (vormals: Staatsgerichtshof) vom 6. Juli 2015 tauschten sie sich insbesondere über Möglichkeiten der künftigen Ausgestaltung des Ausgleichsanspruchs der freien Schulen für nicht erhobenes Schulgeld aus. Darüber hinaus hat die Runde eine mögliche Anhebung der Grundförderung für alle freien Schulen von derzeit 78,1 Prozent der Bruttokosten eines öffentlichen Schülers auf 80 Prozent thematisiert, die erklärtes Ziel der Regierungskoalition ist.

Die Gesprächspartner stimmten überein, dass nach den in den vergangenen Jahren bereits realisierten Zuschusserhöhungen eine weitere Erhöhung der Mittel für die Schulen in freier Trägerschaft eine ganz erhebliche finanzielle Kraftanstrengung des Landes bedeute. So sei damit zu rechnen, dass eine künftige rechtssichere Ausgestaltung der Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft den Landeshaushalt mit jährlichen Mehrausgaben in deutlich zweistelliger Millionenhöhe belasten werde. Angesichts der Bedeutung der freien Schulen für die baden-württembergische Bildungslandschaft stellten sich Landesregierung und Koalitionsfraktionen dieser Herausforderung aber.

Im Hinblick auf das weitere Vorgehen verständigten sich Landesregierung und die Vorsitzenden der Regierungsfraktionen zunächst darauf, dass Kultusministerin Eisenmann zeitnah die Gespräche mit der Arbeitsgemeinschaft freier Schulen über die künftige Finanzierung der freien Schulen fortsetzen wird.

 

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Tue Jan 31 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Neue KMK-Präsidentin Dr. Susanne Eisenmann legt den Schwerpunkt auf berufliche Bildung]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4448063/Lde/index.html

30.01.2017

Das Land Baden-Württemberg hat turnusgemäß die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) für das Jahr 2017 übernommen. Die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Dr. Susanne Eisenmann, folgt somit auf Dr. Claudia Bogedan, die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung.

Die neue Präsidentin bedankte sich bei ihrer Kollegin Dr. Claudia Bogedan ganz herzlich für ihre Arbeit im vergangenen Jahr und sagte anlässlich der Präsidentschaftsübergabe im Bundesrat: „Das zentrale Thema für das Präsidentschaftsjahr 2017 ist die berufliche Bildung, die mit ihren vielfältigen Karriereperspektiven auf unterschiedlichen Qualifikationsniveaus wieder viel stärker als aussichtsreiche Bildungsoption in den Blick genommen werden muss. Außerdem gibt eine Reihe von Themen, bei denen die Länder gemeinsame Interessen haben. Ich werde beispielsweise den eingeschlagenen Kurs in der digitalen Bildung konsequent im Auge behalten und weiterverfolgen.“

Die neue KMK-Präsidentin und baden-württembergische Kultusministerin, Dr. Susanne Eisenmann, sagte weiter: „Mit dem Schwerpunktthema möchte ich einen Diskurs über die Zukunft der beruflichen Bildung anregen. Gemeinsame Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist es, die Leistungsfähigkeit und Qualität der beruflichen Bildung angesichts demografischer und technologischer Herausforderungen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Konkrete Handlungsfelder sehe ich vor allem an den Schnittstellen unseres Bildungswesens. Die Übergänge, Ab- und Anschlüsse müssen wir genauer in den Blick nehmen. Wir wollen jeden einzelnen jungen Menschen erreichen und ihn bestmöglich auf den Weg ins Arbeitsleben begleiten. Dabei muss es uns zum einen noch besser gelingen, auch leistungsstärkere junge Erwachsene von der Attraktivität einer beruflichen Ausbildung zu überzeugen. Zum anderen müssen wir leistungsschwächere Jugendliche zielgenauer auf eine Ausbildung vorbereiten und diese auch während ihrer Ausbildung weiter unterstützen. Trotz vieler Anstrengungen der Länder in den vergangenen Jahren ist der direkte Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung für manche Jugendliche immer noch mit großen Schwierigkeiten verbunden.“

Um die vorhandenen vielfältigen Aktivitäten der Länder zur beruflichen Orientierung aufzeigen zu können, wird die Kultusministerkonferenz am Ende des Jahres eine Bilanz zur beruflichen Orientierung veröffentlichen. Die letzte derartige Veröffentlichung erfolgte 1997 in einer dreibändigen „Dokumentation Berufsorientierung“. Diese Dokumentation spiegelt weder den aktuellen Sachstand noch aktuelle Anforderungen an die berufliche Orientierung wider. Ergänzend dazu soll eine Empfehlung zur beruflichen Orientierung erarbeitet werden, die die zukunftsweisenden Entwicklungstendenzen in diesem Bereich aufzeigt.

Auch die Integration von Geflüchteten und neu Zugewanderten wird eines der bestimmenden Themenfelder gerade für die berufliche Bildung bleiben. „Die große Stärke und der Erfolg der beruflichen Bildung in Deutschland war und ist ihre gesellschaftliche Integrationskraft“, sagte die KMK-Präsidentin: „Diese Integrationskraft gilt es auch zu nutzen, um neue Zielgruppen für die berufliche Bildung in den Blick zu nehmen. Hochschulabgänger ohne Abschluss sind beispielsweise ein Potenzial, das es mit Blick auf die Bewältigung des Fachkräftemangels viel stärker zu nutzen gilt, als bisher geschehen.“

Während des Präsidentschaftsjahres lädt Dr. Susanne Eisenmann Ende Mai 2017 auch zu einem Bildungskongress nach Stuttgart ein. Das Thema lautet „Berufliche Bildung – Analysen, Trends und Perspektiven“. Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka wird einen Impulsvortrag halten. Es werden innovative Praxisbeispiele aus vier Bundesländern vorgestellt. Eine Podiumsdiskussion rundet das Programm ab.

 



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Mon Jan 30 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[20 Jahre Abibac in Baden-Württemberg: Festakt zum Deutsch-Französischen Tag im Wagenburg-Gymnasium Stuttgart]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4446423/Lde/index.html Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Die deutsch-französische Freundschaft ist nicht nur eine Aufgabe der Politik, sondern beruht vor allem auf dem direkten Kontakt der Menschen.“

Seit 20 Jahren können Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg das Abibac („Abitur“ und „Baccalauréat“) ablegen. Dieses Abschlusszeugnis wird sowohl in Deutschland als auch in Frankreich als Hochschulzugang anerkannt. Aus Anlass des Deutsch-Französischen Tages haben sich Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und Sophie Béjean, Rektorin der Akademie Straßburg, heute (27. Januar) getroffen und eine Absichtserklärung zur deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Fortbildung von Schulleitungen und Lehrkräften unterzeichnet. Während des Festakts zum 20-jährigen Bestehen des Abibac in Baden-Württemberg im Wagenburg-Gymnasium Stuttgart – der ersten Abibac-Schule im Land – betonten das Rektorat der Akademie Straßburg und das Kultusministerium Baden-Württemberg die Bedeutung des Austauschs zwischen Frankreich und Baden-Württemberg.

„20 Jahre Abibac sind ein konkretes Beispiel für den Austausch mit unseren Nachbarn in Frankreich. Das Abibac ermöglicht jungen Menschen grenzübergreifende Begegnungen und eine europäische orientierte Qualifizierung. Die deutsch-französische Freundschaft ist nicht nur eine Aufgabe der Politik, sondern beruht vor allem auf dem direkten Kontakt der Menschen“, sagte Kultusministerin Eisenmann. Abibac-Schulen wie das Wagenburg-Gymnasium trügen in besonderer Weise zum Aufbau eines gemeinsamen europäischen Verständnisses bei.

Die Rektorin der Akademie Straßburg, Sophie Béjean, ergänzte, dass der Unterricht in Literatur, Geschichte und Geographie sich für das Beschreiten eines gemeinsamen Weges in besondere Weise anbiete, weil Literatur den Zugang zum Denken beider Länder ermögliche. Dies gelte umso mehr, als der Literaturunterricht vom Unterricht in Geschichte und Geographie begleitet werde und so einen erklärenden Kontext erhalte.

20 Jahre Abibac in Baden-Württemberg

Lehrerinnen und Lehrern kommt beim Erwerb der Fremdsprache eine Schlüsselrolle zu. Sie prägen das Bild, das Schülerinnen und Schülern vom Nachbarland vermittelt wird und sie sind häufig diejenigen, die sie dazu motivieren, eine Zeit im anderen Land zu verbringen. Vor diesem Hintergrund sieht die Absichtserklärung vor, dass Schulleitungen von Abibac-Gymnasien und Lehrkräfte von Schulen mit verstärktem Französisch-Unterricht künftig jährlich im Wechsel die Möglichkeit zu gemeinsamen grenzüberschreitenden Fortbildungen erhalten sollen. Diese sollen abwechselnd im Elsass und in Baden-Württemberg stattfinden.

Ministerin Eisenmann betonte, dass Abibac-Schulen wie das Wagenburg-Gymnasium in besonderer Weise zum wechselseitigen Verständnis zwischen Frankreich und Deutschland sowie der Vermittlung von Sprachkenntnissen, emotionaler Kompetenz und Toleranz beitragen. Das Abibac kann in Baden-Württemberg seit 20 Jahren abgelegt werden. Dieses Abschlusszeugnis wird sowohl in Deutschland als auch in Frankreich als Hochschulzugang anerkannt. Das Wagenburg-Gymnasium ist die erste Abibac-Schule im Land mit derzeit 574 Schülerinnen und Schülern. Davon lernen 315 Schülerinnen und Schüler im deutsch-französischen Zug und stehen dabei in regelmäßigem Kontakt zu ihren französischen Partnerschulen in Le Mans und Saverne.

Informationen zum Abibac

In den Abibac-Klassen werden grundsätzlich zwei Sachfächer in französischer Sprache unterrichtet, darunter stets Geschichte, außerdem wahlweise Erdkunde oder Politik- beziehungsweise Sozialwissenschaften. Die Entscheidung über das zweite Fach treffen die Schulen. Der Abibac-Bildungsplan ist in Frankreich und allen Bundesländern einheitlich. In der deutschen Abiturprüfung findet für jede Schülerin und jeden Schüler eine verbindliche mündliche 30-minütige Prüfung in Anwesenheit eines französischen Prüfungsbeauftragten statt. Bei Bestehen aller Prüfungsteile werden das deutsche und das französische Abiturdiplom (Abibac) erteilt. Den gymnasialen Abibac-Zug gibt es in allen 16 deutschen Bundesländern. In Deutschland existieren 74 Abibac-Gymnasien, in Frankreich 84. Neben dem Wagenburg-Gymnasium führen 17 weitere Gymnasien in Baden-Württemberg zum Abibac.

Liste der Abibac-Schulen in Baden-Württemberg

Regierungsbezirk Stuttgart

Wagenburg-Gymnasium

Wagenburgstraße 30

70184 Stuttgart

Gymnasium in den Pfarrwiesen

Pfarrwiesenallee 1 - 3

71067 Sindelfingen

Theodor-Heus-Gymnasium

Breslauer Str. 19

73730 Esslingen am Neckar

Goethe-Gymnasium

Seestraße 37

71638 Ludwigsburg

Max-Planck-Gymnasium*

Rehhaldenweg 2

73614 Schorndorf

Regierungsbezirk Karlsruhe

Einstein-Gymnasium

Haydnstraße 3

77694 Kehl

Bunsen-Gymnasium

Humboldt-straße 23

69120 Heidelberg

Fichte-Gymnasium

Sophienstraße 12 - 16

76133 Karlsruhe

Tulla-Gymnasium

Danziger Straße 1

76437 Rastatt

Richard-Wagner-Gymnasium

Rheinstraße 152

76532 Baden-Baden

Regierungsbezirk Freiburg

Wentzinger-Gymnasium

Falkenberger Straße 21

79100 Freiburg

Gymnasium am Deutenberg

Staufenstraße 65

78056 Villingen-Schwenningen

Hegau-Gymnasium

Alemannenstraße 21

78224 Singen

Martin-Schongauer-Gymnasium

Leo-Wohlleb-Straße 2

79206 Breisach

Grimmelshausen Gymnasium

Gymnasiumstraße 9

77625 Offenburg

Hans-Furler-Gymnasium

Butschbacher Str. 48b

77704 Oberkirch

Oberrhein-Gymnasium

Königsberger Str. 9

79576 Weil am Rhein

Regierungsbezirk Tübingen

Kepler-Gymnasium

Uhlandstraße 30

72072 Tübingen

* im Aufbau

 

Deutsch-französischer Tag

Im Jahr 2003 erklärten der damalige französische Präsident Jacques Chirac und der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder anlässlich des 40. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-französischen Vertrags („Elysée-Vertrag“) vom 22. Januar 1963 den 22. Januar zum „Deutsch-Französischen Tag“. In den vergangenen Jahren haben sich die Amtsleitungen des Kultusministeriums und des Rektorats der Akademie Straßburg stets in zeitlicher Nähe des Deutsch-Französischen Tages zu einer gemeinsamen Veranstaltung getroffen.

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Fri Jan 27 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Technische Akademie für berufliche Bildung Schwäbisch Gmünd übernimmt Fachstelle für Grundbildung und Alphabetisierung]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4440772/Lde/index.html

25.01.2017

Staatssekretär Volker Schebesta: „Mit der Technischen Akademie hat unsere Fachstelle einen Vorreiter für die Grundbildung und Alphabetisierung mit an Bord.“

Die Technische Akademie für berufliche Bildung Schwäbisch Gmünd (TA) hat zum 1. Oktober 2016 als Träger die Fachstelle für Grundbildung und Alphabetisierung übernommen. Sie ist damit der Hauptpfeiler für das ESF-Projekt des Landes, das bis 2018 läuft und mit 1,2 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert wird. Ziel des Landesprojektes ist, dass in den kommenden Jahren möglichst viele Menschen besser Lesen und Schreiben lernen. „Mit der Technischen Akademie hat unsere Fachstelle einen Vorreiter für die Grundbildung und Alphabetisierung mit an Bord“, erklärte Staatssekretär Volker Schebesta MdL heute (25. Januar) bei der Vorstellung des neuen Trägers in Schwäbisch Gmünd.

Die Fachstelle koordiniert die Grundbildungs- und Alphabetisierungsarbeit im Land und innerhalb des ESF-Projekts, bei dem elf Träger gezielt Kursangebote bereitstellen. Dabei sollen vor allem Erwerbstätige mit nicht ausreichenden Lese- und Schreibkompetenzen unterstützt werden, um die Zahl der Analphabeten insgesamt und vor allem der funktionalen Analphabeten  zu reduzieren. Letztere sind lediglich dazu in der Lage, einzelne Wörter oder kurze Texte zu schreiben oder zu lesen.

Lernangebote direkt im Unternehmen

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass rund 7,5 Millionen Erwachsene in ganz Deutschland und etwa eine Million in Baden-Württemberg zu den funktionalen Analphabeten gehören. Dabei zählt gutes Lesen und Schreiben zu den Grundvoraussetzungen in unserer Gesellschaft, um sich am Leben beteiligen zu können. Ohne das Arbeiten mit dem PC etwa ist ein Erfolg im Beruf kaum mehr möglich.

Das ESF-Projekt des Landes setzt mithilfe der arbeitsplatzorientierten Grundbildung am Arbeitsplatz an, um Beschäftigten mit Lernangeboten direkt im Unternehmen erreichen zu können. Die Inhalte umfassen neben dem Verbessern des Lesens und Schreibens auch typische Handlungsfelder des Unternehmens, die Fachsprache etwa oder die betriebsinterne Kommunikation. Da Kursteilnehmer das Erlernte schnell am Arbeitsplatz umsetzen können, steigt auch ihre Motivation. Die TA ist einer der Vorreiter für diesen Bereich des Lernens, den sie in Firmen im Raum Schwäbisch Gmünd schon seit Jahren mit einer Vielzahl von Beschäftigten umgesetzt hat. Mit ihren Erfolgen steht sie bei Projekten des Bundesbildungsministeriums bundesweit mit an vorderer Stelle. Sie zählte zudem zu den bisherigen Kursträgern innerhalb des ESF-Projekts.

Großer Einsatz der Projektträger

Die Fachstelle kann jetzt die Erfahrung der TA stärker an andere Projektträger weitergeben. Das Ziel ist, weitere Betroffene mit den Kursen über die Unternehmen erreichen zu können. Dafür ist ein großer Einsatz der Projektträger notwendig. „Ich möchte mich bei allen Trägern dafür bedanken, dass sie sich mit großem Einsatz innerhalb des Projektes engagieren und damit auch eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe übernehmen“, erklärte Schebesta. Schließlich sei es so möglich, gering qualifizierte Erwerbstätige zu fördern und so den Fachkräftemangel zu reduzieren. Ihre Teilnahme an den Lernangeboten nütze auch den Unternehmen und habe letztlich einen Win-Win-Effekt für Beschäftigte und Arbeitgeber zur Folge.

Die Fachstelle soll zudem dazu beitragen, das Thema in Baden-Württemberg in die Öffentlichkeit zu tragen und nachhaltig zu verankern. So ist sie neben der Unterstützung der Projektträger auch zuständig für den Aufbau eines landesweiten Netzwerks aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Arbeit und Soziales. Dabei steht sie trägerneutral allen Akteuren in diesem Bereich zur Seite. Zudem geht es um die Weiterbildung von Lehrkräften mit dem Zertifikat „Basisqualifizierung ProGrundbildung“, das 2016 von 18 Lehrkräften erworben wurde. Darüber hinaus zählen die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und die bundesweite Kooperation zu den Aufgaben der Fachstelle, nachdem Bund und Länder bis 2026 eine Dekade für die Alphabetisierung und Grundbildung ausgerufen haben. Baden-Württemberg ist daran beteiligt.

Die Träger des ESF-Projektes

  • Technische Akademie Schwäbisch Gmünd
  • VHS Stuttgart
  • Fakt.ori, Ulm
  • VHS Konstanz-Singen
  • VHS Karlsruhe
  • VHS Landkreis Freudenstadt
  • Abendakademie Mannheim
  • Effektiv-Bildung Kuppenheim/Gaggenau
  • VHS Freiburg
  • VHS Heilbronn
  • VHS Heidenheim
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Wed Jan 25 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Übergangsquoten nach der Grundschule zum Schuljahr 2016/17]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4435404/Lde/index.html

24.01.2017

Kultusministerin Dr. Eisenmann: Zahlen zeigen, Eltern gehen insgesamt verantwortlich mit der Grundschulempfehlung um

Bei den Übergangsquoten zum Schuljahr 2016/17 zeigt sich gegenüber dem Vorjahr eine insgesamt stabile Entwicklung: Von den mehr als 91.000 Schülerinnen und Schülern wechselten 43,8 Prozent auf ein Gymnasium, die Übergangsquote ist damit um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Auch bei den Realschulen bleibt die Übergangsquote stabil: 33,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler wechselten auf eine Realschule (Vorjahr: 33,8 Prozent). Bei den Werkreal-/Hauptschulen setzt sich der rückläufige Trend fort: Die aktuelle Übergangsquote liegt bei 5,9 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Bei den Gemeinschaftsschulen liegt die aktuelle Übergangsquote bei 13,4 Prozent (Vorjahr: 13,3 Prozent).

Übergänge in Verbindung mit den Grundschulempfehlungen

Von den Übergängen auf das Gymnasium hatten 1,3 Prozent der Schülerinnen und Schüler (Vorjahr: 1,2 Prozent) eine Grundschulempfehlung für die Werkreal-/Hauptschule, 11,7 Prozent der Schüler (Vorjahr: 11,1 Prozent) kamen mit einer Empfehlung für die Realschule und 87,0 Prozent (Vorjahr: 87,7 Prozent) mit einer Grundschulempfehlung für das Gymnasium.

Von den Schülerinnen und Schülern, die auf eine Realschule wechselten, hatten 25,2 Prozent (Vorjahr: 24,0 Prozent) eine Grundschulempfehlung für die Werkreal-/Hauptschule, 56,2 Prozent (Vorjahr: 55,4 Prozent) eine Empfehlung für die Realschule und 18,6 Prozent (Vorjahr: 20,6 Prozent) eine Empfehlung für das Gymnasium. „Die Übergangszahlen verdeutlichen erneut die hohe Heterogenität an den Realschulen. Mit dem neuen Konzept unterstützen wir die Realschulen, noch besser als bisher auf die damit einhergehenden pädagogischen Herausforderungen zu reagieren“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Schülerinnen und Schüler, die sich für eine Werkreal-/Hauptschule entschieden hatten, kamen mit folgenden Empfehlungen: 92,0 Prozent (Vorjahr: 92,1 Prozent) mit einer Grundschulempfehlung für die Werkreal-/Hauptschule, 7,4 Prozent (Vorjahr: 7,3 Prozent) mit einer Grundschulempfehlung für die Realschule und 0,7 Prozent (Vorjahr: 0,6 Prozent) mit einer Grundschulempfehlung für das Gymnasium.

Von den Schülerinnen und Schülern, die auf eine Gemeinschaftsschule wechselten, hatten 64,3 Prozent (Vorjahr: 62,3 Prozent) eine Grundschulempfehlung für die Werkreal-/Hauptschule, 27,3 Prozent (Vorjahr: 27,6 Prozent) eine Grundschulempfehlung für die Realschule und 8,4 Prozent (Vorjahr: 10,1 Prozent) eine Grundschulempfehlung für das Gymnasium. „Wir werden die Oberstufe an den Gemeinschaftsschulen dort ermöglichen, wo wir mit einer langfristigen Nachfrage rechnen können. Die Entwicklung der Übergangszahlen legt nahe, dass dies nur vereinzelt der Fall sein wird“, sagt die Ministerin.

Die Zahlen zeigten, so Kultusministerin Eisenmann, dass die Eltern insgesamt verantwortlich mit der Entscheidung, welche weiterführende Schulart ihr Kind besuchen soll, umgehen. Die Grundschulempfehlung sei eine pädagogische Einschätzung, die auf kontinuierlichen Beobachtungen des Kindes durch die Lehrkräfte und einer regelmäßigen Beratung mit den Erziehungsberechtigten über die Lern- und Leistungsentwicklung des Kindes basiert. „Die beratende Begleitung der Eltern ist nicht nur wichtig für eine gute Erziehungspartnerschaft, sondern kommt vor allen den Kindern zu Gute“, sagt Eisenmann.

 

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Wed Jan 25 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in Göppingen und Schwäbisch Gmünd]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4431809/Lde/index.html

23.01.2017

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert.“

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulstandorte im ganzen Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Heute (23. Januar) kommt die Ministerin in den Landkreis Göppingen und den Ostalbkreis, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger. Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit den Schulleitungen, Lehrkräften, Schülern sowie den Eltern ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin beginnt am Vormittag mit einem Besuch an der Bodelschwingh-Schule Göppingen. Die Förderschwerpunkte des sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) sind die geistige und körperlich-motorische Entwicklung. Das Bildungsangebot orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der derzeit circa 170 Schülerinnen und Schülern, die aufgrund ihrer Behinderung eine besondere Entwicklungsförderung benötigen.

Nach einem Rundgang durch die Schule mit Einblick in verschiedene Unterrichtssequenzen tauscht sich die Ministerin mit Schulleiter Rainer Scheel und außerschulischen Kooperationspartnern über Möglichkeiten der beruflichen Eingliederung der Schülerinnen und Schüler aus. Die Elternbeiratsvorsitzende sowie ein ehemaliger Schüler und dessen Arbeitgeber leiten das Gespräch mit ihren Erfahrungen aus der Praxis ein.

Anschließend trifft sich die Kultusministerin zu einem Austausch mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region. Die circa 50 Schülervertreter aller Schularten diskutieren mit der Ministerin über aktuelle bildungspolitische Themen, wie beispielsweise die Qualitätsentwicklung an den Schulen und der Ausbau von Ganztagsangeboten, sowie über Demokratieerziehung, Mitbestimmungsrechte und Digitalisierung.

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Rathaus Göppingen, wo sich die Ministerin ins Goldene Buch der Stadt Göppingen eintragen wird, trifft sich Eisenmann mit Landtagsabgeordneten, Landräten und (Ober-) Bürgermeistern der Region, um sich bei einem gemeinsamen Mittagessen über regionale politische Themen auszutauschen.

Nach dem Mittagessen besucht Kultusministerin Eisenmann das berufliche Schulzentrum Schwäbisch Gmünd. Das Schulzentrum in Trägerschaft des Ostalbkreises umfasst die Gewerbliche Schule, die Kaufmännische Schule und die Agnes-von-Hohenstaufen-Schule (hauswirtschaftliche Schule). Das Schulzentrum wird von mehr als 3.300 Schülerinnen und Schülern besucht. Bei einem Rundgang zeigen die Schulleitungen Sabine Fath, Karin Wagner und Jens-Peter Schuller gemeinsam mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern der Ministerin die Besonderheiten der drei Schulen. Das Schulzentrum beteiligt sich unter anderem am Landesprojekt „Tablets im Unterricht an beruflichen Schulen“, sowie an der „dualisierten Ausbildungsvorbereitung“ (AV Dual), ein Konzept, das mehr jungen Menschen den direkten Einstieg in eine duale Ausbildung zu ermöglichen soll. Gemeinsam mit der Technischen Schule Aalen ist das Schulzentrum auch eine vom Land geförderte Lernfabrik 4.0. Bei einem anschließenden Gespräch über die Situation an den drei Schulen werden aktuelle Aufgaben und Herausforderungen im beruflichen Schulwesen, beispielsweise durch die Digitalisierung, thematisiert.

Nach dem Schulbesuch steht ein Gespräch mit circa 35 Eltern, darunter die Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und die Elternbeiratsvorsitzenden der Region auf dem Programm. Bei diesem Elternforum nutzt die Ministerin die Gelegenheit, um mit Vätern und Müttern über aktuelle bildungspolitische Themen zu sprechen.

Abschluss des Tages ist am Abend eine eineinhalbstündige Diskussionsrunde mit circa 150 Schulleiterinnen und Schulleitern aller Schularten sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte aus den beiden genannten Landkreisen in der Aula des beruflichen Schulzentrums. Nach einer Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, Dr. Joachim Bläse, wird Kultusministerin Eisenmann in einer einleitenden Rede ihre Eindrücke des Tages zusammenfassen und einen Ausblick auf die Bildungspolitik in den nächsten Jahren geben. In einer moderierten Diskussionsrunde können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend Fragen an die Ministerin richten. Eisenmann wird diese Fragen gemeinsam mit Claudia Rugart, Schulpräsidentin am Regierungspräsidium Stuttgart, sowie Jörg Hofrichter, Leitender Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamts Göppingen, beantworten. Schwerpunktthemen des Austauschs sind die regionale Schulentwicklung, die schulische Integration von geflüchteten und zugewanderten Kindern und Jugendlichen, Qualitätsentwicklung an Schulen sowie weitere schulartbezogene Fragen.

Weitere Informationen zu KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 wird Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in den nächsten Monaten alle 21 Schulamtsbezirke besuchen und dabei alle Schularten berücksichtigen. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.

Der nächste Besuch führt die Ministerin am 20. Februar 2017 nach Friedrichshafen und Ravensburg, in den Schulamtsbezirk Markdorf.

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Wed Jan 25 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Bildungsjahr für erwachsene Flüchtlinge: Kultusministerium unterstützt Projektträger beim Aufbau lokaler Netzwerke in Stuttgart]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4424909/Lde/index.html

16.01.2017

VHS Stuttgart und Kolping-Bildungswerk Stuttgart zählen zu den zwölf Trägern des landesweiten Pilotprojekts

Staatssekretär Volker Schebesta: „Mit diesem bundesweit einzigartigen Projekt schaffen wir die Grundlage für eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge in Beruf und Gesellschaft."

An zwölf Standorten in Baden-Württemberg ist im September und Oktober 2016 das Projekt „Bildungsjahr für erwachsene Flüchtlinge ohne oder mit geringen Sprach- und Schreibkenntnissen“ (BEF Alpha) gestartet. BEF Alpha richtet sich an geflüchtete Menschen im Alter von 21 bis 35 Jahren. Ziel ist, den Frauen und Männern in Kursen Deutsch beizubringen sowie ihre beruflichen Fertigkeiten zu erkennen und zu fördern. Darüber hinaus werden Grundkenntnisse in der deutschen Politik und Kultur sowie demokratische Werte vermittelt. Grundlage für das Programm ist ein Konzept des Kultusministeriums. Finanziert wird das gesamte Projekt in den Jahren 2016 bis 2020 durch das Bundesbildungsministerium durch die Initiative Bildungsketten mit circa 2,1 Millionen Euro.

VHS Stuttgart und Kolping-Bildungswerk Stuttgart am Projekt beteiligt

Die VHS Stuttgart und das Kolping-Bildungswerk Stuttgart zählen zu den zwölf Trägern von BEF Alpha. Kultusstaatssekretär Volker Schebesta MdL hat das Projekt heute (16. Januar) gemeinsam mit dem Stuttgarter Bürgermeister Werner Wölfle, VHS-Direktorin Dagmar Mikasch-Köthner sowie Melanie Gabert, Leiterin des Kolping-Bildungswerks Stuttgart, vorgestellt.

Kombination von Sprache, Berufsorientierung und politischer Grundbildung

Die Migranten besuchen 35 Wochen lang Kurse und absolvieren zusätzlich ein fünfwöchiges Praktikum in einem Unternehmen. Ein solches Projekt in diesem Umfang und vor allem mit der inhaltlichen und didaktischen Verknüpfung der drei Komponenten Sprache/Alphabetisierung, Berufsorientierung und Politik/Kultur wird bundesweit erstmals umgesetzt. BEF Alpha zielt darauf ab, dass die Flüchtlinge bis Juli 2017 ein gutes Sprachniveau erreichen und ihren künftigen beruflichen Weg festlegen können. Ihr bis dahin erreichtes Niveau wird auch entscheiden, ob sie danach einen weiteren Bildungsgang absolvieren oder direkt eine Ausbildung beginnen können. „Die Kombination von Sprache, Berufsorientierung und politischer Grundbildung in einem Kurs hat sich als besonders zukunftsträchtig erwiesen. Wir sind davon überzeugt, dass wir geflüchteten Menschen dadurch ein gutes Rüstzeug für ihren weiteren Weg in Deutschland mitgeben“, sagte Staatssekretär Schebesta.

Die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit unterstützt das Projekt. Wichtig für den Erfolg ist eine enge Zusammenarbeit der Träger vor Ort mit den jeweiligen Kommunen und Landkreisen, Jobcentern und Arbeitsagenturen, Unternehmen sowie ehrenamtlichen Helfern.

Positive Zwischenbilanz: Motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer

In einer ersten Zwischenbilanz nach dem Start der Projekte im September/Oktober 2016 hätten, so Schebesta, die Projektträger zurückgemeldet, dass die Teilnehmer aller Kurse besonders motiviert seien. Zudem funktioniere das Lernen in den Kursen mit Menschen unterschiedlicher Nationalität oder Religion reibungslos. „Die bisherige Bilanz macht deutlich, dass die Kursteilnehmer für eine gute Zukunft in Deutschland motiviert arbeiten“, sagte Schebesta. Er bedankte sich ausdrücklich bei der VHS Stuttgart und dem Kolping-Bildungswerk Stuttgart sowie den anderen Trägern für ihr Engagement, das den Flüchtlingen einen guten Start in Deutschland ermöglicht.

Standorte der zwölf Projektträger 2016/17

  • BAZ Freudenstadt, Standort Alpirsbach
  • Institut Fakt.ori, Ulm
  • Institut für deutsche Sprache, Offenburg (VHS)
  • Effektiv-Bildung Gaggenau/Kuppenheim
  • Internationaler Bund (IB) Baden, Standort Freiburg
  • Initial Karlsruhe
  • VHS Esslingen
  • VHS Stuttgart
  • VHS Schwäbisch Gmünd
  • Kolping-Bildungswerk, Standort: Crailsheim
  • Kolping-Bildungswerk, Standort: Heilbronn
  • Kolping-Bildungswerk, Standort: Stuttgart

 



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Wed Jan 25 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Bildungsjahr für erwachsene Flüchtlinge: Kultusministerium unterstützt Projektträger beim Aufbau lokaler Netzwerke in Freiburg]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4418059/Lde/index.html

09.01.2017

Internationaler Bund Freiburg ist einer der zwölf Träger des Pilotprojekts
 
Staatssekretär Volker Schebesta: „Mit diesem bundesweit einzigartigen Projekt schaffen wir die Grundlage für eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge in Beruf und Gesellschaft."

An zwölf Standorten in Baden-Württemberg ist im September und Oktober 2016 das Projekt „Bildungsjahr für erwachsene Flüchtlinge ohne oder mit geringen Sprach- und Schreibkenntnissen“ (BEF Alpha) gestartet. BEF Alpha richtet sich an geflüchtete Menschen im Alter von 21 bis 35 Jahren. Ziel ist, den Frauen und Männern in Kursen Deutsch beizubringen sowie ihre beruflichen Fertigkeiten zu erkennen und zu fördern. Darüber hinaus werden Grundkenntnisse in der deutschen Politik und Kultur sowie demokratische Werte vermittelt. Grundlage für das Programm ist ein Konzept des Kultusministeriums. Finanziert wird das gesamte Projekt in den Jahren 2016 bis 2020 durch das Bundesbildungsministerium durch die Initiative Bildungsketten mit circa 2,1 Millionen Euro.

Internationaler Bund Freiburg am Projekt beteiligt

Der Internationale Bund Freiburg (IB) ist einer der zwölf Träger von BEF Alpha. Kultusstaatssekretär Volker Schebesta MdL hat das Projekt heute (9. Januar) gemeinsam mit der Freiburger Bürgermeisterin Gerda Stuchlik, Geschäftsführerin IB Baden, Doris Lauer, und Christian Ramm, Leiter der Arbeitsagentur in Freiburg, vorgestellt.

Kombination von Sprache, Berufsorientierung und politischer Grundbildung

Die Migranten besuchen 35 Wochen lang Kurse und absolvieren zusätzlich ein fünfwöchiges Praktikum in einem Unternehmen. Ein solches Projekt in diesem Umfang und vor allem mit der inhaltlichen und didaktischen Verknüpfung der drei Komponenten Sprache/Alphabetisierung, Berufsorientierung und Politik/Kultur wird bundesweit erstmals umgesetzt. BEF Alpha zielt darauf ab, dass die Flüchtlinge bis Juli 2017 ein gutes Sprachniveau erreichen und ihren künftigen beruflichen Weg festlegen können. Ihr bis dahin erreichtes Niveau wird auch entscheiden, ob sie danach einen weiteren Bildungsgang absolvieren oder direkt eine Ausbildung beginnen können. „Die Kombination von Sprache, Berufsorientierung und politischer Grundbildung in einem Kurs hat sich als besonders zukunftsträchtig erwiesen. Wir sind davon überzeugt, dass wir geflüchteten Menschen dadurch ein gutes Rüstzeug für ihren weiteren Weg in Deutschland mitgeben“, sagte Staatssekretär Schebesta.

Die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit unterstützt das Projekt. Wichtig für den Erfolg ist eine enge Zusammenarbeit der Träger vor Ort mit den jeweiligen Kommunen und Landkreisen, Jobcentern und Arbeitsagenturen, Unternehmen sowie ehrenamtlichen Helfern.

Positive Zwischenbilanz: Motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer

In einer ersten Zwischenbilanz nach dem Start der Projekte im September/Oktober 2016 hätten, so Schebesta, die Projektträger zurückgemeldet, dass die Teilnehmer aller Kurse besonders motiviert seien. Zudem funktioniere das Lernen in den Kursen mit Menschen unterschiedlicher Nationalität oder Religion reibungslos. „Die bisherige Bilanz macht deutlich, dass die Kursteilnehmer für eine gute Zukunft in Deutschland motiviert arbeiten“, sagte Schebesta. Er bedankte sich ausdrücklich beim IB Freiburg und den anderen Trägern für ihr Engagement, das den Flüchtlingen einen guten Start in Deutschland ermöglicht. „Über Initiativen wie diese verfolgt der Internationale Bund gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer das Ziel, für kleine und mittlere Unternehmen geeignete Auszubildende und Fachkräfte zu gewinnen“, sagte Doris Lauer vom IB Baden.

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Mon Feb 06 00:00:00 CET 2017
<![CDATA[Bildungsjahr für erwachsene Flüchtlinge: Kultusministerium unterstützt Projektträger beim Aufbau lokaler Netzwerke in Offenburg]]> http://www.km-bw.de/site/pbs-bw2/node/4417141/Lde/index.html

09.01.2017

Institut für deutsche Sprache Offenburg ist einer der zwölf Träger des Pilotprojekts
 
Staatssekretär Volker Schebesta: „Mit diesem bundesweit einzigartigen Projekt schaffen wir die Grundlage für eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge in Beruf und Gesellschaft."

An zwölf Standorten in Baden-Württemberg ist im September und Oktober 2016 das Projekt „Bildungsjahr für erwachsene Flüchtlinge ohne oder mit geringen Sprach- und Schreibkenntnissen“ (BEF Alpha) gestartet. BEF Alpha richtet sich an geflüchtete Menschen im Alter von 21 bis 35 Jahren. Ziel ist, den Frauen und Männern in Kursen Deutsch beizubringen sowie ihre beruflichen Fertigkeiten zu erkennen und zu fördern. Darüber hinaus werden Grundkenntnisse in der deutschen Politik und Kultur sowie demokratische Werte vermittelt. Grundlage für das Programm ist ein Konzept des Kultusministeriums. Finanziert wird das gesamte Projekt in den Jahren 2016 bis 2020 durch das Bundesbildungsministerium durch die Initiative Bildungsketten mit circa 2,1 Millionen Euro.

Institut für deutsche Sprache Offenburg am Projekt beteiligt

Das Institut für deutsche Sprache Offenburg (IDS Offenburg) ist einer der zwölf Träger von BEF Alpha. Kultusstaatssekretär Volker Schebesta MdL hat das Projekt heute (9. Januar) gemeinsam mit dem Offenburger Bürgermeister Hans-Peter Kopp, IDS-Projektleiterin Tanja Henk sowie einem Vertreter der Arbeitsverwaltung in Offenburg vorgestellt.

Kombination von Sprache, Berufsorientierung und politischer Grundbildung

Die Migranten besuchen 35 Wochen lang Kurse und absolvieren zusätzlich ein fünfwöchiges Praktikum in einem Unternehmen. Ein solches Projekt in diesem Umfang und vor allem mit der inhaltlichen und didaktischen Verknüpfung der drei Komponenten Sprache/Alphabetisierung, Berufsorientierung und Politik/Kultur wird bundesweit erstmals umgesetzt. BEF Alpha zielt darauf ab, dass die Flüchtlinge bis Juli 2017 ein gutes Sprachniveau erreichen und ihren künftigen beruflichen Weg festlegen können. Ihr bis dahin erreichtes Niveau wird auch entscheiden, ob sie danach einen weiteren Bildungsgang absolvieren oder direkt eine Ausbildung beginnen können. „Die Kombination von Sprache, Berufsorientierung und politischer Grundbildung in einem Kurs hat sich als besonders zukunftsträchtig erwiesen. Wir sind davon überzeugt, dass wir geflüchteten Menschen dadurch ein gutes Rüstzeug für ihren weiteren Weg in Deutschland mitgeben“, sagte Staatssekretär Schebesta.

Die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit unterstützt das Projekt. Wichtig für den Erfolg ist eine enge Zusammenarbeit der Träger vor Ort mit den jeweiligen Kommunen und Landkreisen, Jobcentern und Arbeitsagenturen, Unternehmen sowie ehrenamtlichen Helfern.

Positive Zwischenbilanz: Motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer

In einer ersten Zwischenbilanz nach dem Start der Projekte im September/Oktober 2016 hätten, so Schebesta, die Projektträger zurückgemeldet, dass die Teilnehmer aller Kurse besonders motiviert seien. Zudem funktioniere das Lernen in den Kursen mit Menschen unterschiedlicher Nationalität oder Religion reibungslos. „Die bisherige Bilanz macht deutlich, dass die Kursteilnehmer für eine gute Zukunft in Deutschland motiviert arbeiten“, sagte Schebesta. Er bedankte sich ausdrücklich beim Institut für deutsche Sprache Offenburg und den anderen Trägern für ihr Engagement, das den Flüchtlingen einen guten Start in Deutschland ermöglicht.

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Mon Feb 06 00:00:00 CET 2017